14. April 2005 07:32; Akt: 14.04.2005 10:31 Print

Wecken leicht gemacht

Ein neuartiger Wecker soll notorischen Morgenmuffeln auf wissenschaftliche Art das Aufstehen erleichtern.

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Das Gerät namens SleepSmart überwache die unterschiedlichen Schlafphasen seines Besitzers und wähle den Weckzeitpunkt so, dass das Aufwecken in der für den morgendlichen Energieschwung günstigsten Phase erfolge, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin «New Scientist».
Dabei nutze der Wecker die Erkenntnis, dass sich leichter Schlaf, tiefer Schlaf und der traumintensive Schlaf in der REM-Phase (»Rapid Eye Movement»: Schnelle Augenbewegung) in einem rund 90-minütigen Rhythmus abwechseln.
Das Vorhandensein eines morgendlichen Frischegefühls hängt gemäss den Forschern von der Brown-Universität im US-Bundesstaat Rhode Island davon ab, in welcher der drei Phasen ein Mensch aus dem Schlaf gerissen wird.
Klingelt der Wecker in der Leichtschlafphase, fühlt sich ein Mensch anschliessend sehr viel munterer als bei Alarm in den anderen Phasen. Entsprechend gehört zur Ausstattung von SleepSmart ein Kopfband, das die zu den jeweiligen Phasen gehörigen Hirnströme ermittelt.
Der Anwender stellt den Wecker auf die spätestmögliche Aufstehzeit. Das Gerät löst den Angaben zufolge dann den Alarm aus, wenn sich der Schlafende in der letzten Leichtschlafphase vor dem programmierten Alarm befindet. Der SleepSmart soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

(sda)