Fieser Fisch

30. Juni 2011 17:45; Akt: 04.05.2015 15:00 Print

Wels attackiert badende Frau

Im Wallis ist eine Frau beim Baden von einem Wels gebissen worden. Er hinterliess eine 20 Zentimeter breite Bissspur – und einen ordentlichen Schrecken.

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Bei den Iles de Sion, drei Baggerseen bei Sion, ist eine Badende tief erschreckt worden: Ein Wels hat sie im See attackiert. Der Süsswasserfisch biss zu und hinterliess eine rund 20 Zentimeter grosse rote Bissspur. Yvon Crettenand, Kantonale Biologin, bestätigte gegenüber «Le Matin», dass es sich um die Zahnabdrücke eines Wels handelt. «Dieser Fisch ist für Menschen aber nicht gefährlich», betont sie.

Im Wallis gibt es nur in den Baggerseen der Iles de Sion Welse. Der Raubfisch wurde dort illegal ausgesetzt und ernährt sich von anderen Fischen. Er gefährdet die Fische der Region, darum hat Yvon Crettenand gar keine Freude am Wels.

Die Badende hat möglicherweise eine Bewegung im Wasser gemacht, die den Wels dazu verleitete, sie als Beute zu betrachten. Er könnte aber auch seine Brut verteidigt haben. Richtig verletzen könnte der Wels Menschen nicht. «Die Zähne des Wels sind klein, er könnte uns damit nicht richtig verletzen», so Crettenand.

Welse gibt es vor allem in grossen Seen wie dem Genfer-, dem Bieler, dem Zürich- und dem Bodensee. Sie können länger als zwei Meter und über 50 Kilo schwer werden.

(ann)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • R.Meier am 30.06.2011 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    verschlucken statt zubeissen

    Zwei Meter, der könnte ja nen Menschen verschlucken, müsste garnicht zubeissen:-) Jetzt geht niemand mehr baden:-)

  • Beer am 30.06.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wasn das fürn Fisch?

    Wir fangen Welse und das aufm Bild ist keiner.

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  • reto am 30.06.2011 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    zufall

    es gibt auch viele im moosssee, sie bewegen sicher aber gerne im schlammigen, tiefen gewässer und normaler- weise kommt man ihnen so, nicht zu nah!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • S.... K..... am 01.07.2011 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Aristoteles-Wels (Silurus aristotelis)

    Die Abbildung auf der Titelseite der Druckausgabe ist ein Aristoteles-Wels (Silurus aristotelis) einer Art die meist in Griechenland vorkommt. In der Schweiz gibt es nur dem Europäischen Wells (Waller oder Silurus glanis genannt). Aber wie immer im Sommer geht nun die Hetzjagd auf die Welse wieder los. Gibt es sonst keine wichtigeren Dinge?

  • Fisher King am 01.07.2011 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    verdrehte Tatsachen...

    "Wels von Lebewesen, das normalerweise zu Land lebt, in seinem Revier belästigt und attackiert!" so oder ähnlich wäre die Schlagzeile irgendwie korrekter...

  • Wintiboy am 01.07.2011 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Passiert im Bodensee doch jedes Jahr... hoffentlich erwischt es mich nicht :) Nur schon der Gedanke..hahaha

    • Lumpi am 31.08.2011 16:54 Report Diesen Beitrag melden

      Nur ein Knutschfleck...

      Sieht doch eher aus wie ein Riesen-Knutschfleck....der wollte sicher nur spielen... :-)

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  • Christoph Zangger am 01.07.2011 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Jawoll!

    Und nun gleich wieder auf voll Panik machen und das Vieh abschlachten...so wie den Bären Bruno!

  • Alex G am 01.07.2011 07:02 Report Diesen Beitrag melden

    Achtung bissig

    Aber jetzt sofort den Wildhüter aufbieten und abschiessen wie der Wolf