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16. Juni 2011 12:55; Akt: 16.06.2011 14:33 Print

Wenns vom Dach nicht pfeift, sondern blökt

Nach einer spektakulären Rettungsaktion von britischen Feuerwehrmännern müsste ein bekanntes Sprichwort umgetextet werden - und neu lauten: «Lieber den Spatz in der Hand als das Schaf auf dem Dach.»

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Das Schaf musste von der Feuerwehr vom Dach gerettet werden. Bild: «Telegraph»

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Im abgelegenen und sonst ruhigen Pontycymer im britischen Südwales war am vergangenen Samstag die Hölle los. Oder besser gesagt: Das Schaf. Ein solches hat sich nämlich auf ein Hausdach verirrt, von dem es von Feuerwehrmännern gerettet werden musste.

Dem «Telegraph» schilderte die Besitzerin des betreffenden Hauses den Hergang des Dramas. Sie habe in der Stube ferngesehen, als sie von draussen Lärm vernahm. «Als ich vor das Haus trat, schaute ich zum Dach hinauf und dort stand ein Schaf.»

Als die von der 38-Jährigen gerufene Feuerwehr eintraf, staunte Letztere nicht schlecht. Ein Sprecher des «Bridgend Fire and Rescue Service» sagte, dass sie zwar schon Schafe aus diversen unbequemen Lagen befreien mussten, von einem Dach aber noch nie.

Happy End nach 40 Minuten

Wie das Schaf überhaupt dorthin kam? Der Sprecher der Feuerwehr spekulierte gegenüber der britischen Zeitung, dass es vermutlich zuerst auf das Dach der hinter dem Haus stehenden Garage und von dort schliesslich zu seinem definitiven Aussichtspunkt gelangte.

Als sich die Feuerwehrmänner zu ihm gesellten, sei es aufgeregt hin und her gerannt, doch nach bangen 40 Minuten konnten es seine Retter - gesund und munter - auf sicherem Boden absetzen.

(lue)

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