Toilettenstreit

17. Dezember 2008 15:19; Akt: 17.12.2008 15:18 Print

Zapatero macht Geschäft wie ein «Pharao»

Die Sauberkeit der Toiletten im Amtssitz des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero hat eine Debatte im Madrider Parlament ausgelöst.

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Die oppositionelle konservativen Volkspartei (PP) wollte wissen, wie es sich mit dem Gebot der Sparsamkeit vereinbaren lasse, dass die Regierung 45000 Euro für die Wartung von Desinfizierungsanlagen für die Toiletten ausgebe. «Der Amtssitz ist wohl zum Hofe eines Pharaonen geworden», meinte die PP-Abgeordnete Dolors Nadal.

Verwaltungsministerin Elena Salgado erwiderte, die Ausgaben stünden im Rahmen der Hygiene-Politik der Regierung. Ausserdem sei der Mietvertrag für die Toilettenanlagen von der vorigen, konservativen Regierung geschlossen werden.

Damit gab sich die PP-Parlamentariern aber nicht zufrieden: «Wie viele Keime schwirren denn da im Moncloa- Palast umher?», wollte sie wissen. «Es darf nicht sein, dass Zapatero Staatsgelder für das Tuning von Toiletten in seinem Palast ausgibt.»

(sda)