WG-Schock

12. Januar 2013 06:03; Akt: 12.01.2013 08:06 Print

Zimmer gesucht, Horror-Vermieter gefunden

Auf der Suche nach einem Zimmer in London bekam Laura Evelyn einen Zettel mit der Hausordnung in die Hand gedrückt. Statt das Zimmer zu mieten, griff sie zum Handy und twitterte.

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«Kein Schweinefleisch im Haus oder im Kühlschrank»: Eine der harmloseren Regeln der Hausordnung. (Bild: screenshot/theage.com.au)

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Was Laura Evelyn auf dem Handzettel las, machte sie gemäss «The Age» fassungslos: Kein Schweinefleisch war eine der harmloseren Regeln, «kein Besuch über Nacht» bereits ein gröberer Eingriff in die Privatsphäre potenzieller Mieter. Und dass nur zwei Besuche pro Monat erlaubt sind, erinnert schon stark an ein Gefängnis.

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Darf ein Zimmervermieter dermassen weit reichende Vorschriften machen?
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Doch der Vermieter des Grauens schreibt auch vor, wann und wie lange man duschen darf, und wie gekocht wird: höchstens 30 Minuten. Das Essen darf in der Küche eingenommen werden, aber danach muss sofort abgewaschen und ins Zimmer zurückgekehrt werde. Denn ein Wohnzimmer gibt es nicht, jedenfalls nicht zur allgemeinen Benützung.

Die Hausordnung wurde ein Twitter-Hit

Kein Wunder will der Vermieter Geld, falls man irrtümlich seine Seife benutzt, oder sein Shampoo. Angesichts der 31 Punkte der Hausordnung verblasst die Tatsache, dass die Miete für das Zimmer laut Evelyn «vernünftig» sei.

Die Fotos der Hausordnung verbreiteten sich auf Twitter in Windeseile und wurden bis gestern Nachmittag weit über 2000 Mal retweeted.

(bem)