Berlin

31. März 2011 12:27; Akt: 31.03.2011 12:51 Print

Zoo kennt Knuts Todesursache

Dem Berliner Zoo ist das abschliessende Untersuchungsergebnis der Sezierung des toten Eisbären Knut übermittelt worden. Am Freitag will der Zoo informieren.

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«Wir haben das Ergebnis heute Morgen an den Zoo übergeben, nun entscheidet Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz wann und wie die Öffentlichkeit informiert wird», sagte ein Sprecher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), in dem Knut seziert wurde.

Unterdessen verschob der Berliner Zoo kurzfristig die für Donnerstag angekündigte öffentliche Bekanntgabe des Ergebnisses der Sektion. Blaszkiewitz werde die Öffentlichkeit am Freitag informieren, sagte Zoo-Sprecherin Claudia Bienek. Sie begründete den Schritt mit dem organisatorischem Aufwand für eine Pressekonferenz.

Sowohl der Sprecher des IZW als auch Bienek wollten Medienberichte, wonach Knut an einem tödlichen Anfall infolge von Erweiterungen der Hirnwasserkammern gestorben sei, erneut nicht bestätigen.

Derweil läuft ein bizarrer Streit, was mit dem toten Eisbären passieren soll. Der Zoo will das Tier ausstopfen lassen und im Museum ausstellen. Dagegen wurden etwa im Internet Proteste laut. Demnächst soll dagegen gar demonstriert werden.

Knut war am 19. März vor den Augen der Zoobesucher gestorben. Der Tod des Tieres hatte über die Grenzen Berlins hinaus Trauer und Bestürzung ausgelöst.

(sda/ap)