Rätselhafter Tod

30. Oktober 2018 19:40; Akt: 30.10.2018 19:40 Print

Zwei Schwestern tot im Hudson River angespült

Die New Yorker Polizei fand zwei 16- und 22-jährige Schwestern am Ufer des Hudson River. Ihre Leichen waren mit einem Klebeband aneinander gebunden.

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Eine Zeichnung der beiden 16- und 22-jährigen Schwestern, deren tote Körper im Hudson River gefunden wurden. (Bild: New York Police Department)

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Die New Yorker Polizei ermittelt im Fall von zwei Schwestern, deren mit Klebeband zusammengehaltene Leichen an das Ufer des Hudson River in Manhattan geschwemmt wurden. Die Beamten zogen am Dienstag in Erwägung, dass die beiden 22 und 16 Jahre alten Frauen gemeinsam Suizid begingen, etwa durch einen Sprung von der zehn Kilometer entfernten George-Washington-Brücke. Sie schlossen aber auch nicht aus, dass die Schwestern ermordet wurden.

Die Leichen der schwarzgekleideten Frauen, die pelzbesetzte Kragenmäntel trugen, waren vergangene Woche aus dem Wasser gezogen worden. Sie trugen keine sichtbaren Spuren von Verletzungen und wurden der Gerichtsmedizin zur Autopsie übergeben. Gemäss der «New York Times» waren die Frauen an ihren Taillen und Fussknöcheln mit einem Klebeband verbunden.

Mehrfach von Zuhause weggelaufen

In US- und arabischen Medien hiess es, die saudiarabischstämmigen Schwestern seien mehrfach von Zuhause weggelaufen. Ihre Familie lebe in Fairfax im Bundesstaat Virginia. Mehr als 400 Kilometer vom Fundort der Leichen in New York entfernt. Wo die Schwestern vor ihrem Tod lebten, ist unklar.

Der Hudson-Fluss trennt New York vom Bundesstaat New Jersey. Die Polizei suchte die Flussufer ab, um die Stelle zu finden, an der die Schwestern ins Wasser gingen.

(bee /afp)