13. September 2010 22:59; Akt: 13.09.2010 22:54 Print

«Überlegen uns, in die Schweiz zu zügeln»

von Marlies Seifert - Am Freitag erscheint das neue Album von Gänsehautsänger Seal. 20 Minuten traf den Briten in seiner Wahlheimat Los Angeles und erfuhr, dass er eigentlich noch lieber in Zürich wohnen würde.

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Seal, wie praktisch: Sie können nach dem Interview direkt nach Hause zu Ihrer Familie!
Seal: Ja. Meine Frau Heidi ist zwar gerade mit unserer Jüngsten in New York, aber ich hüte unsere anderen drei Kinder.

Die halten Sie bestimmt auf Trab.
Oh ja, ich habe alle Hände voll zu tun. Vater zu sein ist der anstrengendste und wichtigste Job, den ich je hatte. Er dauert ein Leben lang. Alles andere – Musik, Touren – ist Pipifax dagegen.

Ihnen scheint es nichts auszumachen, Teilzeit-Hausmann zu sein.
Nun ja, ich habe Hilfe. Aber ja, Heidi und ich versuchen, unseren Kindern ein gutes Beispiel zu sein. Kinder tun nicht das, was man ihnen sagt, sondern was man ihnen vorlebt.

Wie viele Kinder werden wohl zu Ihrem neuen Album «Commitment» gezeugt?
(Lacht) Wer weiss, aber wir haben mit vier ja schon gut vorgelegt. Ich freue mich, wenn Leute etwas fühlen, wenn sie meine Musik hören. Meine Songs sind nicht ­intellektuell, sie sollen einfach berühren.

Hat Ihre Familie das neue Album schon gehört?
Sie machen Witze – meine Familie kennt das Album in- und auswendig. In den Ferien in Italien haben wir gemeinsam Lieder daraus gesungen.

Wann kommen Sie wieder in die Schweiz?
Ach, die Schweiz! Ich liebe Zürich. Es ist so sauber und schön – und es liegt in der Nähe meiner Schwiegereltern. Wir überlegen uns in die Schweiz zu zügeln, aber das ist leider leichter gesagt als getan.