Pietro-Lombardi-Doku

09. Januar 2019 12:51; Akt: 09.01.2019 12:51 Print

«Alessio kam leblos zur Welt»

Vom Schulabbrecher zum DSDS-Juror: Der Aufstieg von Pietro Lombardi ist phänomenal. In einer RTL-Doku blickte der Sänger nun auf seinen steinigen Weg zum Erfolg zurück.

Zwei Jahre nach der Trennung sind Pietro und Sarah Lombardi immer noch verheiratet. Doch das wollen sie nun ändern, doch eine Sache fehlt noch! (Video: Glomex)

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Sieben Jahre sind seit seinem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» vergangen – und noch immer hält sich Pietro Lombardi wacker im Geschäft. Mit «Phänomenal» schaffte er 2018 einen Sommerhit. Mittlerweile hat der Sänger in der Castingshow sogar die Seiten gewechselt und ist seit Anfang des Jahres Teil der Jury.

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Doch der Weg zu einem der erfolgreichsten Musiker Deutschlands war für Pietro kein leichter. In der RTL-Doku «Die Pietro Lombardi Story» gewährte der 26-Jährige am Dienstagabend tiefe Einblicke in sein Leben – sowohl beruflich als auch privat.

Wir fassen das 45-minütige Portät des Musikers in fünf Quotes zusammen.

«Ich hatte einen Nebenjob als Swarovski-Steinleger»

Als Teenager hatte Pietro keine Zukunftsperspektiven. Er habe sich damals als Versager gefühlt, gesteht er in der RTL-Doku. «Ich sah keine grosse Hoffnung bei mir.» Nach der achten Klasse schmiss der Musiker sogar die Hauptschule und begann eine Lehre als Maler und Lackierer.

Doch auch diese Ausbildung brach er ab. In einem Berufseinstiegsjahr holte er mit 16 Jahren dann aber doch den Schulabschluss nach und absolvierte kleinere Nebenjobs. «Um Geld zu verdienen, arbeitete ich als Swarovski-Steinleger», erinnert sich Pietro.

«Ich habe mir mit Hilfe von Youtube-Tutorials drei Akkorde beigebracht»

Eigentlich wollte Pietro Fussball-Profi werden. Aufgrund eines Schien- und Wadenbeinbruchs zerplatzte allerdings sein Traum. «Ich habe dann die Freude und Liebe zur Musik entdeckt», sagt er. Sie habe ihm nach der Verletzung Kraft gegeben. Damit irgendwann Geld zu verdienen, sei jedoch nie sein Plan gewesen.

Und dennoch sass er kurze Zeit später im Zug Richtung «Deutschland sucht den Superstar»-Casting. «Ich habe es gar nicht ernst genommen und bin nur just for fun hingegangen», so der Sänger. Mit seinem Keyboard trat er 2011 vor die Jury und sang den Song «Down» von Jay Sean. «Ich konnte eigentlich gar kein Klavier spielen», erinnert sich Pietro, «ich habe mir mit Hilfe von Youtube-Tutorials drei Akkorde beigebracht, die ich dann beim Casting gespielt habe. Aber ich hab so getan, als wäre ich Mozart.»

«Sarah und ich sind an dem Tag zusammengekommen, als sie bei DSDS rausgeflogen ist»

Mit der RTL-Show verbindet Pietro aber nicht nur das Casting und seinen Sieg, sondern auch seine heutige Ex-Frau Sarah Lombardi. Die beiden lernten sich 2011 während der Show kennen und lieben. «Sarah und ich wurden an dem Tag ein Paar, als sie bei DSDS rausgeflogen ist.»

Das Publikum wählte die 26-Jährige direkt nach der ersten Mottoshow aus der Sendung. Da eine Kandidatin aufgrund gesundheitlicher Probleme DSDS verlassen musste, erhielt Sarah eine zweite Chance und stand letztlich gemeinsam mit Pietro im Finale.

«Alessio kam leblos zur Welt»

Pietro und Sarah wurden zum absoluten Dreamteam – sowohl beruflich als auch privat. 2013 gab sich das Paar das Jawort, nur zwei Jahre später folgte ihr gemeinsames Kind, Söhnchen Alessio. Doch die Geburt stellte die beiden auf eine harte Probe. «Als er geboren wurde, hat er nicht geatmet und seine Körperfarbe war blau. Alessio kam leblos zur Welt», sagt Pietro in der RTL-Doku.

Fünf, sechs Ärzte hätten versucht, den Kleinen wiederzubeleben. «Ich fragte nur: ‹Was machen sie mit meinem Kind?›», so der Sänger. «Der Arzt hat dann gesagt: ‹Seien sie leise. Jetzt zählt jede Sekunde.›» Die Mediziner schafften es, Alessio zurück ins Leben zu holen. Doch er wurde ins künstliche Koma versetzt und mehrfach operiert. «Wir wussten nicht, ob unser Sohn Hirnschäden oder eine Behinderung hat», erzählt Pietro. Doch Ende gut, alles gut: Der 3-Jährige ist mittlerweile kerngesund.

«Ich hatte sechs Jahre keinen Kontakt zu meinen Eltern»

Während der DSDS-Zeit standen Pietros Eltern stets an seiner Seite, sassen bei jeder Mottoshow im Publikum. Doch als die Beziehung mit Sarah begann, zerbrach jene zu seinen Eltern. «Ich hatte sechs Jahre keinen Kontakt zu meinen Eltern», sagt der 26-Jährige. Den Grund wisse er bis heute nicht. «Ich glaube, ich war einfach jung und dumm. Ich hab damals nur an meine Liebe gedacht und rundherum alles vergessen.»

Es habe auch immer wieder Streitereien zwischen Sarah und seiner Familie gegeben. «Ich habe mich dann für Sarah entschieden, weil sie meine erste grosse Liebe war.» Nach der Trennung von Sarah suchte Pietro die Aussprache mit seinen Eltern. «Mir ist klar geworden, dass ich die Menschen, die mich grossgezogen haben, komplett vernachlässigt habe. Und zwar wegen einer Frau.» Heute sei das Verhältnis «wieder mega».

Die Scheidung von Sarah und Pietro steht kurz bevor. Alle Infos dazu und wie ihr Verhältnis heute ist, erfährst du oben im Video.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Davide am 09.01.2019 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Beweis

    Erfolg hin oder her, der beste Beweis warum mann die Schule nicht abbrechen soll.

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  • Ich musste lachen am 09.01.2019 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    1 Anwalt für beide kam von ihr

    Pietro's Doku zeigt bestens den Verlauf , wie ein gutmütiger Mann bei einer berechenden Frau landet, ihre Karriere aufbaut und von ihr ausgenutzt wird und nachher als Dank noch betrogen wird.

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  • Leonard am 09.01.2019 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensstory mit 26 - Wow

    Also, erfolgreich ist relative. Die meisten kennen 1 oder 2 Lieder von ihm, so wie ich, das wars. Das ist nicht gerade erfolgreich in meinen Augen... Was auch sehr viel sagend über eine andere Person ist: «Sarah und ich wurden an dem Tag ein Paar, als sie bei DSDS rausgeflogen ist.» ... Warum wohl nur :D

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Frosch am 09.01.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Neidlos

    Man muss neidlos anerkennen, was er erreicht hat. Aber trotzdem ist er für mich eines der besten Beispiele dafür, dass gerade in der Musikindustrie Erfolg nicht von der Qualität abhängt, sondern vom Marketing.

  • Kris am 09.01.2019 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Und am Ende zählt nur...

    Hauptsache, Alessio gehts gut. :-)

  • Ignaz Zoller am 09.01.2019 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wie oft noch ?

    Hat man diese Geschichte nicht schon mehrmals durchgekaut?

  • Wade Wilson am 09.01.2019 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ist es eigentlich im Sinne

    von Alessio dass der gesamte deutsche Sprachraum über sein Leben informiert ist?

  • Rebi M am 09.01.2019 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Usem Fänster gfloge

    RTL macht nun auch Dokus? Und erst noch über Genies aus dem DSDS Universum? Ich glaube es ist gut, dass ich seit Jahren keinen Fernseher mehr besitze!