Zeta-Jones und Douglas

16. April 2011 13:39; Akt: 16.04.2011 13:39 Print

«Es ist wie eine dunkle Wolke»

Schauspieler Michael Douglas ist zum Pfleger geworden und hilft seiner Frau Catherine Zeta-Jones, ihre bipolare Störung in den Griff zu bekommen. Die hat sich wohl angedeutet.

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Michael Douglas kümmert sich jetzt um seine kranke Frau Catherine Zeta-Jones, die gegen eine bipolare Störung (genauer: Bipolar II) kämpft. Laut ihres Sprechers hat die Waliserin ab dem 6. April fünf Tage in der psychiatrischen Klinik «Silver Hill» in Connecticut verbracht. Ihre Entscheidung, sich Hilfe zu suchen und sich um sich selbst zu kümmern, traf die 41-Jährige nach einem harten Jahr, in dem sie sich aufopferungsvoll um ihren krebskranken Mann Michael («Wall Street») kümmerte. Ausserdem wurde dessen Sohn in diesem Jahr auch noch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt (mehr hier).

Umgekehrte Rollen

Der 66-jährige Michael Douglas erholt sich mittlerweile von seinem Kehlkopfkrebs und kümmert sich nun um seine Frau. Douglas soll seiner Gattin versprochen haben, sie und die beiden gemeinsamen Kinder, den zehn Jahre alten Dylan und die siebenjährige Carys, auf eine Weltreise mitzunehmen (20 Minuten Online berichtete). Mit diesen Zukunftsplänen möchte der Oscarpreisträger seine Frau aufheitern.

«Catherine kämpft schon seit einiger Zeit gegen diese Probleme, hat sich für Michael aber zusammen gerissen. Aber nachdem ihm gesagt wurde, dass sein Tumor weg sei, war es an der Zeit, dass sie sich um sich selbst kümmert», erklärte ein Insider gegenüber der britischen Zeitung «The Sun». «Nur Monate, nachdem er rund um die Uhr überwacht wurde, ist Michael zum Pfleger geworden. Er verwöhnt Catherine auf romantischen Dinner-Abenden, mit Spa-Behandlungen und viel emotionaler Unterstützung.»

«Negativität ist nicht gut für meine Persönlichkeit»

Doch auch wenn sich ihr Ehemann liebevoll um sie kümmert, entschied die Schauspielschönheit sich professionelle Hilfe zu suchen. Wenige Tage, bevor sie die Klinik aufsuchte, soll die Aktrice ihre Eltern Patricia und David in Wales aufgesucht haben. Offensichtlich klärte sie sie über ihren Gesundheitszustand auf, und die Eltern begleiteten ihre Tochter daraufhin nach New York. Jetzt helfen sie, auf Dylan und Carys aufzupassen und «etwas Normalität aufrechtzuerhalten», damit sich Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas ganz ihrer Genesung widmen können.

Britische Medien wie die «Daily Mail» zitieren dieser Tage ein ein Jahr altes Interview von Zeta-Jones, dass nun wie eine Ankündigung des Zusammenbruchs interpretiert wird. «Ich bin glücklich, aber das heisst nicht, dass ich nicht auch mal entmutigt bin. Ich versuche, positiv zu bleiben. Negativität ist nicht gut für meine Persönlichkeit.» An anderer Stelle heisst es: «Ich ziehe nicht nur mich selbst runter, ich ziehe jeden um mich herum runter. Es ist wie eine dunkle Wolke.» Aus dieser müsse man sich herauskämpfen: Sie habe einen starken Willen, sagte die Schauspielerin damals.

(phi/Cover Media)