«Game of Thrones»-Star

09. April 2019 19:25; Akt: 09.04.2019 19:25 Print

So sah Emilia Clarke direkt nach ihren Gehirn-OPs aus

Emilia Clarke verriet vor kurzem, dass sie wegen Hirnblutungen zweimal fast gestorben wäre. Nun teilt der GoT-Star erstmals eindrückliche Bilder von ihren Spitalaufenthalten.

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Am Sonntag teilte die britische Schauspielerin Emilia Clarke (32) erstmals Bilder aus der Zeit, als sie wegen zwei Hirnblutungen mehrmals operiert werden musste. Der erste Eingriff erfolgte im Jahr 2011: Die damals 24-Jährige bekam während einer Trainingseinheit im Gym plötzlich «unendlich qualvolle Kopfschmerzen». Die Diagnose: eine Hirnblutung. Sie musste sofort operiert werden. Danach konnte sie sich zwischenzeitlich nicht mehr an ihren eigenen Namen erinnern. Trotzdem kehrte sie sechs Wochen später ans Set von «Game of Thrones» zurück. Zwei Jahre später folgte der nächste Tiefschlag: Emilia erlitt eine erneute Hirnblutung und musste wieder operiert werden, diesmal sogar am offenen Schädel. Ihr grösste Angst sei dabei immer gewesen, dass sie nicht mehr schauspielern könne: «Davor hatte ich bei beiden Anfällen richtige Paranoia.» Dass es ihr nicht gut ging, sieht man auf den Bildern deutlich. Clarke berichtete bereits vor einigen Wochen in einem Gastbeitrag für den «New Yorker» von den gesundheitlichen Problemen, unter denen sie litt. «Als all meine Kindheitsträume wahr zu werden schienen, verlor ich beinahe erst meinen Verstand und dann mein Leben», schreibt sie im Beitrag über ihre Hirnblutungen. «Ich habe mich gefühlt, als ob ein elastisches Band mein Hirn zusammendrücken würde», beschreibt Emilia Clarke ihre erste Hirnblutung im Februar 2011. Es folgte eine Operation, nach der sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern konnte: «Ich konnte mein künftiges Leben sehen, und es erschien nicht lebenswert. Ich bin eine Schauspielerin, ich muss meine Zeilen auswendig können.» Die Schauspielerin kehrte zurück in den Alltag. Gesundheitlich ging es ihr schlecht – über die Dreharbeiten der zweiten «Game of Thrones»-Staffel sagt sie: «Es war die schlimmste Staffel. Ich wusste nicht, was Daenerys tat. Wenn ich wirklich ehrlich bin: Ich dachte jede Minute des Tages, dass ich sterben würde.» Nachdem Emilia Clarke sich 2013 erneut einer Gehirnoperation hatte unterziehen müssen, hatte sie die Kraft verloren: «Ich habe mich nur noch wie eine leere Hülle gefühlt und war sicher, dass es mit mir vorbei sei.» Weiter schreibt sie: «Ich wurde dazu erzogen, mich nie zu beschweren. Es gibt immer noch Menschen, denen es schlechter geht.» Ihr sei gesagt worden, dass sie nicht überleben werde. Doch das hat sie – und meint heute dazu: «Ich bin so glücklich, hier zu sein, um das Ende dieser Geschichte zu sehen und den Beginn dessen, was als Nächstes kommt.»

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Blutergüsse im Gesicht, blasse Haut und ein Schlauch, der ins Gehirn führt: «Game of Thrones»-Star Emilia Clarke (32) zeigte am Sonntag im Rahmen eines Interviews mit dem TV-Sender CBS zum ersten Mal Fotos, auf denen sie nach ihren beiden Gehirnoperationen 2011 im Spital zu sehen ist.

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«Ich war gerade im Fitnessstudio, als ich plötzlich unendlich qualvolle Kopfschmerzen bekam. Ich konnte nicht mehr stehen oder laufen», erinnert sie sich an den Moment zurück, als sich die erste Hirnblutung bei der damals 24-Jährigen bemerkbar machte. Clarke musste sich daraufhin sofort einer Operation am Schädel unterziehen.

Zwei Jahre später folgte die nächste Hirnblutung

Nach dieser ersten Operation konnte sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern. Es folgte eine traumatische Zeit, in der Emilia sogar darum gebeten hat, sterben zu dürfen, wie sie in einem Gastbeitrag für «The New Yorker» schrieb. Glücklicherweise erholte sie sich und konnte nur sechs Wochen nach dem Eingriff für die Dreharbeiten der zweiten Staffel ans Set der Fantasy-Serie zurückkehren.

Zwei Jahre später folgte jedoch der nächste Tiefschlag: Ein kleineres Aneurysma hatte eine erneute Hirnblutung ausgelöst.
Diesmal musste sie am offenen Gehirn operiert werden, Teile ihres Schädelknochens wurden durch Titan ersetzt. Beinahe hätte sie den Schlaganfall nicht überlebt.

Ein Teil ihres Gehirns ist gestorben

«Ein kleiner Teil meines Gehirns ist damals gestorben», so Clarke über die Ernsthaftigkeit des zweiten Schlaganfalls. «Wenn ein Teil deines Gehirns länger als eine Minute nicht durchblutet ist, dann funktioniert diese Region nicht mehr.» Nur: Man habe ihr nicht genau sagen können, welche Konsequenzen dies nach sich ziehen würde.

Nach einem Monat im Spital habe sie alle Hoffnungen verloren, wie sie im «New Yorker» gestand. Ihr grösste Angst sei immer gewesen, dass sie nicht mehr schauspielern könne: «Davor hatte ich bei beiden Anfällen richtige Paranoia.»

Ihre GoT-Rolle hat sie abgelenkt und gestärkt

Dennoch hat sie es geschafft. Geholfen habe ihr dabei vor allem ihre «Game of Thrones»-Rolle der Drachenmutter Daenerys Targaryen: «Ich ging ans Set und verkörperte diese starke Frau, die durch Feuer geht und zu Hunderten von Menschen spricht.»

Das habe sie davor bewahrt, sich zu viele Gedanken über den Tod zu machen.


In der Nacht auf Montag startet die achte und letzte Staffel von «Game of Thrones» – mit Emilia Clarke in einer der Hauptrollen. (Video: HBO)

(mim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anonym233 am 09.04.2019 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..

    Jeder Tag an dem man Gesund aufwacht ist wertvoller wie ein Lottogewinn!

  • Chris Evert am 09.04.2019 19:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Frau!

    Was für eine tolle Frau! Meine lieblings Schauspielerin in GOT. Ich wünsche ihr alles gute.

  • marcel am 10.04.2019 08:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hübsch

    wow! 32? sie sieht aus wie 18!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Männchen am 10.04.2019 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Stark!

    Eine eindrückliche und bedrückende Geschichte dieser starken Frau! Zum Glück ist alles nochmals gut gekommen.

  • Mo am 10.04.2019 09:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine starke Frau

    In so jungen Jahren sich mit derartigen gesundheitlich Problemen rum schlagen zu müssen, das macht echt stark. Es ist bewundernswert, dass sie so lange dies alles geheim halten konnte und das für sich durchgestanden hat. Eine tapfere Frau!!! Viel Glück und vor allem Gesundheit für die Zukunft.

  • GoT-Fan am 10.04.2019 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    Angst vorm nicht schaupielen können...

    Das gute Mädel konnte schon vor ihren OP's nicht schauspielern... Egal ob GoT oder eine ihrer anderen Rollen. Sie spielt immer gleich, mit komplett übertriebener Mimik. Meiner Meinung nach eine leider sehr überbewertete Schauspielerin.

  • marcel am 10.04.2019 08:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hübsch

    wow! 32? sie sieht aus wie 18!

  • Trauernder am 10.04.2019 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    es ist so schlimm und geht so schnell

    Ich habe gerade vor ein paar Monaten meine Mutter durch einer Hirnblutung verloren.. :'((

    • Cathi am 10.04.2019 19:59 Report Diesen Beitrag melden

      Wünsche ihen viel Kraft

      Das tut mir sehr leid. Viel Kraft in den schweren Tagen. Traurig einen geliebten Menschen zu verlieren. Egal wie alt. Das tut weh.

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