Sophia Vegas

07. Februar 2019 21:06; Akt: 07.02.2019 22:38 Print

«Ich könnte stillen, will es aber einfach nicht»

Kaum wurde Reality-Sternchen Sophia Vegas mit ihrem Baby aus dem Spital entlassen, stellte sie eine Vollzeit-Nanny ein. Auch Stillen ist bei der 31-Jährigen tabu.

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Am Sonntag, den 3. Februar 2019, brachte Sophia Vegas ein Mädchen namens Amanda zur Welt. Das Baby musste mittels Notkaiserschnitt geholt werden. Noch kurz vor dem Eingriff zeigte sich die werdende Mutter stark geschminkt, mit aufgeklebten Wimpern und langen Nägeln. Auch kurz nach der Entbindung war die Kult-Blondine top gestylt. Doch nun sorgte die 31-Jährige in einem TV-Interview für Aufruhr. Gegenüber RTL sagte Vegas, dass sie bereits für die erste Nacht zu Hause eine Vollzeit-Nanny engagiert habe. Auch Stillen sei für die Deutsche ein Tabu. Dies stösst einigen Fans sauer auf. Vor allem weil Vegas in den Wochen vor der Entbindung immer wieder betonte, wie aufgeregt und glücklich sie sei. Erstaunt über Vegas Aussagen wie: «Ich bin nicht nur auf der Welt, um ein Kind in die Welt zu setzen und dann nonstop zu stillen. Dafür gibt es auch andere Sachen», machen einige User ihrem Ärger Luft. Und auch die Tatsache, dass die Blondine bereits am ersten Tag zu Hause eine Vollzeit-Nanny für ihre Tochter besorgt hat, stösst auf Unverständnis. «Mir fehlen die Worte», schreibt eine User unter ihren Post. Andere weisen sie darauf hin, dass ein Kind kein Statussymbol sei. Mittlerweile sind über 1900 Kommentare unter ihrem Foto zu finden. Die meisten sind negativ. Bekannt wurde Sophia Vegas (früher Wollersheim) als Hauptdarstellerin der Dokusoap «Die Wollersheims – Eine schrecklich schräge Familie». Dabei machte die Blondine auch ohne künstliche Eingriffe durchaus eine gute Figur. Hier ein Foto vom Mai 2014. 2016 nahm Vegas an der 10. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» teil und belegte dabei den zweiten Platz. Was sofort ins Auge fällt ist ihr XXL-Décolleté. Laut eigenen Angaben trägt die 31-Jährige mittlerweile BH-Grösse 70K. Regelmässig legt sich die Dschungel-Kandidatin bei Malte Vilnow, dem Schönheitsarzt ihres Vertrauens, unters Messer. Im Sommer 2017 liess sie sich in den USA chirurgisch beidseitig die zwei unteren Rippen entfernen. Und auch eine After-Baby-Body-OP sei bereits in Planung. Diese Aufnahme postete Sophia im November 2014 auf Facebook. Dazu schrieb sie: «An alle, die meinen Beauty-Wahn nicht gutheissen. So sieht für euch also die ideale Nase aus. Gut, ich fand sie furchtbar, so wie der Rest nicht optimal definiert war.» Ein anderes Selfie von Ende Oktober 2013. Eine hübsche Frau lächelt in die Kamera. Die Kommentare der User sind mehrheitlich positiv: «So natürlich siehst du echt besser aus», heisst es etwa. Bis 2016 war Vegas mit dem deutschen Bordellbesitzer Bert Wollersheim verheiratet. Dieses Bild von 2010 ist über acht Jahre alt. Schau, schau ...

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Während die Ex-«Promi Big Brother»-Kandidatin Sophia Vegas (31) vor der Geburt ihrer Tochter Amanda noch laut ihre Freude darüber, bald Mutter sein zu können, mit ihren Fans teilte, sprach sie kurz nach der Entbindung ganz anders über ihr neues Leben als frischgebackene Mama.

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Der Spitalaufenthalt

Am Morgen des 3. Februar 2019 brachte sie Töchterchen Amanda per Notkaiserschnitt auf die Welt. Bereits kurz vor dem Eingriff zeigte sich die werdende Mutter stark geschminkt, mit aufgeklebten Wimpern und langen Nägeln auf ihrem Instagram-Account. Auch die Geburt änderte nichts an ihrem Beauty-Wahn. Einen Tag nachdem die Kult-Blondine ihr Baby zur Welt gebracht hatte, buchte sie einen Friseur-Termin – und liess die Coiffeuse ins Spital kommen.

Erster Tag zu Hause

Mittlerweile ist Vegas mit ihrem Baby wieder zu Hause in Beverly Hills. Wie sie in einem Interview mit RTL erklärt, hat sie aber vorgesorgt. So soll Vegas bereits für Amandas erste Nacht zu Hause eine Vollzeit-Nanny engagiert haben. Und auch Stillen sei für das TV-Sternchen tabu. «Ich bin nicht nur auf der Welt, um ein Kind in die Welt zu setzen und dann nonstop zu stillen. Dafür gibt es auch andere Sachen», sagt Vegas und verweist auf ein Fläschchen mit Muttermilchersatz.

Aufruhr bei den Fans

Ihre Äusserungen der letzten Tage stossen einigen Fans sauer auf. «Mir fehlen die Worte. Eine Vollzeit-Nanny, wer hat dir ins Gehirn gesch****? Du bist Mama!», schreibt eine Userin unter den letzten Instagram-Post der 31-Jährigen. Andere pflichten ihr bei und werfen Vegas Vernachlässigung und Egoismus vor. Aussagen wie «Ein Kind ist kein Statussymbol» oder «Es gibt Mütter, die würden alles für die Nähe beim Stillen geben, und du? Du versuchst es nicht mal» reihen sich zu Hunderten unter ihrem Bild.

Was sagt Vegas zur Kritik?

Vegas hingegen scheint die Kritik weitgehend kaltzulassen. Betreffend des Stillens sagt sie nur: «Ich könnte stillen, will es aber einfach nicht.» Und auch die Vorwürfe über ihre Art der Kindererziehung prallen an ihr ab.

Dass Frauen, «die nichts zu tun haben», sie jetzt attackieren und kritisieren würden, sei ihr bereits klar gewesen. «Ich bin keine Über-Mama», sagt Vegas. Sie möchte sich nämlich lieber auf ihren Partner konzentrieren, da dies viele Frauen vernachlässigen würden. «Ich möchte auf jeden Fall nicht eine von denen sein.»

(juu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • reka am 07.02.2019 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ????

    Für was dann ein Kind in die Welt setzen?????? Mama sein bedeutet viel mehr als eine Nanny einstellen und "nur" Fläschchen geben

  • Lisa am 08.02.2019 00:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Dass die Bedürfnisse des Babys keine große Wichtigkeit zu haben scheinen

  • S. S. am 07.02.2019 22:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fraglich

    Wer stillen kann, soll stillen. Wissenschaftlich bewiesen, dass Stillen enorme Vorteile bietet. Gesundheitlich. Für die Kinder!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daisydream am 08.02.2019 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Armes Baby

    Was soll man dazu noch sagen. Das arme Kind wird sein Leben wahrscheinlich mit Nannys oder im Internat verbringen, da offenbar schon nach der Geburt das Interesse verloren ging. Sie verhöhnt all jene Menschen, die so gerne Eltern wären, aber leider keineKinder haben können.

  • Renata Peter am 08.02.2019 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso steht da 8. Februar?

    Wieso steht auf der Decke 8. Februar, wenn das Kind am 3. Februar zur Welt kam? Bestickt man für sie jeden Tag eine neue Decke mit dem aktuellen Datum?

  • Sara M. am 08.02.2019 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es umgekehrt...

    Sie hat Sachen gesagt, die nicht in Eure Norm passen und für das wird sie jetzt verurteilt. Nicht sie ist hier das arme Geschöpf. Es ist ihr Leben, ihr Körper, ihr Baby, ihre Milch, ihr Partner, sie kann sagen und machen, was sie will. Es geht uns nichts an. Es geht uns nichts an. Wenn ihr das Nicht-Stillen nicht mögt, ist das Eure Meinung, aber nicht ihr Problem. Sie deswegen anzufeinden ist mehr als traurig. Aber heute gang und gebe. Wie würdet ihr es finden, wenn ihr für etwas verurteilt werdet, was ihr selbst in Ordnung findet? Jaja kein Kommentar.

  • RegnumBohemiae 1182 am 08.02.2019 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mein Eindruck

    ich werde das Gefühl nicht los, dass diese durch was auch immer bekannte Dame ein Kind nur als Lifestyle-Zubehör wie eine Gucci-Handtasche betrachtet. Da sollte man eigentlich zum Schutz des kleinen Würmchens einschreiten! Da unternimmt das Jugendamt nichts, seltsamerweise.

  • Grace Marie am 08.02.2019 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ihr Leben nicht meines

    Ich bin in einem reichen Haus aufgewachsen mit Vollzeitnanny. Habe eine gute Beziehung zu meinen Eltern. Sie hat mich nicht gestillt, aber war trotzdem viel für uns 4 da. Ich kann mich gut an meine Kindheit erinnern. Meine Mutter ging ist Gym, Manikür, Pediküre oder was es sonst noch so gab damals. Sie war aber trotzdem viel für mich da. In der Nacht durfte ich immer zu ihr kuscheln gehen. Sie hatte irgendwie Zeit ohne Ende. Später als ich grösser wurde, ging ich aufs Internat. Jetzt bin ich auch Mutter, aber mache es ander als meine Mutter.