Paddy Kelly

13. August 2009 10:14; Akt: 13.08.2009 11:13 Print

«Ich wollte lieber sterben als weiterleben»

Lange Zeit nach dem Kelly-Aus stand Ex-Mitglied und Mönch Paddy wieder auf der Bühne und erzählte von seiner bisher schlimmsten Zeit. Ausserdem: Nachdem sich Bruder Joey für ein Kelly-Comeback entschied, kann sich nun auch Kathy vorstellen, wieder mit ihrer Familie zu singen.

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Paddy Kelly hat sich vor einigen Jahren zurückgezogen und lebt seither in der katholischen Johannes-Gemeinschaft als Mönch in einem Kloster (20 Minuten Online berichtete). Nun stand der 32-Jährige als Bruder John Paul Mary bei einem Kirchentreffen wieder auf der Bühne, sang und erzählte laut «Bild» von seiner dunklen Vergangenheit.

«Und ich hörte die Stimme Gottes ...»

«Eines Abends wollte ich lieber sterben als weiterleben. Es war so schlimm, dass ich dann oben auf ein hohes Gebäude hinaufstieg. Ich öffnete ein Fenster und schaute runter. Ich spürte die Versuchung zu springen. Doch auf einmal, im Angesicht des Todes, wurde mir mein Leben so wichtig», so Kelly. Darauf soll er die Stimme Gottes gehört haben, ihr gefolgt sein – und danach geweint haben.

Um seinem Leben wieder einen Sinn zu geben, hilft laut dem ehemaligen Sänger nur: «Rosenkranz beten, Bibel lesen, beichten, fasten und zur Kommunion gehen.»

Auch Kathy will ein Kelly-Comeback

Während sich also Paddy Kelly seinem Glauben im Kloster widmet, haben seine Geschwister das Ziel, mit ihrer Band, der Kelly Family, wieder durchzustarten. Denn immer mehr Mitglieder können sich eine Reunion vorstellen. So nun auch Kathy, die zweitälteste Tochter des verstorbenen Papa Kelly. «Wenn die Voraussetzungen stimmen, sich alle einige sind, dann bin auch ich dabei!»

Einige der anderen Familienmitglieder haben den Gedanken einer Reunion schon umgesetzt: Jimmy, seine Frau Meike und Cousin Adam Kelly haben bereits die Band «The Backyard Kellys» gegründet und sind ab Herbst 2009 auf Tour.

Video: Paddy Kelly als Brother John Paul Mary singt bei einer Kirchenveranstaltung «Thanking Blessing Mary» im 2008. Quelle: YouTube

(sim)