Österreich

22. März 2011 12:50; Akt: 22.03.2011 12:50 Print

«Loddar» im Visier der Staatsanwältin

Kurz nach seinem 50. Geburtstag erreichen Lothar Matthäus böse Neuigkeiten: Die Justiz ermittelt wegen des Verdachts der Urkundenfälschung gegen den Deutschen.

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Die Bildstrecke: Liliana Matthäus stand Ende Februar 2011 für Thomas Buchwalder vor der Kamera.

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In der Nacht auf den 21. März feierte Lothar Matthäus noch seinen 50. Geburtstag mit Ex-Frau Marijana und seiner neuen Freundin Ariadne und 150 Freunden im Münchner Restaurant «Lenbach». Doch schnell ist Schluss mit lustig, denn die Salzburger Behörden hat den Jubilar ins Visier genommen. «Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lothar Matthäus wegen des Verdachts auf Fälschung einer besonders geschützten Unterlage», sagte die Staatsanwältin Barbara Feichtinger.

Es geht laut der Münchner Zeitung tz um die Scheidungsunterlagen, die Lothar und Liliana Matthäus am 2. Februar eingereicht hatten. darauf hatte der Ex-Kicker angeblich eine ungültige Wohnadresse angegeben. «Es stimmt, dass es diesen Meldezettel gibt, der zu einem Bürohaus führt», sagte Feichtinger der «Kronen-Zeitung». «Wir prüfen das. Bei Urkundenfälschung drohen bis zu drei Jahre Haft.» Laut dem Boulevardblatt hat Liliana die untersuchung angestossen. «Ich wurde von Lothar überrumpelt», sagte sie über ihre Scheidung.

Der Deutsche selbst zeigte sich überrascht von den juristischen Vorgängen. «Ich kann dazu nichts sagen. Ich weiss von nichts», sagte er der tz. Weil Scheidungen in Österreich nur dann rechtsgültig sind, wenn einer der Partner vornehmlich in dem Land lebt, könnte die Offizielle Trennung nun ungültig werden. Die «Bild» spottete dennoch: Bei seinen diversen Scheidungen müsste Matthäus doch eigentlich Bescheid wissen …

(phi)