Miroslava Duma

03. Dezember 2019 20:44; Akt: 03.12.2019 20:44 Print

Influencerin hat tödliche Lungenerkrankung

Streetstyle-Ikone Miroslava Duma verrät in ihrem neuesten Instagram-Post, dass sie eine seltene Krankheit hat. Ärzte hätten ihr noch sieben Monate zu leben gegeben.

Die Streetstyle-Ikone Miroslava Duma spricht auf Instagram erstmals über ihre Schock-Diagnose und sagt, sie sei so glücklich wie noch nie zuvor.
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Die russische Streetstyle-Ikone und Unternehmerin Miroslava Duma (34) hat am Samstag ihren 1,6 Millionen Followern mitgeteilt, dass sie an einer lebensbedrohlichen Erkrankung leide. In ihrem neuesten Instagram-Post schreibt die dreifache Mutter: «Anfangs Jahr wurde bei mir eine seltene Lungenerkrankung diagnostiziert. Man gab mir noch sieben Monate zu leben.»

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Trotz der schweren Umstände schlägt Duma einen positiven Ton an: «Damals war es beängstigend, aber rückblickend realisiere ich, dass die vergangenen Monate der Genesung womöglich die glücklichsten Monate meines ganzen Lebens waren.» Auch sei sie noch nie zuvor so kreativ gewesen wie in dieser Zeit.

«Ich habe mich selbst tödlich krank gemacht»

Die Schockdiagnose habe ihr Leben grundlegend verändert – zum Positiven. So habe sie aufgehört, der Bestätigung und den Likes nachzurennen – sowohl in der echten wie auch der virtuellen Welt – und erkannt, wie sehr sie das Leben liebe.

«Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich das leuchtende Blau des Himmels. Und das schöne Grün der Bäume. Als hätte ich zuvor auf einem anderen Planeten gelebt», schreibt Duma. «Ich wache glücklich auf, bloss weil ich einen weiteren Tag hier verbringen kann.»

All die Jahre voller Selbstkritik, Selbstzweifel, Stress, Diäten und Druck hätten ihr Immunsystem zum Kollabieren gebracht. «Ich habe mich selbst tödlich krank gemacht», so Duma. Heute messe sie ihren Erfolg nicht mehr an externen Faktoren. Was für sie zähle, sei ihre Gesundheit und die jener Menschen, die sie liebe.

Jetziger Gesundheitszustand ist unbekannt

Wie ihr Gesundheitszustand momentan aussieht und an welcher Krankheit sie genau leidet, sagt Duma nicht. Sie scheint aber grosse Pläne zu haben.

Leicht kryptisch schreibt die Mode-Influencerin, die häufig auch Umwelt-Inhalte auf ihrem Account postet: «Ich folge weiter meinem grossen Traum und glaube aufrichtig, dass er dabei helfen kann, unseren Planeten zu retten. Egal, was passiert. Entgegen aller Widerstände. Ich hoffe, euch eines Tages alles darüber erzählen zu können.»


Im November stattete sie der französischen Regierung einen Besuch ab, um über Wasser-Recycling, Energieerzeugung aus Müll und Bioengineering zu sprechen.

Bekannt wurde Duma vor rund zehn Jahren als einer der ersten Streetstyle-Stars. Sie arbeitete als Projektleiterin für das Modemagazin «Harper's Bazaar Russia» und schrieb für diverse Zeitschriften wie die russischen Ausgaben von «Vogue» und «Forbes».

Zudem gründete sie 2011 die Fashion- und Lifestyle-Website Buro 24/7 sowie 2017 das Investment-Unternehmen Future Tech Lab, das sich auf nachhaltige Technologien spezialisiert.

Es gab kontroverse Vorfälle

Duma ist nicht unumstritten: 2018 stand sie wegen homophoben und rassistischen Aussagen in der Kritik. Dieses Jahr tauchte ihr Name zudem im Mueller-Bericht auf.

Darin wird eine mögliche illegale Zusammenarbeit zwischen Moskau und Donald Trumps Wahlkampfteam während der Präsidentschaftswahl 2016 untersucht. Duma wird als Kontakt von Ivanka Trump erwähnt.

(zen)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Oliver am 03.12.2019 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Werbung

    Warum wird hier immer wieder Werbung für Influenzer gemacht und nicht als solche gekennzeichnet? Finde ich nicht gerade Seriös.

    einklappen einklappen
  • Salem am 03.12.2019 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oooh

    Davon gibt es noch viele andere Menschen und von denen wird nicht berichtet

  • Silver Back am 03.12.2019 21:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann hat die wohl

    etwas mehr als nur eine Influeza.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • popi am 04.12.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    "Streetstyle-Ikone"

    muss ich mir Sorgen machen wenn ich die nicht kenne? Ich denke nein... Aber ihr solltet mal sehen mit was für einem ikonischen Style ich mich auf der Street bewege - LOL

  • Rodney McKay am 04.12.2019 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Visitenkarte unserer Fortschrittlichkeit

    Journalisten die solche Menschen portieren, sind eigentlich noch nerviger als die portierten Nervensägen (ohne Substanz und Nachhalt).

  • Fr.K. am 04.12.2019 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Faulenzen

    Die Menscheit ist am Verblöden.Wenn man nichts anderes findet,ist man todkrank,seltene Krankheit,die noch erfunden werden muss,oder die Periode ist noch ausstehend,so ist das Leben heutzutage.Arbeiten nein danke,bringt nichts.

  • 1234 am 04.12.2019 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ja dann

    Tschüss! (Gibt tausende Menschen die pro Tag gehen ohne so ein schönes Leben gehabt zu haben. Über die erfähr man in den Medien auch nichts mehr.)

  • Zendo am 04.12.2019 12:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sie lebt ja noch, oder?

    Ich kannte mal jemanden der an Rinderwahn gestorben ist. Nur wenige Wochen nach der Diagnose. Das ist wirklich krass