Boris Becker über Ehe-Aus

31. Juli 2018 08:26; Akt: 31.07.2018 09:03 Print

«Natürlich geht es um Geld»

Nach 13 Jahren trennten sich Boris Becker und seine Frau Lilly. Jetzt spricht der Ex-Tennisstar erstmals ausführlich über das Liebes-Aus.

Boris Becker war der erste Gast in der neuen Live-Vorabendshow von Sat.1. (Video: Glomex)

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Via Anwalt gaben Boris (50) und Lilly (41) Becker Ende Mai ihre Trennung bekannt. Wie das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Amadeus (8) geregelt werde, sei noch nicht bekannt, hiess es vor gut zwei Monaten. Weitere Statements gab es nicht. Lilly äusserte sich kurz darauf in einem Interview, Boris schwieg. Bis jetzt.

Boris Becker spricht über seine Trennung

In der Sat.1-Show «Endlich Feierabend» gewährte der Ex-Tennisstar am Montagabend Einblicke in sein Seelenleben. Dass die Beziehung zu Lilly nicht geklappt habe, tue weh und sei unangenehm. «Gerade wenn man einen kleinen Sohn hat.»

Täglicher Kontakt

Becker, der sich in dem Gespräch als «Vorreiter der Patchworkfamilie» bezeichnet, hofft auf eine Lösung in der Sorgerechtsdiskussion. Dass die beiden noch immer gemeinsam in ihrem Haus in London wohnen, scheint die Sache aber zu verkomplizieren.

Das Verhältnis sei angespannt, von einem Rosenkrieg, wie seit der Trennung Ende Mai oftmals zu lesen war, spricht der 50-Jährige aber nicht. «Es gab schon bessere Zeiten, in der Tat. Aber man soll auch nicht alles für bare Münze nehmen, was man so liest.» Man spreche täglich miteinander, nach Beckers Auffassung aber «nicht mehr ganz so liebevoll».

Das Geld ist knapper als auch schon

Erst kürzlich musste die Polizei bei den Beckers vorbeischauen. Lilly soll laut geworden sein, Boris selber war zu jenem Zeitpunkt nicht zu Hause. «Wie Sie alle wissen, habe ich eine sehr temperamentvolle Frau – und die kann schon mal lauter werden», erklärte Becker. Die Gemüter hätten sich wieder beruhigt und «ich hoffe, dass wir jetzt auch bald das Ende finden».

Dazu gehört auch eine finanzielle Einigung. «Natürlich geht es bei einer Scheidung um Geld. Meine Frau wird sicherlich gut wegkommen», meinte Boris dazu, «aber es muss alles fair zugehen. Und ich kann nur das bezahlen, was ich habe.» Er besitze nicht mehr ganz so viel wie vor zehn Jahren. «Ein paar Mark oder Euro oder Pfund habe ich schon.»

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Content-Kooperation mit ProSieben/Sat. 1.

(bla/als)