Alle Jahre wieder ...

23. Dezember 2011 09:33; Akt: 23.12.2011 10:40 Print

«Scheiss auf Weihnachten!»

Nicht für alle ist Weihnachten das Fest der Liebe: Für diejenigen, die der offensiv zur Schau getragenen Fröhlichkeit überdrüssig sind, hätten wir hier die passenden Glückwunschkarten.

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«Und wo ist MEIN Geschenk?» Gute Frage, eigentlich. Aber kommt jetzt alle, es ist ja Weihnachten! Tun wir doch so, als würden wir uns mögen! In diesem Sinne: Liebe unaufrichtige Grüsse an die Familie! Fröhliche Weichnachten, du verwöhnter Saugoof! «Jungs, ich komm ein andermal mit etwas trinken. Muss zuhause bleiben bei der Ehefrau.» «Bekomme ich einen Kuss zu Weihnachten?» «Sorry, ich steh' auf Jungs.» «Kopf hoch! Es ist ja nur Weihnachten» wünschen uns ... ... Der Glückwunschkartenhersteller fertigt Weihnachtskarten für alle an, die der ach-so-oh-du-fröhlichen Festtagsstimmung nichts abgewinnen können ... ... und am liebsten einem eine «richtig miese Weihnacht» wünschen würden. Oder: «Fröhliche Weihnacht, Schlampe!» Hier noch die «Wichser»-Variante ... ... denn eigentlich geht es an Weihnachten vor allem um eines ... ... darum nämlich, sich am Weihnachts-Geschäftsessen sinnlos zu betrinken. In diesem Sinne ... «Fröhliche Weihnachten, lausiger, undankbarer Abschaum!» «Und ich könnte stattdessen das Finale von ‹X Factor› schauen!» Liebe Grüsse an die ganze Familie (ausser dich). Oder, zum Beispiel: «Sch**** auf Weihnachten!» ... ... oder ... ... «Fröhliche Weihnacht - nun verpiss' dich.» Beziehungsweise: «Fröhliche Weihnachten und eine glückliche neue Diät!» «Kommt, wir besaufen uns!» «Du kriegst dieses Jahr keine Geschenke. Du hast zu viel onaniert!» «... Und diesen ganzen Mist». «Scheisse. Schon wieder Weihnachten.» «Weihnachtsgrüsse von uns Schlampen.» «Fröhliche überkommerzialisierte Weihnachten!» «Auch wenns Weihnachten ist - du bist trotzdem ein W...» Nein, nicht der beste Moment, ihm zu gestehen, dass sie mit seinem Bruder schläft. «Fröhliche Weihnachten, du grosse Nutte!» Übrigens ...

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Mal Lust, Ihrem Ex-Mann, -Boss, -Vermieter oder -Prüfungsexperten gehörig die Meinung zu sagen und dabei trotzdem eine fröhliche Weihnacht zu wünschen? Dann hätte der Grusskartenhersteller Dean Morris Cards etwas für Sie. «Fröhliche Weihnachten, Schlampe», «Nein, du bekommst keine Geschenke» oder «Auch wenns Weihnachten ist - du bist trotzdem ein Wichser» steht dort etwa auf bunt bebilderten Weihnachtskarten. Der Parodieeffekt ist perfekt, das Höflichkeitsprotokoll wird dennoch eingehalten und Weihnachten wird für einmal endlich richtig froh!

(obi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • der Grinch am 23.12.2011 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so!

    die könnt ich jedes Jahr versenden. Bin froh wenn das ganze wieder vorüber ist!

  • sammy am 23.12.2011 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wiehnacht

    Ich bin auch kein Fan vom Weihnachten aber diese Karten sind Kindisch und gar nicht lustig.

  • mann am 23.12.2011 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Weihnachten, Silvester,

    Top Cards einfach genial, Weihnachten ist ein Tag wie jeder andere auch, die Menschen sind die gleichen wie immer trozt dem aufgesetzten und krampfhaftem lächeln

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ricardo Granda am 25.12.2011 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso eigentlich?

    Weihnachten ist die Zeit wo man mehr Strom verbraucht als sonst.

  • Sile am 24.12.2011 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weihnachten

    Grundsätzlich ist nichts gegen Weihnachten einzuwenden. Es ist ein sehr altes Fest, sei es keltischen oder christlichen Ursprungs. Es drückt unsere Sehnsucht nach Licht, Wärme und Liebe aus. Was wir allerdings daraus gemacht haben... steht auf einem anderen Blatt. Mehr Besinnung und weniger Rausch wäre schön. So und jetzt gehe ich noch den letzten Rest einkaufen um meine Lieben zu bewirten ,hatte die letzten paar Jahre an Weihnachten gearbeitet, natürlich Nachts. Und ich werde es geniessen! Mein Weihnachten. Versende übrigens keine Karten für was auch?

  • Rolf Wittwer am 23.12.2011 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    Gezielte Abschaffung des Christentums?

    Die Karten scheinen Generationen von alt zu sein, zudem sind viele davon sowas von billiger Primitivität, dass man direkt vermuten muss, dass da eine gewisse Strategie für Kirchenaustritte und Konvertierungen zu einer "ach-ich-finds-so-schad" anderen Religion dahinter stecken könnte.

    • Erik Schiegg am 24.12.2011 00:41 Report Diesen Beitrag melden

      Glaube hat nichts mit Religion zu tun

      Weihnachten hat nicht viel mit Religion zu tun. Den Glauben muss man im Privaten ausüben, in seiner Kammer, nicht vor den Anderen, nicht in der Öffentlichkeit heucheln. Wer von der übernatürlichen, magischen Quelle Gottes trinken will und übernatürliche Fähigkeiten erlangen und ausüben will, muss Gott selber suchen. Wer Ihn sucht, wird Ihn finden. Und das findet nicht in einer Kirche statt. Gott und vom Menschen organisierte Religionssysteme haben wenig miteinander zu tun. Dies gesagt, schöne Weihnachten!

    einklappen einklappen
  • Rolf Baumann am 23.12.2011 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    Cool

    Endlich mal einer der wie ich denkt. Finde ich als Atheist eine coole Sache. Hehe

  • Die Denkerin am 23.12.2011 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    Konsumwahn und Materialschlacht

    Ich ignoriere Weihnachten weitgehenst und kann gut damit leben denn nichts gegen ein paar besinnliche Tage mit ein paar lieben Menschen aber dieser übertriebene Konsum, die total überflüssige Materialschlacht und die teilweise übertriebene Menge von Essen ist doch total daneben zeugt doch von totalem Realitätsverlust und Ignoranz gegenüber all den unzähligen Armen und Hungernden in der 3. Welt! Nein danke!