Beerdigung

02. Februar 2011 19:15; Akt: 03.02.2011 08:30 Print

«Sexy Cora» im rosa Sarg

In einem rosafarbenen Sarg wurde Porno-Star Carolin Wosnitza alias «Sexy Cora» am Mittwoch in Hamburg beerdigt. Ein tränenreicher Abschied von dem blonden Busen-Star.

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Im kleinen Kreis fand am Mittwochnachmittag in einer kleinen Kapelle auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg die Beerdigung von Porno-Star Carolin Wosnitza alias «Sexy Cora» statt. Cora wurde 23 Jahre alt.

Rund 150 Menschen kamen zu der Trauerfeier, um von «Big Brother Cora» Abschied zu nehmen, darunter auch ihr 25-jähriger Ehemann und Manager Tim Wosnitza. Dieser wollte eigentlich eine öffentliche Feier, doch die Mutter der verstorbenen Erotikdarstellerin bestand auf den persönlichen Rahmen.

Der rosafarbene Sarg mit Coras Leichnam (Rosa war Coras Lieblingsfarbe) war umgeben von weissen und roten Rosen. Daneben ein Bild von «Sexy Cora». Vor dem Sarg stand ein Herz aus roten Rosen, ein Blumenmeer in Weiss und Rot füllte die Kapelle. Eine Sängerin sang ein Lied, dann begleitete die Trauergesellschaft Cora zu ihrer letzten Ruhestätte – ihrem Grab.

Der Grabstein selbst ist noch nicht fertig. Es soll ein extravagantes Stück werden, mit einem Engel. Carolin liebte kleine Wesen mit Flügeln. Ihrer Oma Gundela (66) hatte sie immer kleine Elfen-Figuren geschenkt. «Jetzt hat Carolinchen selbst Flügel», so Coras Grossmutter gegenüber Bild.de.

«Sexy-Cora», die 1987 in Berlin geboren wurde, hatte am 11. Januar bei einer Brustvergrösserungs-Operation in der Hamburger Alster-Klinik einen Herzstillstand erlitten und lag danach zunächst im künstlichen Koma auf der Intensivstation im Universitätsklinikum Eppendorf. Neun Tage später war sie laut Obduktionsbericht an einer sogenannten Hirnlähmung gestorben. Die Staatsanwaltschaft dehnte daraufhin ihre Ermittlungen auf den Aspekt der fahrlässigen Tötung aus, nachdem sie zuvor bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt hatte.

Die Untersuchungen richten sich gegen eine 54-jährige Anästhesistin und einen 49-jährigen Chirurgen. Bei einer Verurteilung drohen den Ärzten bis zu drei Jahre Haft.

Der Erotikstar wollte sich die Brüste Medienberichten zufolge von 70 F auf 70 G vergrössern lassen, mit 800 Gramm Silikon in jeder Brust. Es wäre ihre sechste Operation dieser Art gewesen. Die Alster-Klinik hatte den Vorwurf des Behandlungsfehlers zurückgewiesen.


(isa/AP)