Bibi übers Baby

06. Dezember 2018 17:05; Akt: 06.12.2018 17:05 Print

«Unser Sohn bekommt keinen Insta-Account»

Jeden Schritt ihrer Schwangerschaft hat sie mit ihrer Millionen-Fangemeinde geteilt. Seit ihr Sohn da ist, gibt sich Youtuberin Bibi aber verhalten. Warum eigentlich?

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Die Youtuberin Bianca Heinicke, die seit ihrer Hochzeit Classen heisst, ist seit zwei Monaten Mami. Das Gesicht ihres Sohnes haben sie und ihr Ehemann Julian bislang nicht gezeigt. Und das wollen sie auch so beibehalten. Am Donnerstag, 4. Oktober, erblickte ihr Sohn das Licht der Welt, wie sie ihrer Fan-Gemeinde mit diesem Schnappschuss auf Instagram mitteilte. «Ich bin die weltglücklichste Mama», kommentierte die Bloggerin das Bild, auf dem die Hände der stolzen Eltern ... ... und ihres Babys zu sehen sind. Während der Geburt, bei der es «leider ganz blöde Komplikationen» gab, war ihr Ehemann ihr grösster Unterstützer. «Julian, du hast Grossartiges die letzten Tage geleistet und ich weiss nicht, womit ich so einen tollen Mann wie dich verdient habe», schrieb die frisch gebackene Mutter ausserdem unter dem Post. Nur kurz vor ihrer Niederkunft teilte Bibi das letzte Bild von ihrem Babybauch. «Heute bin ich in die 41. Schwangerschaftswoche gekommen, links auf dem Bild war ich gerade mal in der 10. Woche», schrieb sie zu diesem Instagram-Post. Jeden Schritt der Schwangerschaft teilte die 25-Jährige ... ... mit ihren Fans. Und auch auf Youtube konnten sich ihre über fünf Millionen Follower über wöchentliche Videos zum Baby-Projekt freuen. Besonders schön: Kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes gaben sich Bibi und ihr Freund Julian nach über neun Jahren Beziehung auf einem Standesamt in Köln das Jawort. «Du bist für mich nicht nur mein Partner, du bist mein bester Freund, der einfach immer für mich da ist und der mich ... ... immer zum Lachen bringt», schrieb Bibi zu diesen Hochzeitsfotos. Im dazugehörigen Video erzählte das frisch vermählte Paar, dass es im engsten Familienkreis geheiratet und Bibi ihr Hochzeitskleid online gekauft hat. «Wir haben es geschafft und sind jetzt offiziell Herr und Frau Classen», hiess es damals.

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Über sechs Millionen Follower auf Instagram und mehr als fünf Millionen auf Youtube wollen an ihrem Leben teilhaben – und seit zwei Monaten auch detailliert wissen, wie es ihrem Babyglück geht. Am 4. Oktober wurde Bibi Classen (25), die erfolgreichste Youtuberin Deutschlands, erstmals Mutter. Jetzt spricht sie zum ersten Mal ausführlich über ihre neue Rolle und wie viel sie in den sozialen Netzwerken von ihrem Kind preisgeben will.

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Youtube-Star Bibi zeigt ihr Baby nicht in sozialen Netzwerken – was hältst du davon?

«Viele junge Mütter schreiben mir, bedanken sich für meine Videos, erzählen, wie meine Infos ihnen Mut machen und ihnen helfen», so die «Bibisbeautyplace»-Betreiberin an einer Pressekonferenz im Rahmen der Youtube Rewind 2018. «Der enge Kontakt zu den Fans war ja auch vor dem Kind schon da, mein Mann und ich lassen die Community gern daran teilhaben, was uns beschäftigt.»

Kein Name, kein Bild

Bibi und ihr Mann Julian, den sie kurz vor der Geburt geheiratet hat, haben aber klare Grenzen. Der Name ihres Sohnes ist bis heute nicht bekannt. Das Köpfchen ihres Babys haben sie bislang auch nicht gezeigt. Und wer hofft, bald das Leben des kleinen Jungen via eigenem Insta-Account verfolgen zu können, wird enttäuscht: Das komme nicht in die Tüte, wie sie im anschliessenden Gespräch mit Bild.de klarstellt. «Das muss jeder für sich wissen. Für Julian und mich ist das nichts, wir wollen die Privatsphäre unseres Kleinen schützen.»

Ganz auf Updates verzichten wollen die Youtube-Stars dann aber doch nicht. «Wir veröffentlichen das, was uns beschäftigt. Deswegen habe ich natürlich Schwangerschafts-Videos online gestellt und es werden bestimmt weitere Videos, die etwas mit dem Kleinen zu tun haben, folgen», verspricht Bibi. Schliesslich hat der Nachwuchs ihr Leben ganz schön «auf den Kopf gestellt».

Bald wieder mehr Beiträge

Bald wird das Paar seine Post-Kadenz wieder hochschrauben: Haben Bibi und Julian vor der Geburt noch zwei Videos pro Woche online gestellt, reduzierten sie bald auf einen Beitrag wöchentlich. Demnächst wollen sie aber ihr altes Pensum wieder aufnehmen.

Auf die Frage, wie sie reagieren würde, wenn ihr Sohn einst Youtuber werden wolle, gibt sich Bibi jedoch verhalten. «Wir lassen den Kleinen erst mal grösser werden, und dann müssen wir mal schauen.»

(kfi)