US-Rapper gestorben

12. Dezember 2019 17:07; Akt: 12.12.2019 17:21 Print

Jetzt äussert sich Mutter zum Tod von Juice Wrld

Vier Tage nach Juice Wrlds Tod spricht erstmals seine Mutter über den tragischen Verlust. Und über die Suchtprobleme ihres Sohnes.

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Vergangenen Sonntag kollabierte US-Rapper Juice Wrld am Flughafen in Chicago und wurde kurz darauf im Spital für tot erklärt. Später bestätigte die Polizei, dass der Rapper und seine Entourage Drogen und Waffen im Gepäck mit sich geführt hatten. Nun äussert sich erstmals die Familie zum Todesfall des 21-Jährigen.

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«Wir haben Jarad mit unseren ganzen Herzen geliebt und können es nicht glauben, dass unsere Zeit mit ihm so kurz war», so die Mutter von Juice Wrld, Carmella Wallace, gegenüber dem Promi-Portal TMZ.com. «Wie er es oft in seinen Liedern und gegenüber seinen Fans antönte, war er süchtig nach verschreibungspflichtigen Medikamenten.»

«Wir wünschten, er hätte es geschafft»

Wie Wallace weiter sagt, kenne Sucht «keine Grenzen»: «Sie betrifft nicht nur die Person, die dagegen kämpft. Ihr Einfluss ist noch viel grösser. Er war ein Sohn, Bruder, Enkel, Freund und für viele andere noch viel mehr gewesen.» Sie alle «wollten mehr als alles andere», dass er es geschafft hätte, seine Abhängigkeit zu besiegen.

Seine Familie hofft nun, dass Juice Wrlds Geschichte anderen helfe, ähnliche Situationen zu vermeiden, wie seine Mutter erklärt. «Wir hoffen, dass sein Tod eine Diskussion auslöst und dass seine Musik anderen Leuten hilft, Probleme zu bekämpfen – das ist es, was Jared immer erreichen wollte.»

Er schwörte für seine Freundin öffentlich den Drogen ab

Mit Medikamenten hatte der Rapper bereits in der Schulzeit zu kämpfen: Während der Highschool habe er regelmässig Xanax genommen, so Juice Wrld in der «New York Times». Diese Zeiten würden jedoch hinter ihm liegen. «Heute passiert es mir einfach manchmal, dass ich aus Dummheit eine falsche Entscheidung treffe.»

Seiner Freundin Ally versprach er vergangenen Juli öffentlich, dass er von den Tabletten loskommen wolle. «Du machst so viel durch mit mir. Ich weiss, dass ich dir Angst mache. Scheiss auf Codein», teilte er ihr im Juli via Twitter mit. Er wolle dem Schmerzmittel künftig komplett fernbleiben.

(mim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rip Gus am 12.12.2019 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    Aber er ist nicht der erste der einen solchen Tod erlitt. Da gab es Kurt Cobain, Jimmy Hendrix, Amy Winehouse, Lil Peep und noch viele andere. Immer heisst es, man wolle dagegen kämpfen. Aber es hat sich nichts geändert. Solange Drogen in Mode bleiben vor allem in der Musikszene wird sich auch längerfristig nichts ändern. Das ist ein trauriger Fakt. Die Musiker thematisieren Drogen in Liedern, sagen aber man solle keine nehmen, dies in Verbindung mit einem unsicheren Teenager spricht schon für sich.

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  • Trauriger Fan am 12.12.2019 17:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rip

    Wirklich schade um ihn. Er war einer der nie mit Problemen auf sich aufmerksam gemacht hat, nur seine Musik hat ihn so weit gebracht.

  • 8004 am 12.12.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Schlimmste

    wenn Eltern ihre Kinder verlieren. Wünsche der Mutter ganz viel Kraft.

Die neusten Leser-Kommentare

  • 8004 am 12.12.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Schlimmste

    wenn Eltern ihre Kinder verlieren. Wünsche der Mutter ganz viel Kraft.

  • R.D. am 12.12.2019 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    RIP

    Auch wenn ich seine Art von RAP nicht mochte - Er war einer der wenigen newschool-rapper, der die Drogen nicht glorifizierte. Ähnlich wie bei Drug Ballad von Eminem sah er eine Hassliebe von der man kaum wegkommen kann...

  • P.Eter am 12.12.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisches Verhalten

    Ich finde es speziell, dass er nicht ausversehen überdosiert oder so hat. Andere Medien schreiben, dass er Percocetspillen (Oxycodon+Paracetamol) geschluckt habe, um sie vor der Polizei zu verstecken. Es war ja klar, dass man daran stirbt. Also wieso hat er so was dummes gemacht? Lil peep zb. hatte wohl nur wenig eigenschuld (bis auf die Sucht), da seine Xanaxtabletten mit einer tödlichen Dosis Fentanyl gestreckt war.

  • dasan am 12.12.2019 18:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lean Wit Me

    ~ Told her if I die I'ma die young Every day I've been gettin' fucked up Finally know the difference between love and drugs~

  • T. Lötscher am 12.12.2019 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Drogen und nochmals Drogen

    Gibt es überhaut einen Rapper ohne Drogen? Ich befürchte eher nein!