Familie machte sich Sorgen

02. Mai 2018 10:26; Akt: 02.05.2018 10:26 Print

Aviciis Bruder kam nur wenige Stunden zu spät

Kurz vor seinem Tod hatte Avicii noch Kontakt zu seiner Familie. Sie machte sich grosse Sorgen um die mentale Verfassung des Star-DJs.

Tage nach dem tragischen Ableben von Avicii kommen weitere Details zu den Umständen seines Todes ans Licht. (Video: Glomex/Tamedia)

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Im Alter von nur 28 Jahren wurde Avicii am 20. April tot in seinem Hotelzimmer in Muscat (Oman) aufgefunden. Wie People.com nun berichtet, hatte der Musiker kurz vor seinem Tod noch telefonischen Kontakt mit seiner Familie. Nach dem Gespräch machten sich Aviciis Eltern und Geschwister grosse Sorgen um seinen geistigen Zustand.

«Sein Bruder flog in den Oman, um ihn nach Hause zu holen», sagte eine Quelle dem Magazin, «doch er kam nur wenige Stunden zu spät.»

Das Promi-Portal TMZ.com berichtete am Sonntag unter Berufung auf der Familie nahestehende Kreise, dass sich Avicii kurz vor der Ankunft seines Bruders mit einer Glasscherbe einer zerschlagenen Weinflasche so schwer verletzt haben soll, dass er verblutete.

Statement der Familie

Letzte Woche hatten bereits die Eltern von DJ Avicii, Anki Lidén und Klas Bergling, den Verdacht genährt, dass Avicii sich umgebracht haben könnte: In der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» veröffentlichten sie ein Statement, das erstmals Hinweise zur Todesursache lieferte.

«Unser geliebter Tim war ein Suchender, eine zerbrechliche Künstlerseele, auf der Suche nach Antworten auf existenzielle Fragen. Ein Perfektionist, der in einem Tempo reiste und arbeitete, das zu extremem Stress führte.

Als er das Touren beendete, wollte er eine Balance im Leben finden, sich gut fühlen und in der Lage sein, das tun zu können, was er am meisten liebte – Musik. Er machte sich viele Gedanken über den Sinn des Lebens und des Glücks. Er konnte nicht mehr weitermachen. Er wollte Frieden finden. Tim war nicht für diese Maschinerie gemacht, in der er endete. Er war ein sensibler Mann, der seine Fans liebte, aber das Scheinwerferlicht nicht mochte.

Tim, du wirst für immer geliebt und vermisst werden. Deine Musik wird die Erinnerung an dich tragen.

Wir lieben dich, deine Familie.»

Gesundheitliche Probleme

In den vergangenen Jahren hatte Avicii offen über seine Gesundheitsprobleme gesprochen – unter anderem über eine zum Teil durch exzessiven Alkoholkonsum verursachte Entzündung der Bauchspeicheldrüse. 2014 hatte er einige Live-Auftritte abgesagt, weil er sich die Gallenblase und den Blinddarm entfernen liess.

Wie nah Rita Ora (27) der Tod ihres Freund Avicii geht, sehen Sie im Video.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • L.S. am 02.05.2018 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    RIP

    Lasst doch endlich diese Berichterstattung. Er ist tot. Warum, wieso und überhaupt braucht nur die Familie zu wissen. Ein wenig Respekt der Familie gegebüber bitte. Ruhe in Frieden Tim

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  • Samba am 02.05.2018 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hört auf

    Ich hatte deswegen heute Nacht einen schlimmen Alptraum. Ist es wirklich notwendig, solche Details (Glasscherbe) zu veröffentlichen? Die Medien wollen Geld machen mit dieser Tragödie, das ist einfach widerwärtig. Ich frage mich auch, was für eine Wirkung so etwas haben kann auf junge Fans von ihm, die selber psychische Probleme haben. Hört auf damit!

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  • Inna am 02.05.2018 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Auch nur ein Mensch

    Tut mir leid Tim. Ich wünschte jemand hätte dich retten können. Ich glaube du warst sehr einsam in einem Meer von Leuten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Maikind am 03.05.2018 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Medien

    Eigenartig das sich manche an den Berichten stören und diese dennoch lesen und kommentieren Suizid ist immer mit einer tragischen, persönlichen Geschichte verbunden. Es tut mir sehr leid für die Betroffenen.

  • Pirat2222 am 02.05.2018 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    man ließ ihm zu Lebzeiten keine Ruhe...

    ... und man lässt ihn selbst jetzt nicht in Frieden ruhen. Die Presse ist ein übler Fluch.

  • uetliberg am 02.05.2018 19:41 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Danke für die Berichterstattung.

  • seneca am 02.05.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    pychische probleme

    der bruder kam nicht stunden zu spät, sondern jahre um seinen bruder zu helfen..

  • G Schichten am 02.05.2018 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    Alles möglich

    Vielleicht hat er sich nicht umgebracht ... vielleicht lebt er noch . Und der Fake war war die einzige Weise allen los zu werden .... oder die Netflix Reportage besser zu verkaufen ... und mehr Netflix Abos zu verkaufen . Oder er musste sterben wegen des letzteren . Dieser Welt traut man alles zu leider !