Geburtsdrama

07. August 2018 09:38; Akt: 07.08.2018 09:38 Print

Notkaiserschnitt rettete Beyoncés Zwillinge

Zum ersten Mal spricht Beyoncé öffentlich über die traumatische Geburt ihrer Zwillinge Rumi und Sir Carter. Auch Aufwühlendes aus ihrer Familiengeschichte gibt sie preis.

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Mit diesem Instagram-Post teilte Sängerin Beyoncé Knowles vor rund einem Jahr die Freude über den doppelten Nachwuchs und zeigte sich stolz mit den Zwillingen Rumi und Sir Carter. Die Kleinen waren damals einen Monat alt.

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Das perfekt inszenierte Bild täuscht, wie Beyoncé jetzt in der US-«Vogue» erklärt. Die 36-Jährige hatte vor der Geburt gesundheitliche Probleme. Eine Blutvergiftung hatte ihren Körper anschwellen lassen, mehr als einen Monat musste sie im Spital verbringen. «Ich wog 99 Kilogramm am Tag der Geburt von Rumi und Sir», sagte sie in einem am Montag veröffentlichten Interview. «Meine Gesundheit und die meiner Babys war in Gefahr, also wurde ein Notkaiserschnitt vorgenommen.»

Freude über rundere Kurven

Ihr Körper habe sich nach dem schweren Eingriff anders, runder angefühlt als zuvor, sagte Beyoncé. «Einige Organe werden in solchen Fällen vorübergehend verschoben und in seltenen Fällen während der Operation entfernt. Ich weiss nicht, ob das allen klar ist.» Über ihre runderen Kurven habe sie sich gefreut. «Meine Kinder und mein Mann taten es auch.»

In den Wochen vor und nach der Geburt sei Ehemann Jay-Z stets an ihrer Seite gewesen. «Wir verbrachten viele Wochen auf der Intensivstation für Neugeborene. Mein Mann war ein Soldat und eine grosse Stütze für mich.»

Sklavenhalter unter den Ahnen

Die gebürtige Texanerin hat nach eigenen Worten kürzlich auch herausgefunden, dass sie von einem Sklavenhalter abstammt. Ihr Ahne habe sich in eine Sklavin verliebt und diese geehelicht. Sie habe einige Zeit gebraucht, um diese Nachricht zu verdauen, sagt die Sängerin.

Darin sehe sie auch eine Erklärung für die oft konfliktreichen Paarbeziehungen innerhalb ihrer Familie. Mittlerweile sei sie überzeugt, dass Gott ihr deswegen Zwillinge geschenkt habe – als Zeichen der Versöhnung zwischen Mann und Frau.

(jdr)