Amys Erbstreit beginnt

07. August 2011 14:44; Akt: 07.08.2011 16:36 Print

Blake klagt gegen Testament

Seit ihrem Tod stürmen Amy Winehouses Hits die Charts wie selten zuvor. Davon will jetzt auch ihr Ex-Mann profitieren - obwohl er im Testament nicht berücksichtigt ist.

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Gerade mal zwei Wochen nach Amy Winehouses Tod entfacht auch schon der Streit um ihr Erbe. Wie kürzlich bekannt wurde, soll Amy ihren Ex-Mann Blake Fielder-Civil aus ihrem Testament gestrichen haben und ihr zehn-Millionen-Pfund-Vermögen soll nun ihrer Familie zustehen. Diese Rechnung aber wurde ohne Blake gemacht. Dieser will Amys Willen nicht respektieren und das Testament anfechten.

Blake scheint der festen Überzeugung zu sein, aus Amys Tod Profit schlagen zu können. «Er will behaupten, dass die Sängerin von ihrer Familie und Plattenbossen dazu gezwungen wurde, ihn aus ihrem Nachlass zu streichen», zitiert das Internetportal «Nowmagazine» einen Freund von Fielder-Civil. Weiter soll ihm Amy bei ihrem letzten Telefonanruf ihre Liebe beteuert und auf eine Wiedervereinigung gehofft haben.

Was ist wirklich passiert?

Dass Amy während Blakes Gefängnisaufenthalts weiterhin mit diesem im Kontakt war, bestätigte auch ihr Freund Reg Traviss. Doch ob Winehouse tatsächlich Blake zurückhaben wollte? Kurz nach ihrem Tod jedenfalls waren Enthüllungen über eine heimliche Vorlobung mit Traviss im Umlauf.

Das Geheimnis, was es mit dem Testament und ihrer Liebe nun wirklich auf sich hatte, hat Amy wohl mit ins Grab genommen. Traviss jedenfalls zeigte sich gegenüber dem «Mirror» traurig: «Es ist schwierig für mich damit klarzukommen. Ich finde es auch schwierig darüber zu sprechen. Besonders wenn ich an unsere Zukunftspläne denke.»

Währenddessen sitzt Blake noch immer wegen Einbruchs hinter Gitter. Fielder-Civil und Winehouse waren von 2007 bis 2009 miteinander verheiratet.

(los)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adrian H. am 07.08.2011 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    wertschätzung?

    Einfach krank... Dasselbe mit Michael Jackson. Zu seinen Lebzeiten missachtete man ihn, zumal seine letzten Lebensjahre (Kinderschänder etc.). Doch kaum ist er gestorben, war seine Musik wider in aller Munde und man lobte ihn in den höchsten Tönen. Was für ein grossartiger Musiker er doch war. Genau dasselbe ist jetzt mit Amy. Muss man tasächlich sterben um entgültig berümt zu sein? Da sieht man wider mal, man schätzt erst etwas, wenn man es gar nicht mehr besitzt oder es nicht mehr existiert... traurig. r.i.p. amy, wie auch deren die ihr folgen werden.

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  • Ricardo Granda am 08.08.2011 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Janis die Krähe

    Wenn man Amy nur stimmlich gehört hat,ist es fast schon besser als durch musikbegleitung,ich glaube die wenigsten kennen die Discographie von Amy.Sie hat in ihrem kurzen Leben einiges mehr als Janis Joplin hervorgebracht.Wann hat Janis 22 songs selber geschrieben?Janis hat nur oder meistens Coverversionen gesungen,das wars.Wenn eine zum Club der 27 gehört,dann Janis joplin,Amy bleibt bei uns!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ricardo Granda am 08.08.2011 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Janis die Krähe

    Wenn man Amy nur stimmlich gehört hat,ist es fast schon besser als durch musikbegleitung,ich glaube die wenigsten kennen die Discographie von Amy.Sie hat in ihrem kurzen Leben einiges mehr als Janis Joplin hervorgebracht.Wann hat Janis 22 songs selber geschrieben?Janis hat nur oder meistens Coverversionen gesungen,das wars.Wenn eine zum Club der 27 gehört,dann Janis joplin,Amy bleibt bei uns!

  • Adrian H. am 07.08.2011 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    wertschätzung?

    Einfach krank... Dasselbe mit Michael Jackson. Zu seinen Lebzeiten missachtete man ihn, zumal seine letzten Lebensjahre (Kinderschänder etc.). Doch kaum ist er gestorben, war seine Musik wider in aller Munde und man lobte ihn in den höchsten Tönen. Was für ein grossartiger Musiker er doch war. Genau dasselbe ist jetzt mit Amy. Muss man tasächlich sterben um entgültig berümt zu sein? Da sieht man wider mal, man schätzt erst etwas, wenn man es gar nicht mehr besitzt oder es nicht mehr existiert... traurig. r.i.p. amy, wie auch deren die ihr folgen werden.

    • Stef am 07.08.2011 19:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Tragisch...

      Adrian wie wahr... hast vollkommen recht!!!

    • monika am 08.08.2011 07:51 Report Diesen Beitrag melden

      Geldgier

      Ich mochte weder Jacksons noch Amys Musik. Aber egal, ich finde es tragisch, wie Jeder noch etwas an deren Tod verdienen will. Die Geldgier der Menschen kennt keine Grenzen.

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