Nach 16 Tagen

27. Dezember 2011 18:19; Akt: 27.12.2011 18:19 Print

Blitz-Scheidung für wilde Sinead

Etwas mehr als zwei Wochen hat die vierte Ehe von Sinead O'Connor gehalten. Die irische Sängerin und ihr Mann haben sich unter anderem wegen einem Joint getrennt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sie hielten es nur zwei Wochen miteinander aus: Die vierte Ehe der irischen Sängerin Sinead O'Connor («Nothing Compares 2 U») ist bereits wieder Geschichte. Sie und ihr Mann Barry Herridge hätten sich 16 Tage nach der Hochzeit getrennt, teilte die 45-Jährige auf ihrer Internetseite mit. «Er war furchtbar unglücklich, und ich habe deshalb die Ehe beendet.»
O'Connor führte die Trennung auf den negativen Einfluss von Freunden ihres Mannes zurück, die gegen die Ehe gewesen seien. «Von dem Moment an, als ich und mein Mann vor nicht allzu langer Zeit zusammenkamen, wurde ein immenser Druck von Menschen in seinem Leben auf ihn ausgeübt, sich nicht mit mir einzulassen», schreibt Sinead.

«Es tut mir leid, dass ich keine normalere Frau bin.»

Der Kindertherapeut habe aber auch Probleme mit ihrer wilden Seite gehabt. Es habe ihn sehr verletzt, dass sie in ihrer Hochzeitsnacht Marihuana geraucht habe, da sie doch keinen Alkohol trinke, erläuert die Sängerin und streut sich Asche aufs kahle Haupt: «Es tut mir leid, dass ich keine normalere Frau bin.»

Die Irin räumte ein, die Hochzeit sei überstürzt gewesen. Sie und Herridge hatten sich nur rund drei Monate nach Beginn ihrer Beziehung am 8. Dezember in Las Vegas das Jawort gegeben. Kennengelernt hatten sie sich, nachdem O'Connor augrund sexueller Frustration mit einem öffentlichen Aufruf nach einem Freund gesucht hatte (20 Minuten Online berichtete).

«Er ist ein wunderbarer Mann»

«Wir haben nur sieben Tage zusammengelebt ... bis Heiligabend», schreibt die Sängerin auf ihrer Homepage und betont, die Trennung sei in aller Freundschaft erfolgt. «Er ist ein wunderbarer Mann. Ich liebe ihn sehr», schreibt O'Connor über ihren Ex. Sie sei zwar traurig darüber, schon wieder der Grund für die Trauer eines Mannes zu sein, aber zugleich auch «glücklich, da ich weiss, dass wir nicht schrecklich zueinander waren und er frei besser dran ist. Und dass ich ich sein kann.» Erst im April hatte sich O'Connor von ihrem dritten Ehemann scheiden lassen.

(sei)