«Traurig und angewidert»

01. Juli 2019 18:34; Akt: 01.07.2019 18:34 Print

Böser Streit bei Taylor Swift und Justin Bieber

Taylor Swifts ehemaliges Plattenlabel wurde verkauft. Dass ihr Musikkatalog nun ausgerechnet Biebs-Manager Scooter Braun gehört, erschüttert sie.

Laut Taylor Swift ist das «Worst-Case-Szenario» eingetreten. (Video: Glomex)

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«Ich fühle mich um mein musikalisches Lebenswerk betrogen», schreibt Taylor Swift (29) in einem wütenden Tumblr-Post. Ihr Musikkatalog wurde an den Manager und Investor Scooter Braun (38) verkauft.

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Die Sängerin meint, sie sei «traurig und angewidert», dass ihre Songs jetzt ausgerechnet ihm gehören. Währenddessen postet Braun auf den sozialen Medien, wie glücklich er über den Deal ist.

Das ist geschehen

Von 2006 bis Ende 2018 war Taylor Swift bei Scott Borchetta (56), dem Gründer von Big Machine Records, unter Vertrag. Damit besass Borchetta auch die Musikrechte an Taylors Songs. Im November 2018 wechselte sie dann zu Universal.

Dies schien Borchetta ihr nicht zu verzeihen: Er verkaufte das Label samt Swifts Musikkatalog für 300 Millionen US-Dollar an Scooter Braun (den Manager von Stars wie Justin Bieber und Ariana Grande) – still und heimlich. Swift soll erst in den Nachrichten davon erfahren haben.

Das sagt Taylor Swift

Die Sängerin fühlt sich verraten: «Mein musikalisches Erbe soll jetzt in den Händen von jemandem liegen, der versucht hat, es zu zerstören», schreibt die 29-Jährige im Tumblr-Post und zielt damit auf Scooter Braun. Sie erklärt, dass sie nicht einmal selbst die Möglichkeit bekam, die Rechte an ihren Songs zu erwerben.

Der Grund für Taylors Unmut gegenüber Scooter: «Alles, woran ich denken konnte, war das unaufhörliche, manipulative Mobbing, das ich seit Jahren durch ihn erfuhr.»

Der Manager habe unter anderem auch Justin Bieber (25) und Kanye West (42) dazu gebracht, gegen sie zu hetzen. Zu den Demütigungen zählt unter anderem, dass Kanye West in einem seiner Videos eine Nackt-Version von Taylor Swift zeigte.

Scott habe gewusst, dass Scooter Taylor tyrannisierte, denn wann immer sie seinen Namen erwähnte, musste sie weinen oder die Tränen zurückhalten, wie sie schreibt. Die Sängerin fügte zu ihrem Text einen Insta-Post, der Bieber während eines Facetime-Anrufs zusammen mit Braun und West zeigt. Dazu schrieb er «Taylor Swift what up».

Das sagt Justin Bieber

Auf Instagram meldet sich Biebs zu Wort und entschuldigt sich für den Post: «Zu der Zeit dachte ich, dass es lustig war, aber im Nachhinein war es geschmacklos und unsensibel.»

Nichtsdestotrotz nimmt Bieber seinen Förderer Scooter Braun in Schutz: Es sei nicht fair, dass Taylor Swift diesen Konflikt nun auf den sozialen Medien austrägt. «Für mich wirkt es so, als hättest du damit nur Mitleid abholen wollen. Du wusstest, dass deine Fans Scooter danach hassen würden», so der Sänger.

Braun und er würden gerne mit Swift sprechen und den Konflikt lösen. Weiter schreibt er: «Weder Scooter noch ich haben können etwas Schlechtes über dich sagen, wir wollen wirklich das Beste für dich.»

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Hey Taylor. First of all i would like to apologize for posting that hurtful instagram post, at the time i thought it was funny but looking back it was distasteful and insensitive.. I have to be honest though it was my caption and post that I screenshoted of scooter and Kanye that said “taylor swift what up” he didnt have anything to do with it and it wasnt even a part of the conversation in all actuality he was the person who told me not to joke like that.. Scooter has had your back since the days you graciously let me open up for you.! As the years have passed we haven’t crossed paths and gotten to communicate our differences, hurts or frustrations. So for you to take it to social media and get people to hate on scooter isn’t fair. What were you trying to accomplish by posting that blog? seems to me like it was to get sympathy u also knew that in posting that your fans would go and bully scooter. Anyway, One thing i know is both scooter and i love you. I feel like the only way to resolve conflict is through communication. So banter back and fourth online i dont believe solves anything. I’m sure Scooter and i would love to talk to you and resolve any conflict, pain or or any feelings that need to be addressed. Neither scooter or i have anything negative to say about you we truly want the best for you. I usually don’t rebuttal things like this but when you try and deface someone i loves character thats crossing a line..

Ein Beitrag geteilt von Justin Bieber (@justinbieber) am

Das sagt Scott Borchetta

In einem Blogpost veröffentlichte Scott Borchetta nun Dokumente und Screenshots, die beweisen sollen, dass Taylor vom Deal wusste.

Sie hätte «jede Chance auf der Welt» gehabt, um nicht nur ihre Masteraufnahmen, sondern alles, was mit ihrer Karriere zu tun hatte, zu erwerben. Nichtsdestotrotz habe sie sich dazu entschieden, zu gehen, so der 56-Jährige. Taylor Swift verfügt über ein geschätztes Vermögen von 400 Millionen Dollar.

Taylor bekommt Support

Die Unterstützung von anderen Stars ist Taylor in diesem Beef sicher. Unter anderem stärken Alessia Cara (22), Miley Cyrus (26), Iggy Azalea (29) und Katy Perry (34) ihr den Rücken. Auch Halsey (24) schreibt auf Twitter: «Es ist unfassbar: Egal wie viel Macht oder Erfolg eine Frau hat, noch immer kann jemand kommen, der sie aus reiner Boshaftigkeit machtlos fühlen lässt.»


(afa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marianne am 01.07.2019 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ist halt so

    Sie hat mit Country angefangen und sich danach mehr und mehr verkauft. Nicht über den Skorpion maulen, den du übers Wasser trägst.

    einklappen einklappen
  • Nello am 01.07.2019 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Angewidert aber...

    Dem Deal hat sie zugestimmt und das Geld hat sie ja gerne genommen.....angewiedert sein ist heute inn...

  • Aof am 01.07.2019 20:03 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel nicht gelesen

    Alles halb so schlimm, um was geht es eigentlich?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pat am 02.07.2019 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Eigenverantwortlich

    Frank Zappa gab Steve Vai (seinem Gitarristen) den Ratsschlag: "Whatever you do, keep the publishing!", also behalte die Veröffentlichungsrechte. Viele dieser Stars sehen halt nur die Kohle und gehen halt Deals ein, damit sie mehr Gewinn haben. Sie jammern dann aber, wenn die "Publishings" verkauft werden. Den Vorschuss kassieren sie aber gerne. Nun ja: Selber schuld. Herr Vai (einfach als Beispiel) ist zwar nicht 300mio schwer, kann aber trotzdem gut leben und hat sein Geld auf der Seite. Aber wie immer: Gier ist das Problem.

  • Rodney McKay am 02.07.2019 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Usher ist schuld

    Biebs ist ein Stück Abfall von einem Menschen. Da kann er noch so lange in die Kirche wie er will. Er ist die Definition von White Trash (minus die Geldprobleme natürlich). Hätte Usher den doch niemals gefördert...

  • Bott Scorchetta am 02.07.2019 01:34 Report Diesen Beitrag melden

    Halseys Kommentar

    Was hat das denn nun mit Rechten der Frau zu tun? Halseys Kommentar ist absolut behämmert. Borchetta verkauft das gesamte Label...das beinhaltet auch zahlreiche Männliche Künstler.... Hat also mit "Machtlosigkeit ser Frau" nichts zu tun, sondern nur mit den Rechten von Artistlables... Also lasst den bescheuerten Kommemtar weg.

  • nadia am 01.07.2019 23:23 Report Diesen Beitrag melden

    @redaktion; titelbild des artikels

    ich finde es in der heutigen zeit tragisch, dass das titelbild des artikels das gehässige antlitz von taylor zeigt. einmal mehr wird in einem streit, welcher offensichtlich aus mobbing mehrer männer gegen eine erfolgreichere frau besteht (so entnehme ich dem text, kenne weder story noch die musik der beteiligten ausser das übliche radiogesülze), die frau ganz offensichtlich als zicke an den pranger dargestellt. finde ich nicht korrekt. zeigt doch einfach ein neutrales bild von einem oder das gemeinsame alte vom buebli und dem modi.

  • Buebi Stansstad am 01.07.2019 23:21 Report Diesen Beitrag melden

    so schauts aus!

    die nashville-familie war ihr egal, sie wollte nach new york, jetzt soll sie sich auch mit new york durchschlagen!