07. April 2005 16:26; Akt: 07.04.2005 16:55 Print

Bündchen: Unfreiwillig vulgär

Gisèle Bündchen ist vorsichtig geworden, wem sie bei Übersetzungen aus dem Englischen vertraut, nachdem einige gemeine Mitbewohnerinnen sie überzeugt haben, dass «Arschloch» eine höfliche Begrüssung ist.

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Das brasilianische Supermodel, das inzwischen fliessend Englisch spricht, gibt zu, dass ein paar Mädchen seine Sprachprobleme ausgenutzt haben, als es als Jugendliche das erste Mal nach New York kam und nur Portugiesisch konnte. Bündchen: «Ich habe mit all diesen Mädchen zusammen gelebt, die waren alle älter als ich. Sie haben mir das Wort 'Arschloch' beigebracht und mit erklärt, dass man 'Guten Morgen, Arschloch!' sagt. Die waren gemein und nicht meine Freundinnen.»

Und weiter: «Ich war so aufgeregt, dass ich ein neues Wort gelernt habe, dass ich es aufgeschrieben und gedacht habe, 'Ich werde überall herumlaufen und das neue Wort sagen, das ich gelernt habe. Das ist so aufregend!' Ich bin also 'rausgegangen, und da war dieser wundervolle Portier. Er war immer so süss zu mir. Ich sage also zu ihm, 'Guten Morgen, Arschloch!' und gehe weiter. Ich fand das neue Wort toll. Ich kam in die Agentur und habe zu allen gesagt, 'Hallo Arschlöcher!' Gott sei Dank gab es dort eine Angestellte, die Spanisch konnte und mich vor grösseren Problemen bewahrt hat. Sie hat zu mir gesagt, 'Das Wort darfst du nicht sagen! Wer hat dir das beigebracht?' Ich habe geantwortet, dass das die anderen Mädchen waren. Die haben später jede Menge Ärger bekommen. Aber bei dem Portier konnte ich mich nie entschuldigen, weil ich nicht wusste, wie. Ich konnte ja nur 'guten Morgen' und 'hallo' sagen, das war alles.»

(wenn)