Bye-bye @sussexroyal

19. Februar 2020 20:31; Akt: 19.02.2020 20:32 Print

Queen nimmt Meghan und Harry Insta-Namen weg

Die Queen greift durch: Das Oberhaupt der britischen Königsfamilie soll Harry und Meghan verboten haben, den Markennamen Sussex Royal weiterhin zu nutzen.

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Bye-bye! Meghan (38) und Harry (35) nehmen im März ihre letzten offiziellen Termine für den britischen Hof wahr. Ab April beginnt für sie das Leben als Nicht-Royals, wie eine Sprecherin des des Paares am Mittwochabend mitteilt. Gemäss Berichten britischer Medien haben die Queen (92) und ihre Berater beschlossen, dass Meghan und Harry im Zuge des Megxit – ihrem Rücktritt als ranghohe Mitglieder der Royal Family – in Zukunft den Markennamen «Sussex Royal» nicht mehr verwenden dürfen. Sprich: Das Paar muss bald mal seinen mit über 11,2 Millionen Followern sehr populären Instagram-Account umbenennen. Vielleicht in @MeghanHarryArchie? Oder in @PeaceOutQueenElizabeth? Oder in @TheWheatherInEnglandWasShittyAnyway? Ihre gerade erst redesignte Website Sussexroyal.com muss demnach in Kürze wohl erneut redesignt werden. Es steht also ein Reredesign an. Schon anstrengend, das Leben als Ex-Royal. Am Freitag wurde das Paar zum ersten Mal seit dem Megxit am 8. Januar zusammen abgelichtet. Schaut mal, wer da aus einem gewöhnlichen Passagierflugzeug steigt (wobei sie wohl First Class geflogen sind): Das sind Herzogin Meghan (38) auf der Treppe und Prinz Harry (35), der gerade den Kopf aus der Tür streckt. Die beiden sind am Freitagnachmittag in Vancouver in Kanada gelandet. Die Paparazzi-Fotos davon dürfen wir aber erst jetzt zeigen. Ungewohnter Anblick: Beim Verlassen des Flugzeugs tragen die beiden ihr Gepäck selbst. Ihr Sohn Archie (neun Monate) war auf dem Trip in die USA nicht dabei. Harry und Meghan wirken locker und gelöst, sie strahlen und müssen sich auch nicht mehr so formell kleiden wie noch vor wenigen Wochen, als sie noch ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie waren. Ob die beiden ganz allein und ohne Bodyguards reisen, ist nicht bekannt. Der Mann rechts im Bild sieht jedenfalls ein bisschen so aus, als könnte er Leute, von denen eine Gefahr fürs Ehepaar ausgeht, locker niederringen. Die beiden krempeln aktuell ihr Leben um. Dass es dem Paar mit seinem Rücktritt als Senior Royals mehr als ernst ist, zeigen die neusten Entwicklungen im Buckingham Palace: Die Sussexes geben nämlich ihr Londoner Büro auf. Alle 15 Angestellten des Paares verlieren ihren Job. Sie kümmerten sich bislang unter anderem um das Projektmanagement und die Kommunikation. Somit ist aktuell unter anderem unklar, wer künftig die Social-Media-Accounts von Meghan und Harry betreut. Mit dem Rücktritt plant die Familie einen Neustart in Kanada. Auch ohne ihre bisherigen Angestellten können Meghan und Harry dort auf Leute zurückgreifen, die sie in ihrem neuen Leben unterstützen. Auf den folgenden Slides stellen wir neun Schlüsselpersonen vor, auf die Meghan und Harry zählen können. Seit Meghan für ihre Rolle in «Suits» nach Toronto zog, sind sie und Markus unzertrennlich. Er war an ihrer Seite, als sie sich 2017 an den Invictus Games erstmals offiziell an Prinz Harrys Seite zeigte. Sie verbrachten schon mehrmals Ferien zusammen. Und er war dabei, als sie hochschwanger eine Babyshower-Party feierte. Markus ist in Kanada geboren und arbeitet für Soho House, einen internationalen Private-Member-Club, zu dem nur erlesene Celebs und Business-Leute Zugang haben. «Was würde ich nur ohne dich machen, mein geliebter, unterstützender und unendlich lustiger Freund?», säuselte Meghan einst auf ihrem Instagram-Account über Markus. «Weisst du was ... Ich wäre gelangweilt, und das Leben wäre unendlich viel weniger interessant. Ich liebe dich so sehr.» Der Eintrag ist natürlich längst gelöscht. Gerüchten zufolge soll Anderson ein erstes Treffen mit Harry vereinbart haben – in einem privaten Soho-House-Raum. Neben Markus Anderson gilt auch sie als Verkupplerin von Meghan und Harry. Sie soll die beiden 2016, als sie noch mit Harrys Kumpel Alexander Gilkes verheiratet war, einander vorgestellt haben. Fest steht: Misha Nanoo ist eng mit Meghan befreundet und geht mit ihr seit vielen Jahren durch dick und dünn. «Ich liebe sie abgöttisch», sagte sie einst über ihre (noch) royale Vertraute. «Sie ist die coolste Frau auf der Welt.» Meghan beweist ihre Loyalität, indem sie regelmässig die Kleider ihrer Designer-Freundin trägt. Beim ersten gemeinsamen Auftritt mit Harry 2017 trug sie etwa ihr T-Shirt. Vergangenes Jahr waren Meghan und Harry zu Gast an Mishas Hochzeit mit dem US-Ölmagnaten Michael Hess. Die Bilder des Paars vom Fest in Rom gingen um die Welt. Sie ist eine ihrer langjährigen besten Freundinnen – und eine Schlüsselfigur im einflussreichen Kreis von Toronto. Jessica Mulroney ist mit Ben Mulroney verheiratet, dem Sohn des ehemaligen kanadischen Premierministers. Und sie ist mit Sophie Trudeau befreundet, der Frau des aktuellen Premiers. An der Hochzeit von Meghan und Harry fungierte sie als inoffizielle Chef-Trauzeugin und half der Braut bei der Wahl des Kleides. Jessicas Tochter amtete ausserdem als Blumenmädchen, die Zwillingssöhne durften gar den fünf Meter langen Schleier der Braut tragen. Für Meghan ist Jessica nicht nur in Sachen Klamotten und Style erste Anlaufstelle. Sie soll sich laut «Daily Mail» auch um Baby Archie gekümmert haben, als Meghan und Harry ihn vorübergehend in Kanada zurückliessen, um ihren Rücktritt in Grossbritannien zu verkünden. Der Tennisstar und die Ex-Schauspielerin trafen sich 2010 an einer Superbowl-Party und sind seither eng befreundet. Laut Meghan haben sie sich «sofort verstanden», wie sie einst auf ihrem Blog «The Tig» schrieb. Serena war 2018 mit ihrem Ehemann Alexis Ohanian auch zu Gast an der Royal Wedding. Und sie hat geholfen, Meghans Babyshower in New York mitzuorganisieren. Tennis-Fan Meghan hat ihre Freundin in der Vergangenheit regelmässig von der Tribüne aus angefeuert. Serena wiederum schwärmte 2017 in einem «Vanity Fair»-Interview von der Herzogin: «Ihre Persönlichkeit strahlt. Ich sagte ihr: Du musst so sein, wie du bist, Meghan. Du kannst dich nicht verstecken.» Auf die Frage, was sie von Meghans royalem Rückzug halte, hielt sich Serena vor wenigen Tagen vornehmlich zurück. «Ich gebe absolut keinen Kommentar ab zu allem, was damit zu tun hat.» Als sich die zwei Frauen vor mehr als 15 Jahren in Los Angeles kennen lernten, war Meghan noch kein TV-Star und Heather besass noch kein Pilates-Imperium. Heather ist die Gründerin von Platinum Pilates und zählt inzwischen etwa Eva Longoria und Alessandra Ambrosio zu ihren Kundinnen. Eine ihrer ersten Klientinnen war aber Meghan, wie sie einst sagte. Die Herzogin ist bekennender Fan von Doraks «Megaformer»-Training. «Du kommst aus mehreren Gründen immer wieder zurück: Erstens verändert sich dein Körper sofort. Investiere zwei Stunden und du wirst den Unterschied sehen. Zweitens ist Heather als Lehrerin grossartig, als Freundin ist sie in jeder Hinsicht inspirierend», schwärmte Meghan einst gegenüber «Women's Health». Als Meghan nach der überraschenden Rückzugs-Meldung zurück nach Kanada jettete, war es Heather, die ihre Freundin vor Ort unterstützte. Die Herzogin wurde glücklich lächelnd fotografiert, als sie ihre Freundin aus Los Angeles am Flughafen in Vancouver abholte. Die Talkmasterin hat mit Harry für eine Doku-Serie über mentale Gesundheit zusammengearbeitet, sie gilt als enge Bezugsperson des Paares. Laut der «New York Post» soll Oprah den zwei sogar zum Rückzug geraten haben. Das hat sie später gegenüber People.com dementiert. Vom TMZ.com-Reporter vor wenigen Tagen auf ihre Meinung angesprochen, ergriff Oprah jedoch klar Partei: «Ich unterstütze sie zu tausend Prozent.» Die Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden und Harry habe «getan, was er für seine Familie tun musste». Sie ist nicht nur Freundin von Oprah Winfrey, King gehört auch zu Meghans engerem Bekanntenkreis. Sie war zu Gast an ihrer Babyshower und wird als Auserwählte für das erste Interview des Herzogspaars nach dem Megxit gehandelt. «Natürlich wollen alle dieses Interview», wird die Moderatorin vom «Hello!»-Magazin zitiert. «Aber ich habe nicht danach gefragt.» Genau das spricht dafür, dass sie den Zuschlag bekommen könnte. Zudem: Die 65-Jährige hat ihr vollstes Verständnis schon öffentlich bekundet. «Am Ende sind das zwei Menschen, die sich lieben und eine Familie sein wollen. Das ist kein Diss gegenüber der Queen und kein Diss gegenüber Grossbritannien.» Er kümmerte sich schon um Meghans Film-, TV- und Charity-Angebote, als sie in der Erfolgsserie «Suits» zu sehen war. Und er tat es offenbar weiter, als sie durch die Hochzeit mit Prinz Harry zum Royal wurde, wie die «Daily Mail» kürzlich enthüllte. Zu Nick Collins' Klienten gehören ausserdem Superstars wie Tobey Maguire oder Jamie Foxx. Zusammen mit einem Anwalt und einem Business-Manager soll er nun die nächsten Karriereschritte der Herzogin (und allenfalls wieder Schauspielerin) planen. Sie arbeitet für die US-PR-Firma Sunshine Sachs, die Meghan vertrat, als sie noch für «Suits» schauspielerte. Auch danach soll Keleigh Thomas Morgan ihr aber nahe geblieben sein, sie war unter den Gästen der Royal-Hochzeit auszumachen. Es heisst, die PR-Fachfrau habe zusammen mit dem Paar die Stiftung Sussex Royal ins Leben gerufen. Diese wollen sie nun auch nach dem Megxit behalten.

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Prinz Harry und Herzogin Meghan werden ihr neues Leben fern der Königsfamilie offiziell Ende März beginnen. Dann enden ihre royalen Verpflichtungen. Das teilte eine Sprecherin des Paares am Mittwochabend in London mit.

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Details über eine neue Wohltätigkeitsorganisation will das Paar zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Die Sprecherin bestätigte, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex – so ihr offizieller Titel – weiter ihre Schirmherrschaften behalten. Harry bleibe als Enkel von Königin Elizabeth II. auch Sechster in der Thronfolge. Die Vereinbarungen sollen nach einem Jahr nochmals überprüft werden.

Keine «Royals» mehr

Da Harry und Meghan sich zum Rücktritt als ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie entschlossen haben, sollen sie sich künftig auch nicht mehr als «royal», also «königlich» bezeichnen dürfen. Darauf hätten sich Queen Elizabeth (93) und ihre Berater nun geeinigt, schreibt Dailymail.co.uk.

Schon rund eine Woche nach dem Megxit Anfang Januar gab der Buckingham Palace bekannt, dass das Paar im Frühling seine Titel als «königliche Hoheiten» abgeben und demnach künftig auch nicht mehr als Herzog und Herzogin von Sussex auftreten wird.


Harry erklärt, warum er sich zum Royal-Rücktritt entschieden hat. (Video: Instagram/sussexroyal)

Dass die beiden damit auch nicht mehr den Markennamen Sussex Royal verwenden dürfen, macht Sinn – und dürfte sie dennoch empfindlich treffen.

Alles muss umbenannt werden

Meghan und Harry haben nämlich im letzten Jahr ihr gesamtes Engagement unter diesem Brand aufgebaut. Die bekannteste Verwendung des Namens passiert auf Instagram, wo das Paar als @sussexroyal mittlerweile über 11,2 Millionen Follower erreicht – praktisch gleich viele wie Harrys Bruder William (37) und dessen Frau Catherine (38) mit @kensingtonroyal. Nach dem Launch im April 2019 wurde der Account zu einem der am schnellsten wachsenden Instagram.

Die Noch-Sussexes haben laut Medienberichten auch gerade erst für umgerechnet mehrere tausend Franken ihre Website rebranden lassen, um im gleichen Look wie auf Insta daherzukommen. Da wurde bereits ordentlich Geld investiert.

Ihre Wohltätigkeitsorganisation heisst zudem ebenfalls Sussex Royal – mit dem Zusatztitel The Foundation of the Duke and Duchess of Sussex – und die beiden hätten den Brand «Sussex Royal» bereits für die verschiedensten Produkte von Bandanas bis Notizbücher schützen lassen. Allerdings vor allem, um zu verhindern, dass andere die Marke nutzten, wie es stets hiess.

Harry und Meghan müssen also bald mal alle ihre Kanäle und Engagements umbenennen. Hast du Namensvorschläge? Dann schreibe sie ins Kommentarfeld!

(Zur Feier der neuen kanadischen Heimat der beiden hätten wir Instagram.com/ocanada vorgeschlagen. Der Account hat gerade mal 99 Follower, den könnten sie wahrscheinlich zum Schnäppchenpreis übernehmen.)

(shy/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tina am 19.02.2020 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Royals. Punkt.

    Sie wollen keine Royals mehr sein? Ist doch ok, wurde von allen akzeptiert und das ist gut so. Ich finde es von den beiden etwas unverschämt dann aber doch Profit mit dem Namen schlagen zu wollen. Das geht gar nicht. Man kann sich nicht immer nur das Zückerli aussuchen.

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  • Heinrich Berger, Ramsen am 19.02.2020 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Entroyalisiert

    Sie sind doch aus der Firma ausgetreten, daher is nix mehr mit royal.

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  • Jovin Kleve am 19.02.2020 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    So ist das Leben als Normalbürger

    Finde ich gut und konsequent. Leider kommt es von der Queen und nicht von denen die ja angeblich selbstständig sein wollen. Und irgendwie machts mich auch ein bisschen schadenfroh, dass das rebranding für nix war. Aber auch hier, leider nicht das eigene sondern das Geld vom britischen Steuerzahler verbrannt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leila am 20.02.2020 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    solche Frauen bekommen die guten Männer

    Meghan will das GELD aber bloss keine VERANTWORTUNG übernehmen. Sie will das Geld und die Macht der Königsfamilie, aber NICHTS dafür tun müssen. Ihre Arbeiter hat sie wie Sklaven behandelt. Sie hat sich nicht an Regeln gehalten und rief schon vor Dienstbeginn um sieben Uhr nach ihren Mitarbeitern. Die mussten sich dann im Morgenmantel in die Küche begeben, um Meghan einen Tee zu machen und solche KLEINIGKEITEN. Arrogante Frau! Wer ist sie überhaupt? Nicht einmal eine berühmte, talentierte Schauspielerin wie Nicole Kidman oder Angelina Jolie. In Hollywood wurde Meghan nur für Sex Szenen geholt.

  • Grey am 19.02.2020 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach ignorieren

    Sollen sie doch alles löschen. Sie wollen ja eh mehr Privatsphäre und so.

  • Weg in die Freiheit sei ihnen gegönnt! am 19.02.2020 17:59 Report Diesen Beitrag melden

    so ändern sich die Zeiten und Familien

    Warum ist es für Schreiberlinge interessant ob die Sussexes dieses ROYAL am Anschluss des Namens haben? Sie haben den Weg der Freiheit weg von diesen höfischen Zwängen und Verpflichtungen gewählt und akzeptieren den Entscheid ihrer Grossmutter.

  • Beatrice am 19.02.2020 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange noch?!

    Bin gespannt wie lange es dauert bis Harry nicht mehr interessant ist für diese berechnende Frau. Hoffe er hat einen guten Ehevertrag abgeschossen. Der Countdown läuft.

  • Peter am 19.02.2020 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Lasst die doch in Ruhe

    Diese mediale Bestrafung muss ein Ende haben. Lasst sie ihr Leben, leben.