12. April 2005 10:29; Akt: 12.04.2005 10:43 Print

Caroline von Monaco: Grosses Erbe

Prinzessin Caroline von Monaco wird von ihrem verstorbenen Vater, Fürst Rainier, fast zwei Milliarden Dollar erben.

Fehler gesehen?

Dennoch kann sich Caroline nicht über das Erbe freuen, denn ihr Ehemann, Prinz Ernst August von Hannover, liegt derzeit im gleichen Krankenhaus, in dem Fürst Rainier vergangene Woche gestorben ist.

Dem schwer erkrankten Ernst August Prinz von Hannover geht es besser, der Welfen-Prinz bleibt aber auf der Intensivstation der Klinik in Monaco. Das teilten am Montag die vier Ärzte mit, die sich um den 51-jährigen Ehemann von Prinzessin Caroline kümmern.

Ernst August wird seit einer Woche in der Klinik «Prinzessin Gracia» wegen einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse medizinisch versorgt.

Die biologischen Untersuchungen zeigten eine günstige Entwicklung, hält das Bulletin fest, «noch mögliche Komplikationen rechtfertigen es allerdings, dass er auf der Intensivstation bleibt.»

Es war das erste Gesundheitsbulletin seit dem vergangenen Freitag, als die Ärzte das Befinden von Ernst August als «ernst» eingestuft hatten. Wie am Freitag gab das Sekretariat von Ernst August das Bulletin heraus.

Am Wochenende hatte sich die Lage für den 51-Jährigen zunächst noch nicht verbessert. «Stabil, aber weiterhin ernst», so hiess es dazu am Sonntag aus dem Umfeld des Urenkels des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. Ernst August war am vergangenen Montag, knapp zwei Tage vor dem Tod des monegassischen Fürsten Rainier III., ins Spital gebracht worden und am Dienstag auf die Intensivstation.

Nach Spekulationen über eine Verlegung nach Deutschland hatte eine Sprecherin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Montag mitgeteilt, Ernst August sei nicht in die Klinik überwiesen worden.

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) kann im Extremfall zu tödlichem Nierenversagen und Kreislaufschocks führen.

Zu Rainiers Beisetzung am Freitag werden Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt erwartet.

Quelle: WENN/SDA