Feminismus-Kolumne

03. März 2011 14:34; Akt: 03.03.2011 15:57 Print

Darum will Xenia keinen Millionär

Xenia Tchoumitcheva hat in einer Kolumne über (Post-)Feminismus Verehrern mit dickem Geldbeutel eine Abfuhr erteilt. Einen Gutbetuchten brauche sie nicht.

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Die Bildstrecke: Xenia-Tchoumitcheva-Bilder, die die Fotografen Adrian Portman, Jost Wildbolz und Pino Gomez geschossen haben.

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Das Magazin «Schweizer Monat» bezeichnet sich selbst als «Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur». Für das Magazin hat Xenia Tchoumitcheva eine Kolumne mit dem Titel «Glück ist käuflich, aber …» geschrieben. Der in seiner Argumentationsführung nicht immer stringente Text dreht sich um das Verständnis der Frauen: «Die Postfeministen spielen ihre vorrevolutionäre Rolle weiter», ist da als offenbar zentrale These grafisch hervorgehoben.

Eindeutig ist die studierte Schönheit aber mit Blick auf «Goldgräberinnen», die ihre weibliche Seite für (finanziell) potente Männer zu sehr hervorheben. Xenia selbst würde keinen reichen Herren heiraten wollen: «Die Frau, die einen Millionär heiratet, kann mit weniger Aufwand grössere Sprünge auf der sozialen Leiter machen.»

Ein gekaufter Aufstieg biete jedoch keine Befriedigung: «Mit keinem Geld der Welt kann sie sich das Selbstbewusstsein und die tiefe Zufriedenheit erkaufen, die sie allein durch persönlichen Einsatz, durch eigene harte Arbeit erhält. Glück ist käuflich – aber nur mit den individuellen Ressourcen, die Frau sich zuvor selbst verdient hat», so Xenia im «Schweizer Monat».