20 Minuten traf Bieber

25. April 2012 09:26; Akt: 25.04.2012 10:36 Print

Das Babyface steht nicht auf Dirty-Talk

von Cécile Moser - Ja, liebe Beliebers, es ist wahr. Wir haben Justin Bieber getroffen. Wir haben ihm sogar die Hand geschüttelt – wie es aussieht, mag er uns. Ein Friedensangebot zum Zweiten.

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Justin Bieber am 23. April im Londoner Supperclub. Im Interview ... gibt das sympathische Babyface brav Antwort für Antwort. Der Bieber war in London, um sein drittes Studioalbum «Believe», dass am 18. Juni erscheinen wird, zu promoten. Süss. Wir mögen den Bieber ja eigentlich. Ihr dürft uns einfach nicht immer so ernst nehmen, liebe Beliebers. Auch als der Sänger am 23. April das Hip-Hop und R'n'B Radio «Kiss» in London besuchte, rissen sich die Fans um den Jüngling. Sogar das Sicherheitspersonal liess sich einen Schnappschuss von Bieber nicht entgehen. Glücklicherweise hatte Bieber seinen Entdecker Scooter Braun (links) stets an seiner Seite. Der leidende Unterton dieses Lachens von Justin ist nicht zu übersehen. Mit Händen und Füssen muss sich der 18-Jährige gegen die Beliebers und Paparazzi wehren. Na na, so benimmt man sich aber nicht, liebe Belieberin! Die Linse des Paparazzi kriegt kurzerhand ihren Mittelfinger zu sehen. Das ist aber nicht gerade respektvoll seinen Mitmenschen gegenüber. Ob Justin nur wegen den Beliebers so strahlt? Schliesslich ist das 18-jährige Babyface bis über beide Ohren verliebt. Schauspielerin Selena Gomez hat es ihm angetan. Seit gut einem Jahr ist der Sänger nun mit Gomez liiert. Daraus macht er auch keinen Hehl: Beinahe jeder Song auf seinem neuen Album «Believe» handelt von Beziehungen, Liebe und Frauen. Auch sein Vater Jeremy (rechts) begleitet Sohnemann Justin nach Grossbritannien. Duck dich, Justin! Ein Lächeln hat Justin für Kamera und Fans aber immer noch übrig. Brav, wie es sich gehört. Kameras und Handys, wo das Auge hinreicht: Die Beliebers lassen Justin keine ruhige Sekunde. Gleich hat es der Ärmste ins Radio-Studio geschafft.

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Am Montag war Justin Bieber in London, um sein neues Album «Believe» vorzustellen, das am 18. Juni erscheinen wird. Im Supperclub stellte er sich den Fragen der Medien und gab wacker Antwort. Bei Cocktails und Häppchen durfte man während der knapp zweistündigen Listening-Session einen gut gelaunten Justin erleben. Den Stimmbruch hat er jetzt definitiv hinter sich gebracht – so viel steht fest. Die Barthaare lassen allerdings noch immer auf sich warten, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Der Junge ist gerade mal 18 Jahre alt und zum ersten Mal so richtig verliebt. Ja, liebe Beliebers, da müssen wir euch leider enttäuschen: Den Kerl hat’s schwer erwischt. Auch wenn er Fragen nach Sex und Selena grundsätzlich aus dem Weg ging – die Nervosität und Verlegenheit stand ihm ins Gesicht geschrieben –, ist, auch im Hinblick auf das Album, eines glasklar: Justin ist bis über beide Ohren verliebt in seine Selena. Ungefähr 80 Prozent der etwas weniger poppigen, dafür R’n’B-lastigeren Songs handeln von Liebe!

Aber nicht nur privat, sondern auch musikalisch gibt sich der 18-Jährige erwachsener: «Mein neues Album soll reifer klingen, mit Hip-Hop und R’n’B-Einflüssen. So können auch Ältere meine Musik hören», berichtet Bieber im Interview. Für sein drittes Studioalbum hat sich der Sänger Verstärkung der allerhöchsten Garde geholt: Neben Drake, Timbaland und Taylor Swift ist auch Ludacris mit von der Partie. Produziert wurde das neue Album von keinem Geringeren als Rodney Jerkins, der unter anderem auch schon für Michael Jackson Hits einspielte.

«Ich bleibe euch treu!»

Umgehend betonte Justin aber, dass er seinen bisherigen Fans treu bleiben wolle. Und die Horde Groupies, die es – wie auch immer – in den Supperclub geschafft hat, bricht in lautes Gekreische aus. Ja, bei euren britischen Konkurrenten könnt ihr euch noch eine Scheibe abschneiden, liebe Beliebers: Den ganzen Tag warteten die Teenie-Girls (und eine Handvoll Jungs) bei klassischem London-Wetter vor dem Royal Garden Hotel (des Belieber-Königs Residenz).

Doch Justin lässt seine Fans nicht im Regen stehen: Denn ein Lied auf seiner neuen Scheibe ist euch gewidmet. Der Song, der den gleichen Namen wie das Album trägt, soll «ein Dankeschön an meine Fans sein, denn ohne euch wäre ich heute nicht hier», berichtet Justin – erneut geht das Gekreische los. «Vor meiner Karriere bin ich noch nie geflogen, und jetzt bereise ich die Welt. Dafür danke ich euch.» Also, liebe Fans, auch weiter fleissig Justins Alben kaufen, damit er fliegen kann, wohin er will. Ich muss gestehen, so langsam finde ich den hübschen Burschen auch ganz süss und bin schon fast etwas verschossen in das Babyface. Sorry, ich hab ihn gesehen, und er hat wirklich eines. Er würde das aber vermutlich auch nicht als Beleidigung betrachten, denn der Junge, der in Begleitung seines Papis kam, befindet sich zurzeit in einer ähnlichen Phase wie Britney anno 2000: I’m not a boy, not yet a man. Und das ist auch gut so – erwachsen werden braucht eben Zeit.

Bodenständiger Junge von nebenan

Trotz des ganzen Ruhms muss man dem Sänger vor allen Dingen eines zu Gute halten: Justin Bieber ist auf dem Boden geblieben. Ob es an seiner schwierigen Vergangenheit oder guten Erziehung liegt, fest steht, dem Jungen ist der Erfolg noch nicht zu Kopf gestiegen. Fast etwas schüchtern und perfekt einstudiert gibt Bieber fleissig seine etwas knappen Antworten (sein Entdecker Scooter Braun, der ihm übrigens nicht von der Seite wich, hat seinen Schützling gut erzogen). Woran denn eigentlich Justin Bieber glaube – im Hinblick auf den Namen des neuen Albums? «Ich glaube an Träume, an mich und meine Fans. Ich glaube, das ist ein grosses Wort, dass auch viele Leute inspirieren kann. Und ich glaube, dass ich mit Gott alles erreichen kann.»

Amen. Damit ist die Plauderstunde mit Justin offiziell beendet. Doch der sympathische Junge macht noch einen kurzen Abstecher ins Publikum – und schüttelt mir doch tatsächlich die Hand: «Nice to meet you.» Jawohl, nice to meet you too, Justin Bieber. Da kriegen selbst die abgehärtetsten People-Redaktorinnen weiche Knie.


Sehen Sie hier einen Teil des neuen Musik-Videos von Justin Bieber zur Single «Boyfriend». (Quelle: YouTube)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Valentina Graber am 25.04.2012 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er kommt ja nicht hier hin

    Wenn er einmal ein interview in der Schweiz machen würde, wären wir Swissbeliebers bestimmt auch schon 12h vorher vor Ort. Aber er kommt ja nie :'(

    einklappen einklappen
  • Shuba am 25.04.2012 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    Lolll

    Amüsant geschrieben. Könnte es etwa sein, dass der Autor dieses Artikels neidisch auf das Babyface ist?

  • brandal am 25.04.2012 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Muahahaha

    Und die Beliebers hassen euch (20min) wieder, nur diesmal aus einem anderen Grund. XD

Die neusten Leser-Kommentare

  • Neutrum am 28.04.2012 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Liebe Bieber haters.... Mir gefallen Justins Songs auch nicht sehr....Aber vom Charakter ist er ein ganz Bescheidener und netter Junge.... Er hat glück gehabt das er endekt wurde und Berühmt wurde.... Aber an euch Bieber hater... Das ist Neid was ihr habt....Sehr viele Mädchen stehen auf ihn...er ist Reich und berühmt...und trotz dem Ruhm wird er nicht übermütig...er hat eine Freundin die er nicht betrogen hat...Und eine Familie die er Lieb hat...Er spendet auch sein Geld für gute sachen..... Ich würde nicht immer hasseb sondern auch respektieren....

  • Cybot am 26.04.2012 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    80 Prozent

    Mindestens 80% aller Lieder, die je geschrieben wurden, handeln von der Liebe. Insofern ist das kaum überraschend.

  • Weiblein am 26.04.2012 03:25 Report Diesen Beitrag melden

    Bieber Fever

    Liebe Redaktorin, Sie haben sich mit Bieberfieber angesteckt. Anders als bei einem normalen Fieber, brauchen Sie weder den Arzt aufzusuchen noch fiebersenkende Medikamente einzunehmen. Das Fieber könnte Sie am Anfang ein wenig aus der Bahn werfen - Sie werden sich aber nach ein paar Monaten daran gewöhnen. Ich leide seit rund 14 Monaten darunter und gehöre zu der 20+ Altersgruppe. Es kann jeden treffen - schämen muss man sich nicht.

    • Polly am 28.04.2012 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Bieber-fieber

      Hahaha super kommentar :D

    einklappen einklappen
  • Natasha am 26.04.2012 03:10 Report Diesen Beitrag melden

    Amen!

    Das tönt doch alles super! Der Junge hat eine grosse Zukunft vor sich. Mags ihm gönnen!

  • Mark Nuggat am 26.04.2012 00:13 Report Diesen Beitrag melden

    nervig

    ich wollte mir auch eine solche Jacke kaufen, aber jetzt würde ich mich schämen -.-