Mister-Wahlen

06. Dezember 2008 14:55; Akt: 06.12.2008 15:15 Print

Das Schweizer Sixpack-Wochenende

Während die Jury die Wahl des «Mister Suisse Romandie» gerade hinter sich gebracht und einen Sieger bestimmt hat, stehen die Kollegen aus der Ostschweiz vor einem Problem: Dort kämpfen Drillinge um den Titel.

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6. Dezember, St.Galler Tonhalle: Die Kandidaten der Mister Ostschweiz-Wahl präsentierten sich in Bademode. (Bilder wenn nicht anders angezeigt: profotos.ch) Juror Bruce Darnell machte eine gute Figur, verwechselte aber den Anlass in der Ostschweiz mehrfach mit den Mister Schweiz-Wahlen. Alles locker - beim Casual Durchgang. Bruce Darnell will es nochmals ganz genau von den beiden Finalisten Diego Menzi und Thomas Nüesch wissen und stellt kritische Fragen. er neue Mister Ostschweiz ist gekürt - Mit Schärpe und symbolischen Schlüssel zum neuen Auto posiert Diego Menzi überglücklich für das Publikum. Der Sieger wird auch von den anderen Kandidaten gebürtig gefeiert... ..und lässt seiner Freude mit Siegerposen freien Lauf. Die Kandidaten auf Tuchfühlung mit der Musical-Darstellerin Petra Petrushenka. Die Tanzformation Ghost Rockz sind Schweizermeister im Breakdance. Sie überzeugten Juror Bruce Darnell - Er fand ihre Vorstellung «verruckt». Sänger und Musiker Ivo, sang begleitet von Sina-Gitarrist Pele Loriano seinen Hit «She's The Reason». Der Genfer Club «Bypass» am 5. Dezember 2008: In Reih und Glied haben sich... ... die Kandidaten der Wahl des «Mister suisse Romandie» aufgestellt und zeigen sich von ihrer besten Seite. Fabio Scorrano hat den Titel knapp verfehlt: Er wurde Zweiter. Er ist 20 Jahre alt und... ... ganz offensichtlich kein Sportmuffel. Nur einen fand die Jury besser: Gewinner ist Joshua Emanuel Tyrell. So sieht der 22-Jährige... ... ohne Schlips aus. Romain Freiburghaus kommt aus Genf, Mister suisse Romande 2009, Joshua Emanuel Tyrell und Fabio Scorrano wohnen im Waadtland. Kandidat Romain Freiburghaus.

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Der neue Mister suisse Romande 2009 heisst Joshua Emanuel Tyrell. Der 22-Jährige konnte sich am 6. Dezember in Genf am Ende gegen Konkurrent Fabio Scorrano durchsetzen, der zwei Jahr jünger ist.

Während die Juroren in Genf ihren Job erledigt haben, müssen die der Ostschweiz dieses Jahr ganz genau hingucken: Erstmals in Europa treten eineiige Drillinge bei einem Schönheitswettbewerb gegeneinander an. Beda, Gian und David Bernhard aus Maienfeld sehen nicht nur gleich aus, sie tönen sogar ähnlich: Nicht einmal die Mutter kann die Drei am Telefon auseinander halten.

Die Unterschiede zwischen den dreien sind nur äusserlich klein. Gian, der im Bauch unten lag, ist der Kürzeste. David, der in der Gebärmutter den obersten Platz erwischt hatte, hat dafür den rundlichsten Kopf. Doch Beda, der Dritte im Bunde, sagte der «Sonntags-Zeitung» auch: «Verbringe einen Tag mit uns, dann weisst du, wer wer ist. Unsere Eltern haben uns zu Individuen erzogen.»

Bankkaufmann Gian macht gerade die Berufsmatur, David ist Vermessungszeichner und Beda verdient sein Geld als Hochbauzeichner. Einig sind sich die Brüder, die noch bei ihren Eltern leben, in ihrer Liebe zur Armee: Es sei die beste Lebensschule, wo Pünktlichkeit, Organisation und das Wohl der Gruppe noch entsprechend gewürdigt würden. Das Trio steht täglich in Kontakt und wenn es einem von ihnen schlecht geht, spürten das die anderen «definitiv».

Am Abend des 6. Dezember müssen die Brüder jedoch für einen Abend gegeneinander antreten, wenn in St. Gallen Mister Ostschweiz gekürt wird. Wenigstens wird es – wer auch immer gewinnt – im Anschluss keinen Streit um die Gunst der weiblichen Zuschauer geben: Der «Sonntags-Zeitung» sagten die Kandidaten, sie hätten noch nie dieselbe Dame begehrt und «Gott sei Dank» in dieser Hinsicht unterschiedliche Geschmäcker.

(phi)