Karls Lieblinge

19. Februar 2019 21:21; Akt: 19.02.2019 21:21 Print

Was wird jetzt aus Choupette?

Karl Lagerfeld inszenierte sich als Kunstfigur glamourös und unnahbar. Nicht so bei seinen liebsten Begleitern: Katze Choupette und Göttibub Hudson.

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Karl Lagerfeld polarisierte mit seinen bissigen Sprüchen. Gegenüber seinen Lieblingen konnte er aber ganz sanftmütig werden. Die Birma-Katze Choupette (7) hat einen Twitter- , einen Facebook- und einen Instagram-Account.

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Für Lagerfeld war die weisse Stubenkatze seine grosse Liebe – dementsprechend genoss der Vierbeiner ein luxuriöses Leben: Zwei Hausmädchen kümmerten sich Tag und Nacht um Choupette; die Katze besitzt ein iPad und ass ihr Futter natürlich nicht aus einem Napf am Boden, sondern mit Karl am Tisch.

«Wir sind wie ein altes Ehepaar»

Wie er in einem Interview mit dem französischen Magazin «Numéro» vor gut einem Jahr erzählte, teilte er sich auch das Kopfkissen zum Schlafen mit ihr. «Wir sind wirklich wie ein altes Ehepaar. Sie hält meinen Bart auch für mich instand: Wenn wir schlafen, teilen wir uns ein Kopfkissen, und sie leckt mir den Bart.»

Lagerfeld hatte die Katze einst von seinem Model-Freund Baptiste Giabiconi (29) übernommen. Wie Neon.de vermutet, ist es wahrscheinlich, dass Choupette jetzt wieder zu seinem einstigen Herrchen zurückkehrt. Die Birma-Katze ist übrigens 2011 zur Welt gekommen und wurde ursprünglich Guimauve du Blues Daphnée genannt.

Werbeverträge in Millionenhöhe

Ob die Katze allenfalls im Testament Lagerfelds bedacht worden ist, bleibt offen. Finanziell ist Choupette ohnehin bestens aufgestellt. Denn die elegante weisse Birma-Katze hat nicht nur mehr als 122'000 Anhänger bei Instagram, sondern auch Millioneneinkünfte durch ein Buch und Werbeverträge, die Lagerfeld dem Tier vollständig überliess.

Choupette sei «ein reiches Mädchen», sagte Lagerfeld einmal über seine Katze. «Sie hat ihr eigenes kleines Vermögen. Wenn mir etwas zustösst, wird die Person, die sich um sie kümmern muss, keine Not leiden.» Diversen Quellen zufolge soll Choupette bereits mehr als 3 Millionen Euro mit Werbeverträgen eingenommen haben.

Auch sein Göttibub war ihm lieb

Karl Lagerfelds zweiter Liebling: Patensohn Hudson Kroenig (11), den er auch oft zu Modeschauen mitnahm. Der Junge ist selbst schon in der Modewelt erfolgreich: Bereits im Alter von einem Jahr posierte er für die deutsche «Vogue», mit drei Jahren lief er dann zum ersten Mal mit seinem Vater, dem Model Brad Kroenig (39), für Lagerfeld über den Laufsteg.

Heute ist er ein gefragtes Kindermodel – die Modelgene von Papa scheinen ihm in die Wiege gelegt worden zu sein. Der Modezar Karl bezeichnete Hudson als Wunderkind. Er dürfte seinen Mode-Weg weitergehen.

(afa/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Urs am 19.02.2019 21:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ade

    Lassen wir diesen Mann in Würde tot sein. Er war, er ging und fertig.

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  • Papa Bär am 19.02.2019 23:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Choupette wird...

    ...mit Hilfe von Helfershelferchen demnchst ein eigenes Label präsentieren und den dekadentesten Erfolg aller Zeiten zum "Must have" manifestieren. Head up Choupette ^^

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  • Penelope am 19.02.2019 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerne

    Choupette gerne, aber nur zusammen mit Baptiste.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rigorosa am 20.02.2019 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Verschwendung

    Bei der engen, fast menschlichen Beziehung welche die beiden verband, wird die arme Choupette bestimmt sehr unter dem Verlust leiden. Was soll sie deshalb mit 3 Mio. auf dem Konto? So ein Blödsinn. Dieses Geld wäre in einem Tierheim besser investiert. Sein Model-Freund Baptiste wird sich auch ohne Millionen um das Tierchen kümmern, welches ja ursprünglich bei ihm war.

  • Markus am 20.02.2019 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Allesfür die Katze

    Wenn Berühmtheit und Reichtum von diesen Sympthomen begleitet sind und das noch die wichtigsten Dinge nach dem Ableben sind, liebe ich meinen Mittelstand noch mehr. Es ist sehr extrem, wenn so viel Kleverheit zu der Prominenz führt und auf der anderen Seite am Schluss keine Reitze für das Lebensglück mehr gefunden werden können. Ich glaube Tiere sind einfach nicht wählerisch, darum sind sie immer der letzte Bezugspunkt wenn man sich in der menschlichen Gesellschaft nicht mehr zurechtfindet.

  • Augen Rollator am 20.02.2019 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Highlight Nachrichten

    Ja was wird aus Choupette? Ich kann deswegen schon eine Woche nicht mehr schlafen.

  • Solidaritäts Sanitäter am 20.02.2019 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versteh den Karl

    Hatte eine wunderschönen scheeweisse Bengalkatze kurzhaarig, schlanker langer Körper mit blauen Augen sah aus wie aus Porzelan. Ich konnte ihn nicht in Asien zurück lassen. So kam er mit in die Schweiz. Alle liebten ihn wegen seines ausgepräkten Charakters wurde 16 Jahre alt.Wurde allerdings von den anderen Schweizer Katzen ab und zu vermöbelt. da wusste er dann wo er gelandet ist. Hab diese Viecher dann mit meinem Gartenschlauch Wasserwerfer paar mal richtig durchgespühlt dann war Ruhe.

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    • PetaTette am 20.02.2019 12:32 Report Diesen Beitrag melden

      Uii

      Peta überlassen. Wäre doch eine nette Geste! Dann tönt entweder ein Miau oder ein Aueia.