The Daily Sheen

08. März 2011 11:01; Akt: 08.03.2011 15:25 Print

Der Wahnsinn hat jetzt ein Gesicht

Noch bevor ihn die Kunde seiner definitiven Kündigung erreichte, nahm «Onkel Charlie» eine neue Folge von «Sheens Corner» auf. Nach der Entlassung feierte Sheen.

Bildstrecke im Grossformat »

Die Bildstrecke: Charlie Sheens neue Villa

Zum Thema
Fehler gesehen?

Weil sie immer seltener werden, fangen wir mit den guten Nachrichten der täglichen Charlie-Sheen-Berichterstattung an: Mit seinem Wahnsinn und seinen irren Sprüche hat sich der Schauspieler die Grundlage für ein zweites Standbein geschaffen. Das Wort «Winning» hat sich der Ex-Serienstar nicht nur auf die Hand tätowieren lassen, sondern laut «Radar» auch schon 50 000 bedruckte T-Shirts mit dem Wort darauf bestellt. Auch sein geliebtes «Tigerblut» soll auf Textilien verewigt werden.

«Ich muss einen Baum heiraten»

«Ich muss alle diese fucking Poser und Raubkopierer verschlingen und vertreiben. Dann werden wir die echten fucking T-Shirts, Tassen und Hüte liefern», erklärte Sheen dem Klatschmagazin seine Geschäftstaktik. Angeblich plant der 45-Jährige auch eine Live-Show, mit der er durch die USA touren will. In der neuesten Ausgabe seiner Internetshow «Sheen’s Corner» bekräftigte er ausserdem, ein Buch herausbringen zu wollen.

Das «Wie» macht allerdings nachdenklich: In einem Telefongespräch mit Sheens Tweet-Meister Bob Maron erklärte der Pseudo-Autor, er wolle mit Amazon-Chef Jeff Bezos zusammenarbeiten. «Mach, dass er mich heute anruft, weil ich dieses Ding durch Amazon und Kindle verkaufen werde, um Bäume zu retten», sagte er mit Blick auf die elektronischen Lesegeräte des Versands. «Ich muss einen Baum heiraten. Meine anderen Ehen haben nicht funktioniert, weshalb ich einen Baum heiraten muss.» Jaja, sicher «Herr Harper»! Eigentlich passt diese Meldung mehr in die Geschichte von den lustigen Seiten des Sheen-Skandals


Die neue Folge von «Sheen's Corner». Quelle: YouTube

Im Fall Sheen gegen Warner Bros. sind die Fronten nach der Kündigung verhärtet. Das US-Filmstudio begründete den Rauswurf mit «verbrecherischen Beleidigungen inklusive moralischer Verworfenheit». Der so Angeklagte kündigte natürlich sofort eine gerichtliche Klage an: Der Rechtsstreit hat also noch nicht mal richtig angefangen. Dennoch freute sich der Omnipräsente, als das Klatschportal «TMZ» ihn auf die Kündigung ansprach.

Er wedelte von einem Dach mit einer Machete, trank tagsüber aus einer grossen Flasche mit «Tiger Blood» und rief dazu: «Endlich frei!» Was er als Nächstes tun wolle, fragten die Paparazzi. Sheens Antwort: «Ich gehe nach fucking Disneyland. So viel verrate ich euch.»

(phi)