Angeblicher Betrug

14. April 2011 09:42; Akt: 14.04.2011 10:27 Print

Deutscher Konzern verklagt Paris Hilton

Der deutsche Versicherungsriese Allianz will Paris Hilton vor den Richter zerren. Lindsay Lohan lässt grüssen: Es geht um geliehene Juwelen, die nicht zurückgegeben wurden.

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Dezember 2010: So sieht Paris Hilton ohne Make-Up aus.

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Die Allianz hat am 6. April Klage gegen Paris Hilton eingereicht. Der Rechtsstreit dreht sich um wertvolle Juwelen des Schmuckdesigners Damiani im Wert von 60 000 Dollar, die im Dezember 2008 nebst anderen Kostbarkeiten aus der Villa der Blondine in Los Angeles gestohlen wurden. Auf 2,8 Millionen Dollar belief sich der Gesamtschaden durch die Einbrecher.

Wie aber kann Hilton für einen Diebstahl belangt werden? Das Problem für die 30-Jährige: Die komplette Diebesbeute wurde 2010 von der Polizei sichergestellt, als die Beamten einen Ring von Gaunern sprengten, die sich auf den Einbruch in Promi-Behausungen spezialisiert hatten. Stars wie Megan Fox oder Orlando Bloom gehörten ebenso zu ihren Opfern wie Lindsay Lohan, die derzeit auch wegen angeblich gestohlenem Schmuck Ärger mit der Justiz hat (20 Minuten Online berichtete).

Eine Sprecherin der Allianz bestätigte die Klage gegenüber 20 Minuten Online. Laut dem Versicherer hat Hilton zwar die Juwelen von der Polizei bekommen, doch die geliehenen Edelsteine nie dem wahren Besitzer zurückgegeben. In der Klageschrift heisst es, Damiani habe ihr die Steine 2007 gegeben, damit sie sie in der Öffentlichkeit trägt. Teil des Vertrages war auch, dass die Hotel-Erbin die Juwelen sicher verwahrt, wenn sie sie nicht angelegt habe. Statt die Stücke in einem Safe zu verwahren, habe sie aber die Haustür offen gelassen und so dem Einbruch noch Vorschub geleistet.

(phi)