Millionen-Rechnung

10. Februar 2014 14:08; Akt: 10.02.2014 14:08 Print

Dicke Post für Jackos Erben

Wollten sie den Fiskus austricksen? Die amerikanische Steuerbehörde ist den Erben von Michael Jackson auf den Fersen. Sie verlangt Nachzahlungen von 700 Millionen Dollar.

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Auch über drei Jahre nach seinem Tod kommt der einstige King of Pop (†50) nicht zur Ruhe. Bei der Verwaltung des Nachlasses von Michael Jackson ist es offenbar zu gravierenden Fehlern gekommen. Laut der renommierten «Los Angeles Times» fordert die US-Steuerbehörde IRS Nachzahlungen von insgesamt 700 Millionen Dollar – rund 510 Millionen Franken.

Stein des Anstosses ist ein Werke-Katalog der legendären Beatles, den Jackson 2009, kurz vor seinem Tod, erworben hatte. Demnach war der Sänger Eigentümer von Songs wie «Yesterday» und «Get Back». Seine Erben gaben den Wert dieses Katalogs gegenüber dem Fiskus mit 0 Dollar an – die IRS ermittelte hingegen die Summe von 469 Millionen Dollar (340 Millionen Franken).

Experten wittern einen Betrug

Wollten die Nachlassverwalter den Fiskus absichtlich für dumm verkaufen? Beatles-Experte und Anwalt Bruce Spizer erklärte gegenüber Tmz.com jedenfalls: «Niemand könnte diese Kollektion allen Ernstes als wertlos bezeichnen.» Die amerikanischen Behörden wittern einen Betrug – und verlangen eine Nachzahlung in Höhe von 500 Millionen Dollar. Fällig würde zudem eine Busse von 200 Millionen Dollar.

Die beiden Nachlassverwalter John Branca und John McClain müssen wahrscheinlich bald vor Gericht erscheinen und ihr Handeln erklären. Die dubiosen Steuer-Machenschaften im Hause Jackson – sie wären sicher nicht im Sinne des verstorbenen Pop-Genies gewesen.

(scy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mehr Wert am 10.02.2014 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die Rechte an den Songs

    Die Rechte an den Songs waren schon früher mehr als eine Milliarde wert. Das wurde schon vor dem kauf der Rechte so gehandelt und Jackson war sich dessen sicher auch bewusst. Denn ansonsten hätte er auch nie von den Banken so lange Kredit bekommen. Die wussten auch genau was die Rechte an den Songs wert sind.

  • Der Musiker am 10.02.2014 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    Rechte immer noch bei Jacko?

    Verwirrt mich nun etwas. Denn ich habe gemeint er habe die Rechte schon lange wieder abgetreten an Paul und Ringo... Aber scheinbar täuschte ich mich.

  • Jack am 10.02.2014 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Realitätsprobleme

    Und wieder ein Beweis, dass Steuerbehörden etwas Probleme haben die Realität richtig einzuschätzen. Speziell die USA.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Musiker am 10.02.2014 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    Rechte immer noch bei Jacko?

    Verwirrt mich nun etwas. Denn ich habe gemeint er habe die Rechte schon lange wieder abgetreten an Paul und Ringo... Aber scheinbar täuschte ich mich.

  • SpreadLOVE/ NotHATE am 10.02.2014 17:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Always with my King MJ!

    Zuerst einmal, hat King MJ schon vor langer Zeit den Beatels-Katalog ersteigert und ist somit auch in seinem Besitz - nicht erst kurz vor seinem "Weggehen"! 2. Wer es glaubt.. Im ernst, nach all den Jahren stets bemüht MJ als schlechten Menschen, als Freak usw. hinzustellen, solltet ihr mal endlich checken, dass andere Absichten dahinter stecken! MJ im Übrigen, sein Reichtum ist höher als die geforderte Summe und auch als der Wert des Beatels-Songrechte und ja, lasst MJ in Ruhe, wie auch die Kinder!!! Ausserdem, ist die ganze Forderung nur BlahBlah und am Schluss, MJ wie immer unschuldig!!!

    • Fabian Bösch am 10.02.2014 23:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      MJ r.i.p

      @spreadlove not hate Bin selber riesen Michael Jackson Fan nur schon der Titel Dicke Post für Jackos Erben 1. Michael Jackson hasste Jacko 2. wie zum henker sollen 10-16 jährige eine steuererklärung ausfüllen?! 3. lasst michael jackson in frieden ruhen 4. wollt mit einem toten Menschen geld verdienen absolute Frechheit 5. MJ is the King of Pop always will be lasst in in Ruhe endlich!

    einklappen einklappen
  • liatia am 10.02.2014 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    versteh ich nicht..

    Nachzahlung höher als der Wert? Wie geht das denn? Da ist die Busse ja noch nicht mit inbegriffen..

    • Forex am 10.02.2014 18:25 Report Diesen Beitrag melden

      Weil...

      ...man Steuern nicht nur einmal bezahlt, sondern jährlich. Wenn die Songrechte seit Jahren mit "0" bewertet wurden, kumuliert sich das heftigst, zumal in den USA. Beispiel in CH (nur zum Verständnis!): In der höchsten Progression bezahlen Sie ca. einen Drittel Einkommenssteuer. 3 Jahre lang nicht versteuern, macht quasi einen kompletten Jahreslohn aus, allfällige Busse nicht einbegriffen.

    • BeRo am 10.02.2014 19:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau...

      Frage ich mich auch...

    einklappen einklappen
  • Mehr Wert am 10.02.2014 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die Rechte an den Songs

    Die Rechte an den Songs waren schon früher mehr als eine Milliarde wert. Das wurde schon vor dem kauf der Rechte so gehandelt und Jackson war sich dessen sicher auch bewusst. Denn ansonsten hätte er auch nie von den Banken so lange Kredit bekommen. Die wussten auch genau was die Rechte an den Songs wert sind.

  • Jack am 10.02.2014 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Realitätsprobleme

    Und wieder ein Beweis, dass Steuerbehörden etwas Probleme haben die Realität richtig einzuschätzen. Speziell die USA.