Unglückliche Charlène

05. Juli 2011 16:15; Akt: 05.07.2011 17:48 Print

Die traurige Braut, die sich trotz allem traute

Trotz Jawort lässt Charlène Wittstocks trauriger Blick Zweifel an einer Liebesheirat aufkommen. In europäischen Medien reissen Gerüchte über ihre Fluchtversuche nicht ab.

Bildstrecke im Grossformat »
Michael Kenneth Wittstock führte seine Tochter am 2. Juli zum Palast von Monaco: Die Braut mit meterlanger Schleppe ... ... und Fürst Albert II. liessen nach der standesamtlichen Trauung am Vortag die kirchliche Hochzeit folgen. Die Braut trug «Armani» und hauchte ... ... wie ihr Gatte «Oui», als die Fragen aller Fragen gestellt wurden. Monacos Erzbischof Bernard Barsi nahm die Trauung vor. Die Braut war erst am Vortag zum Katholizismus konvertiert. Es folgten Austausch der Ringe ... ... und der obligatorische Kuss zur ... ... Bezeugung der Liebe zueinander. Pauline Ducruet, Tochter von Prinzessin Stephanie, trug Bibelpassagen vor. Im Hintergrund: die schöne Charlotte Casiraghi. Auch Carolines Tochter Alexandra (rechts) las religiöse Texte für das Brautpaar. Hannovers Prinzessin Caroline zupfte an Sohn Andrea herum. Gut behütet: Prinzessin Caroline und Schwester Stephanie (links). Hier sehen Sie das Paar mit den Trauzeugen Chris Le Vine und Donatella Knecht de Massy. Nach rund eineinhalbstündigem Gottesdienst ... ... zog das Paar aus der Kirche aus, ... ... trat vor seine Untertanen und ... ... fuhr im offenen Elektro-Auto durch die Stadt. Sie gehören zur Familie: Prinzessin Stephanie von Monaco (Zweite von links) und ihre Kinder Louis (von links), Pauline und Camille. Andrea Casiraghi und Freundin Tatiana Santodomingo. Gäste aus dem Bereich der Populärkultur waren Roger Moore und Gattin Kristina, ... ... Mode-Zar Karl Lagerfeld, ... ... Kollege Giorgio Armani (in Begleitung von Nichte Roberta) und ... ... Musiker Jean-Michel Jarre. Naomi Campbell hatte am Tag zuvor noch mit Model-Kollegin Kate Moss Hochzeit gefeiert. Wen wohl Victoria Silvstedt erspäht hatte? Luxemburgs Grossherzog Henri und Gattin Maria Teresa. Aus England kamen Prinz Edward und seine Frau Sophie. Der holländische Prinz Willem-Alexander und Gattin Maxima. Belgiens König Albert II. und Königin Paola. Die dänische Kronprinzessin und Kronprinz Frederik. Norwegens Kronprinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit. Schwedens Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel neben der früheren Perser-Königin Farah Pahlavi. Schweden-Königin Silvia und König Carl XVI. Gustaf. Prinz Emanuele Filiberto von Savoyen an der Seite seiner Gattin, der französischen Schauspielerin Clotilde Courau. Alles Gute, Fürstin! Am 1. Juli 2011 liessen sich Fürst Albert II. und Charlene Wittstock im Thronsaal des Palastes standesamtlich trauen. Auf dem Balkon ... ... des Prachtbaus bewies das frischvermählte Paar im Anschluss, dass sein Ehegelöbnis ... ... nicht bloss ein Lippenbekenntnis sein soll. 3500 Gäste im Hof des Palastes wurden Augenzeugen ... ... des royalen Rituals. Während die Braut nach der Trauung gelöst wirkte, schaute auch der Bräutigam ... ... ziemlich zufrieden aus. Und Küsschen teilten das Duo nicht nur untereinander aus, ... ... sondern hatte auch noch welche ... ... für die Untertanen übrig. Charlenes Eltern Mike und Lynette Wittstock sowie ihre Brüder Sean-Michael (zwischen den Eltern) and Gareth. Prinzessin Caroline von Hannover lächelt ihren Söhnen Pierre und Andrea Casiraghi zu. Der kanadische Künstler Chris Le Vine fungierte als Alberts Trauzeuge. Caroline und Schwester Stephanie: Die junge Dame hinter ihnen ... ... ist ganz augenscheinlich Carolines Tochter, Charlotte Casiraghi. Das Volk verfolgte via Grossbildschirme ... ... den Auszug der Hochzeitsgesellschaft aus dem Palast. Monacos Bürgermeister Georges Marsen überreichte im Anschluss ein Geschenk der Bürger an die Eheleute. Am Abend läutete das Paar die Party ein: Jean-Michel Jarre sorgte am Port Hercules nicht nur für musikalische Unterhaltung, sondern auch .. ... mit einer Lichtshow. Geniessen Sie abschliessend die Bilder des nächtlichen Feuerwerks.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die bösen Zungen wollen partout nicht verstummen – obwohl Charlène Wittstock vor Monacos Erzbischof Bernard Barsi ihrem Fürst Albert geschworen hat, ihn ewig zu lieben und ihm treu zu bleiben. Und obwohl die «Traum»-Hochzeit schon stattgefunden hat, zirkulieren immer noch die boshaften Gerüchte über die Fluchtversuche der traurigen neuen Fürstin im Hause Grimaldi.

Inzwischen schreiben auch konservative Pariser Tageszeitungen wie «Le Figaro» oder gar die französische Nachrichtenagentur AFP darüber. So soll Charlène bereits drei Mal versucht haben, aus der vermeintlichen Kompromissbeziehung mit Albert zu fliehen. Laut jenen Medienberichten habe sie nicht verkraften können, dass in den letzten Wochen zwei neue Vaterschaftsklagen an die Adresse des Bräutigams gerichtet wurden. Beim einen Fall soll es sich sogar um ein Ungeborenes handeln.

Drei Mal innerhalb zweier Monate

Den ersten Fluchtversuch habe die gebürtige Südafrikanerin Anfang Mai in Paris geplant. Wittstock sei zur Anprobe ihres Hochzeitskleides bei Designer Giorgio Armani gereist und in die nahe gelegene südafrikanische Botschaft abgetaucht. Albert habe sie aber überzeugen können, zu bleiben. Einen zweiten Fluchtversuch habe sie wenige Tage später gewagt - am Tag des Grand Prix in Monte Carlo, Ende Mai.

Zuletzt habe sie zehn Tage vor ihrer Trauung probiert, inkognito abzureisen: Angeblich wurde sie von Angestellten des Fürsten am Flughafen in Nizza mit einem One-Way-Ticket nach Südafrika in der Tasche aufgegriffen. Bei diesem – vorerst – letzten Mal habe Albert sogar angeordnet, dass man ihr den Pass wegnehme. Obwohl sich der monegassische Palast beeilte, dieses Gerücht zu dementieren, scheinen die Medien nicht mehr von der Idee abzukommen. Vor allem nachdem die Hochzeitsgäste in der Kirche und vor den Bildschirmen am Samstag den traurig-grimmigen Blick der Braut ertragen mussten.

Es soll schnell einen Erben geben

Inzwischen spekulieren die Medien, Charlène Wittstock sei in letzter Minute zur Hochzeit gezwungen worden. Die «Sunday Times» will wissen, sie sei «mit Geld zur Unterschrift überredet» worden, um die für den Kleinstaat Monaco wichtige Hochzeit nicht zu gefährden. Damit steht das britische Blatt nicht alleine da. Die spanische Zeitung «El Mundo» schreibt von einer «Schweigeklausel», die die Frischvermählte «zu fünf Ehejahren» verpflichtet habe.

Zudem sei der 33-Jährigen nahegelegt worden, sie solle «so rasch wie möglich» einen Thronfolger gebären. Der «knallharte Vertrag» sehe vor, dass im Falle einer vorzeitigen Trennung Albert das Sorgerecht bekäme, Charlène ihren Titel als Fürstin verlöre und ihr nur eine kleine Abfindung zustünde. Wie der «Corriere della Sera» anmerkt, könnte aber die Heirat nach katholischem Kirchenrecht jederzeit annulliert werden, sollten sich diese Gerüchte als wahr erweisen.

Besonders brisant für Fürst Albert ist, dass die Gerüchte eines französischen Magazins nun auch von internationalen Medien aufgegriffen und untermauert wurden. Der erste Schritt vom Gerücht zum Verdacht dürfte also geschafft sein.

(kle)