Waffe gefunden

11. Juni 2014 15:19; Akt: 11.06.2014 15:19 Print

Einbrecher wollte Bullock – nicht das Geld

Der Einbrecher, der am Wochenende Hollywood-Star Sandra Bullock überfiel, entpuppte sich nach der Tat als Stalker und Waffenbesitzer.

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Der Fall von schockte im Juni 2011 die Öffentlichkeit. Nachdem ihre Nachbarn in Devon, England, verdächtige Leute vor ihrem Anwesen gesichtet hatten, alarmierten sie die Polizei. Als die Ordnungshüter die zwei Männer festnahmen, trugen die Verdächtigen Schwerter, ein Seil und ein Leichensack mit sich. Stone war zum Zeitpunkt des geplanten Überfalls nicht zuhause. Die al-Qaida versteht keinen Spass. Nie. Auch nicht, wenn er von kommt. Der Talkmaster machte in seiner Show Witze über Ilyas Kashmiri, einen al-Qaida-Führer ,der bei einem Drohnenangriff in Pakistan ums Leben kam. Auf einer Website drohten Kashmiri-Anhänger dem Talkmaster mit den Worten: «Man sollte diesem niedrigen Juden die Zunge abschneiden, so dass er für immer schweigt.» Letterman ist übrigens nicht jüdisch. Auch Schauspieler zog den Hass der al-Qaida auf sich. Der Australier stand anno 2001 unter strengem Personenschutz der FBI. Der Grund: Er sollte gekidnappt werden, damit die USA «kulturell destabilisiertert» werde. Irgendwann zweifelte das FBI jedoch an der Seriosität der Drohungen und stellte den Personenschutz ein. In einem Interview mit «GQ» witzelte Crowe: «Wenn man mich entführen will, sollte man besser einen Mundknebel mitbringen.» Im Jahre 2008 machte das Gerücht die Runde, dass ein Fan von plante, ein Flugzeug auf dem Weg von Los Angeles nach Nashville zu entführen und es in ein Konzert der Sängerin stürzen zu lassen. Das FBI dementierte jedoch diese Gerüchte. Im Gepäck des Teenagers wurden aber Handschellen, Seile und Isolierband gefunden. Nicht wurde beinahe Opfer eines Mordkomplotts. Im Jahre 1963 wurde der damals 19-jährige Spross von zwei Männern, die sich als Zimmerservice-Angestellte verkleideten, überfallen. Sie bedrohten Sinatra und wollten Geld. Als die Männer kein Geld bekamen, entführten sie den Mann. Papa Frank Sinatra bot den Entführern eine Million Dollar für die Freiheit seines Sohnes an. Nur 54 Stunden später wurde dieser gegen eine Bezahlung von 240'000 Dollar wieder freigelassen. eine Affäre hatte. Die Ehe wurde aufgrund dieser Liaison geschieden. Doch wollte McGee nicht nur Bullocks Herz brechen, sondern gleich ganz zum Stillstand bringen? Im Jahre 2010 meldete sich ein Mann bei der Polizei, der behauptete, bei einem Komplott der Nebenbuhlerin mitzuwirken um Bullock zu töten. Das FBI untersuchte die Angelegenheit und kam zum Schluss, dass die Quelle «unglaubwürdig» sei. Die US-amerikanische Kunstturnerin gewann an den olympischen Spielen in Peking 2008 die Goldmedaille. Gemäss dem 36-Jährigen Robert O'Ryan, hatte er während ihrer Teilnahme an den Sommerspielen telepathischen Kontakt mit der Sportlerin. Johnson sei in ihn verliebt gewesen und wollte Kinder von ihm. O'Ryan wurde von der Polizei festgenommen, als er versuchte, ein Gitter vor dem Studio von «Dancing With the Stars» hochzuklettern, wo die Olympia-Gewinnerin gerade vor der Kamera stand. Als man das Auto des 36-Jährigen durchsuchte, fand die Polizei mehrere Feuerwaffen, ein Messer und verschiedene Seile. Die heute 20-Jährige sagte später vor Gericht gegen ihren Stalker aus. Der «Two and a Half Men»-Darsteller war sich sicher, dass seine Ex-Frau einen Auftragsmörder auf ihn angesetzt hat. Im Januar 2010 befand sich der Schauspieler in einem erbitterten Rosenkrieg mit seiner damaligen Frau. Cryer forderte mehr Sicherheitspersonal am Set von «Two and a Half Men». Seine Ex-Frau bestreitet die Anschuldigungen, das FBI untersuchte den Sachverhalt trotzdem – jedoch ergebnislos. Das aktuellste Beispiel eines missglückten Mordkomplotts: sollte im November 2012 kastriert und ermordet werden. Dana Martin hat im Jahr 2000 ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt und anschliessend umgebracht. Obwohl er selbst im Las-Cruces-Gefängnis in New Mexico einsitzt, gelang es ihm, seinen Neffen Tanner Ruane und einen anderen Mann namens Mark Staake zu überreden, einen unheimlichen Plan auszuführen: Die Männer sollten Bieber nach seinem Konzert im Madison Square Garden in New York überwältigen, erwürgen und zum Schluss kastrieren. Martin verpfiff jedoch seine zwei Komplizen kurz vor der Tat bei der Polizei. Die beiden Männer wurden verhaftet.

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Am Sonntag nahmen Fahnder den 39-jährigen Joshua Corbett fest, weil er ins Haus von Sandra Bullock eingebrochen war. Laut Tmz.com wurde bei Corbett nach der Tat ein Maschinengewehr gefunden. Er muss sich nun wegen Einbruch, Waffenbesitz und Stalking verantworten.

Die Schauspielerin befand sich zum Zeitpunkt des Geschehens zu Hause – sie verschanzte sich in einem Zimmer. Ihr Kind war zu dieser Zeit bei einer Nanny untergebracht.

Bullock schon zum zweiten Mal Opfer

Laut Polizeiangaben wollte Corbett die Oscar-Preisträgerin nicht verletzen. Er suchte lediglich den Kontakt zur 49-jährigen Schauspielerin.

Es ist bereits das zweite Mal, dass Sandra Bullock bei einem derartigen Vorfall glimpflich davonkam. Vor vier Jahren versuchte die Affäre ihres Ex-Mannes Jesse G. James, jemanden auf Bullock zu hetzen.

Welche Prominenten sonst noch üblen Attacken entgingen, sehen Sie in der Bildstrecke.

(zoe)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Walter Spahni am 11.06.2014 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Naja, ich hätte auch lieber die Bullock!

    Dann hätte ich ja auch ein Taschengeld, nehme ich an! :-)

  • Aschi am 11.06.2014 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verschwörungstheorie

    Es könnte auch sein, dass der Mann kein Stalker, sondern ein Auftragsmörder ist, engagiert natürlich von der Affäre ihres Ex-Mannes?! ;)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Aschi am 11.06.2014 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verschwörungstheorie

    Es könnte auch sein, dass der Mann kein Stalker, sondern ein Auftragsmörder ist, engagiert natürlich von der Affäre ihres Ex-Mannes?! ;)

  • Walter Spahni am 11.06.2014 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Naja, ich hätte auch lieber die Bullock!

    Dann hätte ich ja auch ein Taschengeld, nehme ich an! :-)