Royales Katastrophenjahr

19. November 2019 16:31; Akt: 19.11.2019 16:31 Print

Familie macht sich «ernste Sorgen» um die Queen

Das TV-Debakel von Sohn Prinz Andrew ist nur die Spitze des Eisbergs. Die zahlreichen royalen Skandale im Jahr 2019 zehren an Queen Elizabeth II mehr, als sie zugeben will.

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Die britische Königsfamilie sorgt sich um ihr Oberhaupt. Queen Elizabeth sage allen, dass es ihr gut gehe, «weil sie das immer so macht», sagt ein Royal-Insider. Doch das ereignisreiche Jahr hinterlasse Spuren. «Sie ist 93, und es ist offensichtlich, dass das Ganze seinen Tribut fordert.» 2019 soll der Monarchin zugesetzt haben. Britische Medien bezeichnen es als «Annus horribilis 2» – das zweite Schreckensjahr der Queen, nach 1992. Auf den nachfolgenden Bildern rollen wir ihr Jahr von hinten auf. Prinz Andrew nimmt erstmals Stellung zu anhaltenden Missbrauchsvorwürfen und seiner Freundschaft zum verstorbenen Sexualstraftäter und Milliardär Jeffrey Epstein. Er weist sämtliche Anschuldigungen von sich. Ein Beweisfoto, das ihn mit seinem damals 17-jährigen mutmasslichen Missbrauchsopfer zeigt, bezeichnet Prinz Andrew als Fake. Kommentatoren bezeichneten den Fernsehauftritt als «katastrophal». Laut «The Sun» unterstützt die Queen ihren Sohn aber weiterhin. Herzogin Meghan und Prinz Harry brechen mit der royalen Weihnachtstradition und sagen ihre Teilnahme an der alljährlichen Feier bei Queen Elizabeth auf Schloss Sandringham ab. Stattdessen will das Paar mit seinem Baby Archie in den USA bei Meghans Mutter Doria Ragland feiern. Dabei sei es für Elizabeth so wichtig wie nie zuvor, dass die ganze Familie an Weihnachten zusammenkomme, sagt ein Royal-Insider. Prinz Harry gibt zu, dass es zwischen ihm und seinem grossen Bruder William kriselt. «Wir befinden uns momentan sicherlich auf getrennten Wegen», sagt er in einer TV-Doku. Es wird publik, dass Elizabeths Lieblingsenkelin Zara Tindall rund 100'000 Franken von einem chinesischen Geschäftsmann kassiert hat. Sie hat ihn im Gegenzug mit ihrem Pferdesport-Wissen und mit Kontakten versorgt. Die Bevölkerung reagiert empört. Elizabeths Gatte Philip verunfallt mit seinem Auto. Philips Landrover kippt zur Seite, die Windschutzscheibe zersplittert. Der Royal hat Glück im Unglück: Er ist wohlauf, die Mutter im anderen Auto muss mit leichten Verletzungen ins Spital, ihr neun Monate altes Baby bleibt unverletzt. Zwei Tage später wird der 98-Jährige erneut beim Autofahren fotografiert – unangeschnallt. Auf öffentlichen Druck hin gibt er seinen Führerschein ab.

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1992 war ihr «Annus horribilis» – so überraschend ehrlich bezeichnete Queen Elizabeth II (93) ihr ganz persönliches Schreckensjahr. Damals trennte sich Sohn Andrew von seiner Frau Fergie, Tochter Anne liess sich von ihrem untreuen Mann Mark Phillips scheiden und kurz vor Jahresende musste auch noch das Eheaus von Charles und Diana bekannt gegeben werden. Der lateinische Ausdruck ist seither untrennbar mit der britischen Monarchin verbunden.

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2019 dürfte nun als Elizabeths zweites «Annus horribilis» in die Geschichte eingehen. Das prophezeien britische Medien nach dem jüngsten Rummel um Prinz Andrew (59). Sein TV-Interview am Wochenende zu den Missbrauchsvorwürfen ist der Höhepunkt einer langen Reihe von Skandalen, mit denen sich die britische Monarchin in diesem Jahr konfrontiert sah.

«Alle machen sich grosse Sorgen»

«Die Queen steht unter enormem Druck», sagt ein Royal-Insider zu «The Sun». «Sie sagt allen, dass es ihr gut gehe, weil sie das immer so macht. Aber sie ist 93, und es ist offensichtlich, dass das Ganze seinen Tribut fordert. Alle machen sich ernste Sorgen.»

Das Schreckensjahr der Königin nahm schon im Januar seinen Lauf, als Elizabeths Gatte einen Autounfall verursachte.

Januar
Prinz Philip baut Autounfall

Am 19. Januar teilte der Buckingham-Palast mit, dass Prinz Philip (98) in der Nähe des königlichen Landsitzes Sandringham mit einem Auto kollidiert sei. Der Ehemann von Königin Elizabeth sei unverletzt, jedoch «schockiert und erschüttert», hiess es damals.

Die 28-jährige Fahrerin des anderen Wagens musste ins Spital, ihr neun Monate altes Baby blieb unverletzt. Nur zwei Tage später wurde der Duke of Edinburgh erneut beim Autofahren fotografiert – ohne Gurt. Im Februar gab er seinen Führerschein ab.

August
Queen-Enkelin erhält Extrageld

Im Sommer deckte die «Daily Mail» auf, dass ein chinesischer Geschäftsmann Mitgliedern der Königsfamilie Hunderttausende Franken für den «Austausch von Ratschlägen» in Sachen Pferderennsport bezahlt hatte. Auch die Queen-Enkelin und Pferde-Expertin Zara Tindall (38) tauchte auf der Payroll auf: Allein sie soll einen Jahreslohn von 100'000 Franken erhalten haben. Zwar beging sie damit keine Straftat, die Steuer zahlende Bevölkerung war trotzdem empört.

Oktober
Zwischen den Prinzen-Brüdern kriselts

Ende Oktober machte es Prinz Harry (35) amtlich: Zwischen ihm und Bruder William (37) herrscht ein angespanntes Verhältnis. «Wir befinden uns momentan sicherlich auf getrennten Wegen», so Harry in der Doku über seine royale Südafrika-Reise. Es sei Teil der royalen Pflichten, unter grossem Druck zu stehen, weshalb unumgänglich sei, dass «Dinge passieren».

November
Prinz Andrew gibt «katastrophales» TV-Interview

Drei Monate nachdem der US-Milliardär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden war, sprach Prinz Andrew erstmals öffentlich über die Freundschaft mit ihm. Ihm wird vorgeworfen, mit Epstein minderjährige Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Der Royal wies im Gespräch mit BBC sämtliche Anschuldigen von sich. Er könne sich nicht daran erinnern, sein vermeintliches Opfer –Virginia Giuffre (35) – jemals getroffen zu haben. Das gemeinsame Foto tat Andrew als Fälschung ab. Und an besagtem Abend, als es zum Sex mit der damals 17-Jährigen gekommen sein soll, sei er mit seiner Tochter Beatrice (31) Pizza essen gewesen. Kommentatoren bezeichneten das Interview als «katastrophal».

November
Harry und Meghan sagen Weihnachten ab

Es ist Tradition, dass die Royals sich zu Weihnachten in Sandringham treffen, um zusammen Heiligabend zu feiern. Auch Prinz Harry hat immer an den Festlichkeiten teilgenommen – bis auf eine Ausnahme im Jahr 2012, als er in Afghanistan einen Militäreinsatz hatte. In diesem Jahr brechen er und Meghan (38) mit der Tradition: Sie feiern mit Baby Archie bei Meghans Mutter Doria Ragland (63) in den USA, wie sie verlauten liessen.

Dabei sei es für Königin Elizabeth noch nie so wichtig gewesen, dass die Familie zu Weihnachten zusammenkomme. Zumal es eine ihrer letzten gemeinsamen Feiern sein könnte, so eine weitere royale Quelle zur «Sun». «Es ist deshalb ziemlich traurig, dass Harry und Meghan nicht da sein werden.»

(kfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Neumann am 19.11.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja

    Ja so ist es, auch königliche Familien haben ganz reale Sorgen wie wir alle. Bei ihnen heissen sie einfach statt reale Sorgen royale Sorgen.

  • marko 34 am 19.11.2019 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wirklich

    Wirklich

  • ..... . am 19.11.2019 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy

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  • ..... . am 19.11.2019 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
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  • marko 34 am 19.11.2019 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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  • Neumann am 19.11.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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