Adelsantrag

23. Juni 2010 15:08; Akt: 23.06.2010 15:23 Print

Fürst Albert von Monaco ist verlobt

Er war jahrelang einer der begehrtesten Junggesellen der Welt und galt als ausgemachter Heiratsmuffel - nun traut sich Fürst Albert II. von Monaco doch.

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2005 als Alberts Amtszeit begann.

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Nur vier Tage nach der Bilderbuchhochzeit in Schweden gab der 52-Jährige die Verlobung mit seiner langjährigen Freundin Charlene Wittstock bekannt. Der Herrscher über den Zwergstaat an der Côte d'Azur und seine 20 Jahre jüngere Freundin verlobten sich im Fürstenpalast, wie der Hof am Mittwoch mitteilte. Erst am Samstag hatten die beiden in Schweden zusammen die Traumhochzeit von Kronprinzessin Victoria gefeiert.

Wittstock begleitet den Fürsten seit Jahren bei offiziellen Anlässen wie dem Rosenball und der Rot-Kreuz-Gala, nur beim monegassischen Nationalfeiertag im November trat Albert II. bislang stets allein auf. Der Fürst - Sohn der verstorbenen Hollywoodschönheit Grace Kelly und Rainier III. - regiert seit dem Tod seines Vaters vor fünf Jahren.

Sport verbindet

Die Frisch-Verlobten verbindet unter anderem die Begeisterung für den Sport: Während die in Simbabwe geborene Schwimmerin bei der Weltmeisterschaft 2002 drei Goldmedaillen für Südafrika holte, nahm der Fürst selbst fünfmal an Olympischen Spielen teil, zuletzt 2002 in Salt Lake City im Bob.

Kein Wunder, dass das sportliche Paar auch beim traditionellen Weihnachtsschwimmen im Mittelmeer vor einem halben Jahr gemeinsam ins Wasser sprang - bei einer Temperatur von 14 Grad Celsius.

Hochzeitspläne lange aufgeschoben

In Interviews war Albert II. seit Jahren stets die gleiche Frage gestellt worden: Wann er denn endlich heiraten werde, und ob Charlene die Frau seines Lebens sei.

Ebenso stereotyp antwortete der Fürst jeweils darauf, dass er bestimmt nicht ewig allein bleiben und einmal eine Familie gründen werde. Die ideale Frau für ihn gebe es aber nicht, setzte er einmal hinzu.

So lange Albert keine ehelichen Kinder hat, ist seine Schwester Caroline die nächste in der Thronfolge. Der Fürst hat bislang lediglich zwei uneheliche Kinder anerkannt.

(sda)