Arbeit bis in die Nacht

29. Dezember 2008 14:03; Akt: 29.12.2008 14:58 Print

Heather Mills von eigener Supernanny verklagt

Das ehemalige Nacktmodel Heather Mills ist von ihrem ehemaligen Kindermädchen Sara Trumble verklagt worden. Die Britin fühlt sich jetzt ungerechet behandelt...

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Die Frau behauptet, trotz ihres Arbeitsvertrages als Kinderbetreuerin für Heathers und Paul McCartneys Tochter Beatrice gezwungenermassen ganz andere Tätigkeiten ausgeübt zu haben. Unter anderem musste sie eine Bräunungsmaschine bedienen, damit ihre Arbeitgeberin einen immer makellosen Teint vorzeigen konnte, und der Promi-Gattin die Haare föhnen. Das habe dazu geführt, dass sie absurd lange Arbeitszeiten gehabt habe.

Eine Sprecherin der ehemaligen McCartney-Gattin stritt die Vorwürfe vehement ab: «Heather ist entrüstet darüber, dass Sara, die Heather wie ein Familienmitglied behandelt hat, solche Vorwürfe gegen sie richtet. Dagegen wird sie sich juristisch zur Wehr setzen. Heather ist total erstaunt und verletzt. Die Anschuldigungen entbehren jeder Substanz.» Auch soll Mills eine aussergerichtliche Einigung abgelehnt haben.

Auto als Geschenk

Trumble betont hingegen, dass sie bei einem Arbeitsbeginn um 7:30 Uhr oft bis nach Mitternacht im Einsatz gewesen sei, um Heathers Haare zu föhnen. Auch behauptet das Kindermädchen, von der Wohltätigkeits-Aktivistin eingeschüchtert worden zu sein - es sei von ihr verlangt worden, über alles, was sie im Hause McCartney-Mills höre und sehe, Stillschweigen zu wahren. Die 24-Jährige hatte im September gekündigt und vergangene Woche eine arbeitsrechtliche Klage vor einem Gericht im britischen Kent eingereicht. In der Beschwerde gibt Trumble an, nach ihrem Mutterschaftsurlaub mit einem vollkommen anderen Job konfrontiert worden zu sein.

Ein mit Mills vertrauter Insider unterstreicht jedoch, dass die ehemalige Nackt-Ikone ihre Angestellte stets gut behandelt habe: «Heather hat Sara eine ungeheure Menge an Geschenken gemacht. Als Sara gekündigt hat, bekam sie ein Auto als Abschiedsgeschenk. Heather hat ihr auch die privatärztliche Behandlung bezahlt.» Darüber hinaus soll die ehemalige Promi-Gattin ihrer Haushälterin eine Luxusreise finanziert und ihr Beatrices alte Klamotten für ihr neugeborenes Kind geschenkt haben.

(Bang)