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05. März 2019 19:26; Akt: 07.03.2019 14:37 Print

Kylie Jenner ist jüngste Milliardärin aller Zeiten

Die neue Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt ist erschienen. Auch ein Kardashian-Clanmitglied ist darin vertreten.

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Die Senkrechtstarterin der diesjährigen Reichen-Charts heisst Kylie Jenner. Das erst 21-jährige TV-Sternchen vom Kardashian-Klan, dem zahlreiche Fans auf ihren Social-Media-Kanälen folgen, schaffte es dank florierender Geschäfte mit Kosmetikartikeln erstmals in die Milliardärsliste von Forbes.

Mit ihrem Alter lässt sie auch Facebook-Chef MArk Zuckerberg hinter sich. Der Tech-Gigant war 23 Jahre alt, als er die Milliarden-Marke knackte.

Deal mit Handelskette

Der Schlüssel führ den Jenner-Business-Erfolg liegt in den 175 Millionen Follower. Ihr Schmink-Imperium ist nämlich gar keins. Nur 12 Mitarbeiter arbeiten in der Firma, der jüngsten Selfmade-Milliardärin – davon nur sieben Vollzeit.

Die Produktion, Verpackung und Logistik läuft über dritte Firmen. Mutter Kris, erledigt die Finanzen und die PR-Arbeit. Im November 2018 sorgte ein Deal mit der Kosmetikhandelskette Ulta für den benötigten Aufschwung, um die jüngste Selfmade-Milliardärin zu werden.

Amazon-Chef Jeff Bezos verteidigt den Spitzenplatz in der «Forbes»-Liste der reichsten Menschen der Welt. Das Vermögen des Unternehmers legte gegenüber dem Vorjahr um 19 Milliarden auf geschätzte 131 Milliarden Dollar zu.

Verlierer Mark Zuckerberg

Auf Rang zwei steht nach wie vor Microsoft-Gründer Bill Gates, dessen Vermögen nach Schätzung von «Forbes» von 90 Milliarden auf 96,5 Milliarden Dollar stieg, wie das US-Wirtschaftsblatt am Dienstag mitteilte. Abstriche machen musste hingegen der drittplatzierte Warren Buffett. Der 88-jährige Starinvestor wurde auf 82,5 Milliarden Dollar taxiert, das waren 1,5 Milliarden weniger als im Vorjahr.

Zu den grossen Verlierern zählt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dessen - vor allem aus Aktien seines Tech-Konzerns bestehendes - Vermögen laut «Forbes» nach Daten-Skandalen um 8,7 Milliarden auf 62,3 Milliarden Dollar schrumpfte, was ihn um drei Plätze auf Rang acht abrutschen liess.

(fss/sda)