Trotz Überwachungsvideo

11. März 2011 11:08; Akt: 11.03.2011 12:43 Print

LiLo will nicht mit dem Richter dealen

Schauspielerin Lindsay Lohan hat einen Handel mit der Justiz abgelehnt und muss nun im April zum Verfahren erscheinen.

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Lindsay Lohan hat einen Handel mit der Justiz abgelehnt. Die 24-jährige Schauspielerin muss am 22. April erneut vor Gericht erscheinen, wenn endgültig über den Vorwurf des schweren Diebstahls gegen sie entschieden wird.

Am 10. März erschien das gefallene Starlet wie üblich mit Verspätung vor dem obersten Gerichtshof, um Richter Keith Schwartz mitzuteilen, dass sie den Handel mit der Justiz ablehne, bei dem sie automatisch eine Gefängnisstrafe hätte akzeptieren müssen. Im nächsten Monat wird die Staatsanwaltschaft nun damit beginnen, Beweise gegen den ehemaligen Kinder-Star vorzubringen. Sollte sich La Lohan allerdings innerhalb der nächsten zwei Wochen umentscheiden, müsste sie bereits am 23. März vor Gericht erscheinen.


Das Überwachungsvideo mit Lindsay Lohan. Quelle: YouTube

Anfang des Monats hatte die Skandalnudel in der Anklage wegen schweren Diebstahls auf nicht schuldig plädiert. Lohan soll in einem Laden in Venice eine Halskette im Wert von umgerechnet etwa 2500 Franken gestohlen haben. Die Mitarbeiter des Ladens hatten den Verlust der Kette der Polizei gemeldet, die sich daraufhin in dem Haus der Mimin umsehen wollte. Das Schmuckstück wurde vor der Durchsuchung allerdings den Beamten ausgehändigt.

In der letzten Woche wurde «Entertainment Tonight» ein Überwachungsvideo verkauft, das die Aktrice in dem Laden zeigt. Ob das Material, das auch auf der Internetseite veröffentlicht wurde, den Prozess gegen Lindsay Lohan beeinflusst, ist noch nicht klar. Es könnte aber sein, dass der Clip als Beweismittel wegen des Verkaufs an das Klatschmagazin nicht zugelassen wird.

(Cover Media)