Reich mit Trash

21. Februar 2011 18:25; Akt: 21.02.2011 18:25 Print

Matronen für Millionen

Häme begleitete unsere ersten Berichte über die Kardashian-Sippe. Doch wer heute sieht, was die US-Familie per anno verdient, dem bleiben die Lästereien im Halse stecken.

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September 2008: Kim Kardashian fühlte sich genötigt, per Video zu beweisen, dass ihr Hintern klein genug für Hosen der Grösse 27 ist. Drei Jahre später ist ihr Clan mehrere Millionen Dollar schwar. Bildlich gesprochen, versteht sich.

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Lang, lang ist es her: Im September 2008 hat 20 Minuten Online Ihnen in dem Stück «Ein Po spaltet die amerikanische Nation – ein Stück weit» den umtriebigen Kardashian-Clan vorgestellt. Oder zumindest den bekanntesten Kopf, beziehungsweise das dicke Ende der Familie. Kim Kardashian firmierte damals als «Stylistin, Schauspielerin, Promitant [Mischung aus Promi und Debütant]/Society Girl, Model, Bekleidungsverkäuferin und TV-Persönlichkeit». Entsprechend lästernd war der Ton dieses Artikels.

Drei Jahre später können wir uns jegliche üble Nachrede sparen. Zwar sind die Darbietungen von Khloe und Kourtney nicht gerade niveauvoller geworden und auch der Allerwerteste von Kim hat sich wenig verändert, doch die US-Sippe verdient dennoch - um im Bild zu bleiben – einen A**** voll Geld. Satte 65 Millionen Dollar sollen sie laut «The Hollywood Reporter» im Jahr 2010 eingenommen haben. Doch woher kommt der Reichtum bloss?

Goldesel der Trash-Kultur

Seit 2007 hat sich der Clan durchs Fernsehen bekannt gemacht. Nach «Keeping up With the Kardashians» folgten die Ableger «Kourtney & Kim Take New York» und «Kourtney & Kim Take Miami». Das Buch «Kardashian Konfidental» ist ein Bestseller in den USA. Kim hat einen nach ihr benannten Duft, während Khloe mit ihren Gatten ein Parfüm namens «Unbreakable» kreiert hat. Es gibt eine Schmuck-Kollektion der Kardashians, eine Schuhmarke, Boutiquen und eine Modelinie für den Shoppingkanal QVC. Kim hat eine Single herausgebracht, während Schwester Khloe als Gesicht eines Abnehmproduktes («QuickTrim») herhält.

Hinzu kommen Zahlungen für die diversen Magazine, die der Clan füllt. Grossereignisse wie die Geburt von Kourtneys Baby oder von Khloes Hochzeit sollen für jeweils 300 000 Dollar an die Klatschpresse verkauft worden sein. Kim kann auch gebucht werden: Ihr Salär beträgt je nach Entfernung und Anlass zwischen 100 000 und einer Million Dollar. Wenn sie dagegen wollen, dass die Zweitälteste der Sippe etwas via Twitter verbreitet, kostet das «bloss» 25 000 Dollar.

(phi)