Kartendebakel

09. Januar 2011 13:39; Akt: 09.01.2011 13:39 Print

Millionenklage gegen Kardashian-Clan

Eine Kreditkartenfirma will Geld von den Kardashians. Der Grund: Eine Geldkarte mit dem Konterfei von Khloe, Kim und Kourtney, die vom Markt genommen werden musste.

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US-Starlet Kim Kardashian zeigt im Fotoshooting für die November-Ausgabe des W-Magazins sehr viel Haut.

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Wie hat es Blogger Michael K. (mal wieder) so treffend beschrieben? «Wer zur Hölle will seinen Scheiss mit dieser Müllkarte bezahlen? Es ist der schnellste Weg, den Leuten um sich herum zu sagen: `Schau, ich bin ein Arschloch!´». Der Amerikaner meint mit seinem Gepöbel die «Kardashian Kard». Für die Kreditkarte mit dem Abbild von Kim, Khloe und Kourtney mussten Zahlungswillige schlappe 99,95 Dollar hinlegen.

Und damit nicht genug: Auf 7,95 Dollar belaufen sich die monatlichen Kosten. Um Geld abzuheben oder einzuzahlen, wurden den Nutzern eine Gebühr zwischen einem und sechs Dollar berechnet. Kein Wunder also, dass der Oberstaatsanwalt des US-Bundesstaats Conneticut, Richard Blumenthal, unterstellte, die Karte verlange ihren Benutzern «räuberische Gebühren» ab – woraufhin die Kardashian-Sippe die Abzock-Karte vom Markt nahm.

Nun sagt die Kreditkartenfirma, sie habe dadurch Millionen verloren – und verklagt die TV-Sippe. Die Firma «Revenue Resource Group LLC» hat beim Gericht in Fresno eine Klage über 75 Millionen Dollar eingereicht, berichtete die US-Zeitung «Fresno Bee». Die Schwestern hätten Vertragsbruch begangen und zudem das Image des Unternehmens beschädigt. Doch das Eigentor, das muss man zur Verteidigung des Trios Fatale sagen, schoss sich die Kreditkartenfirma schon vor Herausgabe des Karte am 9. November.

(phi)