22. April 2005 02:44; Akt: 22.04.2005 09:44 Print

Mister-Schweiz-Finalisten vertreiben die Frauen

Mister-Schweiz-Wahl als Beziehungskiller: Die Liaisons der beiden Finalisten Marco Foletti (22) und Thomas Hofmänner (24) zerbrachen am Zeitdruck. Bei drei weiteren Kandidaten kriselt die Partnerschaft.

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Seit Wochen stehen die sechzehn Mister-Schweiz-Kandidaten im Rampenlicht. Ein PR-Auftritt nach dem anderen spuhlen sie ab. Privates bleibt dabei auf der Strecke. Zwei Kandidaten verloren in den letzten Wochen ihre Freundinnen, bei dreien kriselt die Beziehung und zehn der 16 Kandidaten sind Ladenhüter – sprich solo.

Auf Marco Folettis (22) Liebesbeziehung lastete so viel Druck, dass diese zerbrach. «Wir hatten einfach zu wenig Zeit füreinander.» Und: «Die Vorbereitungen für die Mister-Schweiz-Wahlen sind extrem aufwändig», sagt Foletti. Etwas rosiger siehts bei Maik Neuhaus (25), Philippe Egli (23) und Darko Sincek (24) aus. Doch die vergangenen Wochen waren auch für sie und ihre Freundinnen kein Schleck. Alle geben unisono zu: «Die Wahlen sind ein harter Test für die Beziehung, aber wir werden ihn bestehen.»

Hart getroffen hat es Thomas Hofmänner (24). Seine Freundin hat ihn kürzlich verlassen. «Ich habe den zeitlichen Aufwand und den Energieverbrauch der Wahlvorbereitungen unterschätzt. Am Wochenende hatte ich nie Zeit für sie und Anfang Woche war ich noch todmüde vom Weekend», resümiert der Berner. Ironie des Schicksals: «Meine Freundin wollte, dass ich am Contest teilnehme», erzählt der Beau. Neben dem Liebesfrust plagen Hofmänner noch andere Sorgen: «Ich bin pleite! Die finanziellen Verpflichtungen der Wahlvorbereitung sind enorm.» Falls der Berner das Rad der Zeit zurückdrehen könnte, müsste er sich eine erneute Teilnahme an den Wahlen «sehr, sehr gut überlegen».

Martina Rissi/Ralph Hennecke