12. April 2005 14:39; Akt: 12.04.2005 14:50 Print

Moby: Kindheit in Armut

Auch als reicher Popstar kann Moby nicht vergessen, was er als Kind armer Eltern in seiner Kindheit erdulden musste.

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«Da wir sehr arm waren, mussten ich und meine Mutter von der Wohlfahrt leben.» Die Tatsache, dass er niemanden sonst kannte, der von der Armut betroffen gewesen wäre, gab ihm Zeit seines Lebens das Gefühl, minderwertig zu sein, wie der Onlinedienst mtv.de berichtet.

Diesem Gefühl schreibt Moby auch seinen Arbeitsdrang zu: «Ich möchte die Armut nie wieder erleben müssen. Die Angst, alles verlieren zu können, treibt mich dazu ein Workaholic zu sein.»

Auch sein Alltag wird von seiner Vergangenheit geprägt: «Wir konnten uns nicht viel leisten, deswegen musste alles, was wir hatten, richtig lange halten», wie es heisst.

Dies sei der Grund, weshalb Säfte mit Wasser verdünnt wurden. «Es ist traurig, aber das Verdünnen von Säften ist für mich zur Gewohnheit geworden und ich mache es heute noch.»