Pläne von Model Kaylen Ward

09. Januar 2020 04:49; Akt: 09.01.2020 04:49 Print

«Ich will eine Spenden-Plattform für Nacktbilder»

Zur Belohnung für Australien-Spenden bot Kaylen Ward Nacktselfies an – und hatte einen Riesenerfolg damit. Nun möchte das Model eine Nude-Fundraiser-Plattform gründen.

Bildstrecke im Grossformat »
Wer umgerechnet mindestens zehn Franken an eine Organisation spendete, die den Kampf gegen die Buschbrände in Australien unterstützt, und Kaylen Ward einen Beleg für die getätigte Spende zuschickte, bekam von ihr ein Nacktfoto zugeschickt. Dieses Tauschgeschäft bot das US-amerikanische Model bis vor kurzem auf Twitter an. «Deine 10-Dollar-Spende = ein Nacktfoto von mir in deinen DMs», versprach Kaylen ihren Followern. Und wies explizit darauf hin, dass sie von niemandem Geld zugeschickt bekommen wollte – nur direkte Spenden an eine Organisation sollten gelten. Ihre Aktion hat die 20-Jährige am Samstag ins Leben gerufen – und laut eigener Aussage nur wenige Tage später Spenden in Höhe von rund einer Million Franken generiert. «Ich weine, das alles ist so verrückt», schrieb Kaylen auf Twitter. Nun möchte Kaylen ein Nude-Fundraiser-Portal auf die Beine stellen. «Ich möchte eine Art Plattform gründen, auf der andere Girls ihre Nudes im Tausch gegen Spenden anbieten können», erklärte sie gegenüber TMZ.com. Dazu wären wohl durchaus einige Leute bereit: Nachdem Kaylen auf Instagram Nudes gegen Spenden angeboten hatte, folgten andere Influencer und sogar Pornostars ihrem Beispiel. So bieten auch US-Pornodarstellerin Riley Reid (28, Bild) und die Online-Sexarbeiterinnen Jenna Lee und Emmy Elliott nackte Schnappschüsse gegen eine Spende an. Während es auf Twitter mehr als rundläuft, bereitet Kaylen Instagram momentan ziemlichen Ärger. Ihr Profil wurde wegen eines angeblichen Regelverstosses deaktiviert. Sie beteuert in einem Tweet, dass sie nie ein Nacktfoto von sich gepostet habe, weshalb die Deaktivierung unverständlich sei. Nun hat Kaylen mit Fake-Accounts zu kämpfen. «Keines von diesen Instagram-Profilen ist echt», stellt sie auf Twitter klar. Auf Twitter hat Ward zudem eine Liste für all diejenigen veröffentlicht, die nicht wissen, welche Spendemöglichkeiten es gibt. Sie teilt eine Liste mit vielen verschiedenen Organisationen, die momentan für die betroffenen Regionen in Australien Geld sammeln. Ein grosszügiger User hat umgerechnet etwa 4800 Franken gespendet und Kaylen ein Foto des Belegs zugeschickt. Doch nicht alle scheinen zu verstehen, was Sinn der Sache ist. Zwei User haben dem Model dasselbe Foto zugeschickt, um eine Spende vorzutäuschen. Sie findet: «Wenn du es dir nicht leisten kannst, zehn Dollar für den guten Zweck zu spenden, und versuchst, ein Gratis-Nacktfoto zu ergaunern, dann ist das unterste Schublade.»

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Wochenende startete die Influencerin Kaylen Ward (20) eine ungewöhnliche Spendenaktion im Kampf gegen die australischen Feuer: Jeder Person, die mindestens zehn Dollar an eine Hilfsorganisation gespendet und ihr einen Beweis davon zugesandt hatte, schickte sie ein Nacktfoto von sich zu. Die Aktion war ein voller Erfolg: Innerhalb von fünf Tagen kam gemäss der Amerikanerin etwa eine Million Franken zusammen.

Umfrage
Wie findest du Kaylens Aktion?

Nun denkt sie über den nächsten Schritt nach. «Ich möchte das definitiv weiterführen und etwas Grösseres daraus machen», erklärte sie im Gespräch mit TMZ.com. Dafür hat sie schon eine konkrete Idee, wie sie dem Portal weiter erzählte: «Ich will eine Plattform gründen, auf der andere Girls ihre Nudes im Tausch gegen Spenden anbieten können.»

Sie verschickte schon zuvor Nudes gegen Geld

Gegenüber der australischen Ausgabe von «The Guardian» sagte Ward, dass sie bereits vor ihrem Spendenaufruf auf Twitter für Geld Nacktbilder von sich verschickt habe: «Ich habe eine loyale Fanbase, die regelmässig meinen Content kauft. So bezahle ich meine Rechnungen.»

Von der Aufmerksamkeit, die sie durch ihren Tweet bekommen habe, sei sie dennoch «überwältigt» gewesen: «Ich bin immer noch ein bisschen geschockt darüber, wie viel positives Feedback ich erhalten habe.»

«Meine Familie hat sich von mir abgewendet»

Dennoch seien nicht alle von der Aktion begeistert – allen voran ihr persönliches Umfeld. In einem Tweet schrieb sie: «Meine Familie hat sich von mir abgewendet, und der Typ, den ich mag, spricht nicht mehr mit mir.» Dennoch bereue sie nichts, Hauptsache, sie «rettet Koalas».

Mittlerweile hat Ward die Nacktselfie-Aktion übrigens beendet, weil sie der hohen Nachfrage schlicht nicht mehr nachkommen konnte. Und das, obwohl sie nach eigenen Angaben extra ein kleines Team zusammengestellt hatte, das ihr beim Verschicken der Nudes geholfen hatte.

(mim)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kein Fan am 09.01.2020 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fame über alles

    Berühmtheit ist eine neue Droge in unserer Gesellschaft die jeder braucht um zu überleben, hauptsache ich schaffe es ins Fernsehen oder in die Zeitungen, aus irgendeinem Grund. Und nein hier geht es nicht um die ach so lieben Koalas sondern um die Aufmerksamkeit von Model Kaylen Ward.

    einklappen einklappen
  • MKII am 09.01.2020 06:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ihre wahren Absichten

    Sie möchte eigentlich nur Aufmerksamkeit und tut dies unter dem Deckmantel als Helferin.

    einklappen einklappen
  • Roger1 am 09.01.2020 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdig

    Also über Geschmack lässt es sich streiten. Wenn ich spende geschieht das aus freien Stücken. Als Gegenleistung brauche ich keine Nacktfotos.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Death am 09.01.2020 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    10 dollar für ein bild nein danke :)

  • Martin Holli am 09.01.2020 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    super

    Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht. Natürlich will Sie Aufmerksamkeit, na und. Ich sehe in diesem Fall absolut kein Problem. Sie bekommt ein wenig Fame, all jene die wollen ein Foto von ihr und es wird Geld gespendet. Alle gewinnen, keiner verliert.

  • Fundraiserin am 09.01.2020 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    50 shades of charity

    Die Idee ist gut. Weil es zusätzlich Spendegelder reinbringt. Stunts und smart Sex sind die Turbos im Spenden reinholen. Wo wird der Peak sein für ein Nude in Verbindung mit Wohltätigkeitsgelder?

  • Dominik T am 09.01.2020 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab vor Kaylen Ward

    Sie hat einen kreativen Weg gefunden, viel Gutes zu bewirken. Das ist viel mehr als die Puritaner, Neider und Negativen, die bisher hier ihre Kommentare abgegeben haben. Da ist es doch egal, ob sie auch was davon hat. Also hört auf, andere Ideen zu verdammen, sondern tut selber Gutes!

  • Danyella am 09.01.2020 10:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fame oder echte Hilfe?

    Beides! Ja, sie bekommt den erhofften Fame definitiv (kein Zweifel, dass der mit ein Grund für die Aktion ist!) - aber sie "sammelt" damit auch VIEL Geld, welches die div. Hilfsorganisationen/Firefighters so dringend brauchen. Wenn man dann noch die Jungs, und evtl. ein paar Mädels, die jetzt freudig über einem Nacktfoto geifern, dazu rechnet - WIN WIN für alle! Also eine gute Sache! :-)