06. April 2005 11:30; Akt: 06.04.2005 11:30 Print

Monaco: Die Beziehungen des Fürstenhauses zur Schweiz

Fürst Rainier III. ist mit der Schweiz eng verbunden gewesen: Er verbrachte einen Teil seiner Studienzeit im Collège von Rosey im Waadtland.

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Die Familie machte bis zum Tod seiner Frau Gracia Patricia oft Ferien in ihrem Haus in Schönried BE.

Nach dem Unfalltod der Fürstin im Jahre 1982 verkaufte Rainier sein mit Erinnerungen beladenes Chalet. Er kam jedoch weiterhin regelmässig in die Schweiz - nach Crans, Zermatt oder St. Moritz.

In den 80er Jahren bemühte sich Rainier auch auf politischer Ebene um die Beziehungen zur Schweiz. 1988 eröffnete er in Zürich eine Ausstellung über «Les Facettes de Monaco». Damals wurde dies als Teil eines langfristigen Planes gewertet, um die Verbindungen des Kleinstaates mit der Schweiz zu vertiefen.

Die politischen und diplomatischen Kontakte der beiden Länder sind denn auch bar aller Probleme. Um ein nennenswertes politisches Ereignis aufzuspüren, muss man weit zurückgehen - bis ins Jahr 1885. Damals wurde zwischen beiden Staaten ein Auslieferungsabkommen unterzeichnet.

In den letzten Jahren wurden die Beziehungen zwischen der Schweiz und Monaco eher in den Boulvardblättern und Hochglanzzeitschriften abgehandelt: Diese berichteten 2001 ausführlich über die Beziehung von Stéphanie von Monaco zu Zirkusdirektor Franco Knie.

Das bescherte dem Zirkus für sein Programm 2001 einen neuen Stargast: Die sechsjährige Tochter der monegassischen Prinzessin. Pauline bezauberte das Publikum mit einer Nummer, in der sie auf dem Rüssel der Elefantendame Patma durch die Lüfte geschwungen wurde und ihr hernach beherzt einen Laib Brot ins Maul schob.

Nach dem Ende der Beziehung zwischen Stéphanie und Franco Knie, heiratete die Prinzessin 2003 in Genf den portugiesischen Zirkusartisten Adans Lopez Peres. Dieser tourte damals mit dem Zirkus «Knie» durch die Schweiz.

(sda)