Warner Bros.

07. März 2011 23:52; Akt: 08.03.2011 08:21 Print

Onkel Charlie ist gefeuert

Die Eskapaden und der öffentliche Streit waren zu viel des Guten. Charlie Sheen ist nicht mehr bei Warner Bros. angestellt.

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«Ich glaube nicht, dass wenn ich etwas unternehme, ich den normalen Weg einschlagen muss. Denn dieser wurde für normale Leute gemacht. Leute, die nicht speziell sind und kein Tigerblut oder Adonis-DNA besitzen.» «Ich bin bi-gewinnend! Ich gewinne hier und ich gewinne da. Und nun? Wenn ich bipolar wäre, gäbe es dann nicht solche Momente, in denen ich in einer Ecke zusammenbrechen müsste, so im Stil: 'Oh mein Gott! Meine Mutti ist an allem schuld!' Halts Maul! Stopp! Geh weiter!» «Die versuchen meine Familie zu zerstören. Und daran nehme ich grossen Anstoss. Niederlage ist keine Option. Die haben sich einen Streit mit einem Hexenmeister eingehandelt.» : «Ich habe es satt, so zu tun, als sei ich nicht speziell. Ich habe es satt, so zu tun, als wäre ich kein arschcooler Rockstar vom Mars. Leute können mich nicht einschätzen – das erwarte ich von ihnen gar nicht. Ihr könnt mich mit einem normalen Hirn gar nicht verarbeiten!» : «Tut mir leid, Mann. Ich habe die Magie. Ich habe Dichtung in meinen Fingerspitzen. Die meiste Zeit – sogar wenn ich ein Nickerchen mache – bin ich eine F-18. Und ich werde dich in der Luft zerstören. Ich werde meine Ordonnanz am Boden verteilen!» «Ich bin total auf Droge, und die heisst Charlie Sheen. Sie ist nicht auf dem Markt erhältlich, denn wenn du sie auch nur ein Mal probierst, stirbst du. Dein Gesicht wird abschmelzen und deine Kinder werden über deiner explodierten Leiche weinen.» «Ich feuere ein Mal zurück und diese verseuchte, kleine Made hält meine Kraft nicht aus und kann mit der Wahrheit nicht umgehen. Ich wünsch ihm nichts als Schmerz für seine albernen Reisen – insbesonders wenn diese in den Bereich meines Oktagons führen sollten. Ich habe diesen Regenwurm mit meinen Worten eindeutig besiegt – man stelle sich vor, was ich mit meinen feuerspuckenden Fäusten angestellt hätte!» «Super. Ich wollte mich eh mindestens 100 Parsecs von ihr entfernt aufhalten.» (Ein Parsec ist eine in der Astronomie gebräuchliche Längenmasseinheit und entspricht 30,856776, 1015 m) «Lasst mich Folgendes über meine Göttinnen sagen: Ich finde den Begriff ungenügend, doch wenn man durch irdische Beschreibungen gebunden ist, muss man sich für die nächstbeste Bezeichnung entscheiden. […] Was wir haben, ist eine Ehe der Herzen. Und diese Einheit mit einem schändlichen Vertrag zu besudeln, beschmutzen oder radikal geringzuschätzen, ist etwas, dass ich den Amateuren und den Bibelgrapschern überlasse.» «Nein, wird nicht passieren. Punkt. Ende. Ich blinzelte und ich heilte mein Hirn. 'Kann nicht' ist der Krebs von 'passiert'.» Inzwischen sind Charlie Sheens Kommentare etlichen Cartoons Pate gestanden ... ... selbst eine koreanische CGI-Version seiner Aussagen (analog zu der legendären Lindsay-Lohan-Berichterstattung) gibt es bereits.

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Der US-Medienkonzern Warner Bros. Television hat den Schauspieler Charlie Sheen gefeuert. Die Entscheidung sei nach sorgfältigen Überlegungen gefällt worden, teilte das Studio am Montag mit.

Warner Bros. Television produziert die Erfolgsserie «Two and a Half Man» für den Fernsehsender CBS. Nach etlichen Eskapaden von Sheen waren die Dreharbeiten bereits vorher bis auf Weiteres eingestellt worden.

Seitdem führt Sheen einen Medienkrieg gegen die Produzenten der Show. Ob die Sendung ohne Sheen weitergeführt wird, stehe noch nicht fest, teilte Warner Bros. mit. Sheen ist wegen Alkohol- und Familienproblemen wiederholt in die Schlagzeilen geraten.

(sda)