03. März 2008 10:02; Akt: 03.03.2008 12:43 Print

Oscar-Gewinnerin schockt USA: 9/11 angezweifelt

Oskargewinnerin Marion Cotillard hat in einem früheren TV-Interview Aussagen zu 9/11 und der Mondlandung der Amerikaner gemacht, die ihr jetzt zum Verhängnis werden.

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Ach, nein! Es wäre so ein schönes Hollywood-Märchen gewesen: Eine junge, bisher gänzlich unbekannte französische Schauspielerin gewinnt den beliebtesten Oscar als beste Hauptdarstellerin. «Es gibt Engel in dieser Stadt», sagte Marion Cotillard unter Tränen und mit französischem Akzent in ihrer Dankesrede. Süss, nicht? Dass Marion Cotillard auch ziemlich saure Töne anschlagen kann, zeigt ein Interview aus der Vergangenheit, das die Amerikaner jetzt schockiert.

Staatsfeind Cotillard?

«Ich neige dazu, den Verschwörungstheorien Glauben zu schenken, man belügt uns bei sehr vielen Dingen», sagte Cotillard vor einem Jahr am französischen Fernsehen. Die Äusserungen interessierten damals niemanden, doch jetzt, wo Cotillard einen Oscar für ihre Interpretation von Edith Piaf in «La vie en rose» gewonnen hat, könnten ihr diese Aussagen nicht nur peinlich sein, sondern auch ganz schön zum Verhängnis werden - wenigstens, was ihren Erfolg in Hollywood betrifft, wo sie demnächst den Film «Public Enemies» (Staatsfeinde) mit Johny Depp drehen soll.

Twin-Towers zu teuer für die Restauration

«Wir haben andere solcher Türme gesehen, die von Flugzeugen getroffen wurden», erläutert Cotillard ihre Verschwörungstheorie. Keiner der Türme sei eingestürzt. Cotillard mutmasst, dass die beiden Türme zwei überfällige Geldverschlinger gewesen seien, die zu teuer für die Restauration gewesen wären, sodass es einfacher gewesen sei, sie zu zerstören.

War ein Mann auf dem Mond?

In Hinblick auf das amerikanische Raumfahrtprogramm fragt sich Cotillard: «Ist wirklich ein Mensch auf dem Mond gewesen? Ich sah viele Dokumentationen darüber und fragte mich wirklich. Jedenfalls glaube ich nicht alles, was sie mir sagen, das ist sicher.»

Cotillard hat bis jetzt noch nicht zu ihren Äusserungen Stellung genommen. Hoffen wir nur, dass sie es nicht mit den Worten von Edith Piaf macht, die damals sang: «Non, je ne regrette rien» - Nein, ich bereue nichts.

(dre)